Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (21)
Berater (60)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (4)
Fort- und Weiterbildung (2)
Großhändler (51)
Handwerker (204)
Händler (71)
Komplettlösungen (14)
Medien (6)
Montagegestelle (5)
Planer (38)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (60)
Solarversicherungen (17)
Verbände/Vereine (12)
Versandhandel (14)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
14.03.2007

Erneuerbare Energien erobern ISH

Mit einem Besucherrekord ging in Frankfurt die ISH 2007, Weltleitmesse im Bereich Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik und Erneuerbare Energien vergangene Woche zu Ende. Rund 215.000 Besucher zählte die fünftägige Messe und damit zwölf Prozent mehr als vor zwei Jahren, meldet der Europressedienst (EuPD). Erstmals waren die erneuerbaren Energien Schwerpunktthema im Bereich Gebäude- und Energietechnik. Über 300 Aussteller präsentierten ihre regenerativen Produkte wie Solarthermie und Fotovoltaikanlagen, Pelletöfen, Wärmepumpen. Insbesondere die großen Heizungsbauer wie Buderus, Viessmann und Vaillant nehmen die regenerativen Energiesysteme mit ihrem Potenzial inzwischen sehr ernst.

Nach Aussagen der Hersteller gegenüber dem Europressedienst wird das größte Wachstum in den nächsten Jahren auf dem noch relativ kleinen Absatzmarkt der Wärmepumpen erwartet. Nach Angabe der Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e.V. (VDZ) wurden 2006 rund 55.000 Wärmepumpen eingebaut. Dies entspricht einem Wachstum von 120 Prozent im Vorjahresvergleich. „Der Zulauf zu den erneuerbaren Energie ist so groß, weil das Thema CO2-Reduktion weltweit in aller Munde ist“, erklärt hierzu Thomas Lauritzen, Leiter der Unternehmenskoordination von Schüco. Der Bauzulieferer bietet mittlerweile von Solarthermie über Wärmepumpen, Fotovoltaik Solare Kühlung sowie energiesparende Fassaden und Fenster alle Produkte an. 

Ein Vorteil von Wärmepumpen ist, dass sie neben der Deckung des Gesamtwärmebedarfs in einem Privathaushalt – im Vergleich zu anderen „Erneuerbaren“ wie Solarthermie und Fotovoltaik – auch die höchsten Kosten- und CO2-Einsparungen ermöglichen. Ein Nachteil ist, dass rund ein Viertel der erzeugten Energie für ihren Betrieb benötigt wird. Hinzu kommt, dass die Investitionskosten etwa 13.000 Euro über denen eines konventionellen Heizkessels liegen; 8.000 Euro werden allein für die Erdbohrung benötigt. Günstigere Angebote gibt es jedoch mittlerweile bei der Integration einer Wärmepumpe in einen Neubau. 

Starkes Wachstum erwartet die Branche in diesem Jahr zudem im Bereich Solarthermie der mit 213 Millionen Euro aus dem neu aufgelegten Marktanreizprogramm gefördert wird. Auch im Trend liegen die technologisch weiterentwickelten Anlagen, in denen zum Beispiel die Technik von Solarthermie und Wärmepumpen kombiniert wird. Das Wachstum auf dem Holzkesselmarkt, der im letzten Jahr noch im Zentrum des Interesses stand, wird nach Aussage der Aussteller 2007 stagnieren. Wurde 2006 noch ein Wachstum von 72 Prozent erreicht, bremsen die stark gestiegenen Rohstoffpreise sowie die hohe Feinstaubentwicklung der Kessel nun das Marktwachstum.

Ein dynamischer Ausbau der erneuerbaren Energien im Wärmebereich wird aber nach Aussage von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel nur gelingen, wenn verlässliche Rahmenbedingungen und Investitionssicherheit für die Anlagenbauer erreicht werden. Zurzeit würden erneuerbare Energien 5,9 Prozent des Wärmeverbrauchs in Deutschland decken. Dieser Anteil soll nach den Angaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) auf 14 Prozent bis 2020 steigen. „Mein Ziel ist es, ein Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz noch 2007 zu verabschieden; die Modalitäten werden zur Zeit diskutiert“, erklärte Gabriel auf der ISH. Sollte in diesem Jahr noch ein regeneratives Wärmegesetz verabschiedet werden, sind gute Voraussetzungen für einen deutlichen Investitions- und Wachstumsschub gegeben. 

Deutschland ist im Bereich regenerative Heizsysteme unter den weltweit führenden Herstellern. Viele Marktteilnehmer berichteten auf der ISH davon, dass verstärkt auch Unternehmen aus China und Indien auf dem deutschen Markt aktiv würden.

Quelle: Europressedienst (EuPD)

  

Vorheriger Artikel:
Sunstroom baut einen der größten Solarstromparks in Europa
Nächster Artikel:
Spanien: Deutsche Solarprodukte bevorzugt

Newsarchiv

September 2010 August 2010 Juli 2010 Juni 2010 Mai 2010 April 2010 März 2010 Februar 2010 Januar 2010 Dezember 2009 November 2009 Oktober 2009 September 2009 August 2009 Juli 2009 Juni 2009 Mai 2009 April 2009 März 2009 Februar 2009 Januar 2009 Dezember 2008 November 2008 Oktober 2008 September 2008 August 2008 Juli 2008 Juni 2008 Mai 2008 April 2008 März 2008 Februar 2008 Januar 2008 Dezember 2007 November 2007 Oktober 2007 September 2007 August 2007 Juli 2007 Juni 2007 Mai 2007 April 2007 März 2007 Februar 2007 Januar 2007 Dezember 2006 November 2006 Oktober 2006 September 2006 August 2006 Juli 2006 Juni 2006 Mai 2006 April 2006 März 2006 Februar 2006 Januar 2006 Dezember 2005
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 10.09.2010 23:10
                                                                 News_V2