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16.07.2013

Bundestagswahl 2013: Wer engagiert sich für Erneuerbaren Energien?

Wer wissen will, wie Direktkandidatinnen und Direktkandidaten zum dringend benötigten Ausbau Erneuerbarer Energien stehen, kann das ab sofort ganz einfach im Internet nachlesen. Der Online-Kandidatencheck der Branchen-Initiative „Erneuerbare Energiewende Jetzt!“ zur Bundestagswahl am 22. September 2013 macht es möglich. Bürgerinnen und Bürger können dort die Positionen der Kandidatinnen und Kandidaten unkompliziert einsehen. Diese nehmen dort Stellung zu drei Kernelementen der Energiewende – Erneuerbare ins Zentrum der Energieversorgung, zügiger Umbau des Versorgungssystems sowie Investitionssicherheit.

Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), sieht in dem Online-Tool ein wertvolles Angebot zur Meinungsbildung während des Wahlkampfs: „Die richtige Energiepolitik ist für knapp 30 Prozent der Wählerinnen und Wähler entscheidend bei der Stimmabgabe im September und darüber hinaus zukunftsweisend für die Bundesrepublik Deutschland. Unser Kandidatencheck bietet ihnen nun einen transparenten und schnellen Überblick über die Verantwortungsbereitschaft ihrer Kandidatinnen und Kandidaten, sich für eine saubere und sichere Energieversorgung zu engagieren. Wir bieten also eine praktische Entscheidungshilfe und machen das Profil der Bundestagskandidaten transparenter.“

Bisher haben schon 247 Direktkandidatinnen und -kandidaten am Check teilgenommen. Mehr als 87 Prozent von ihnen stimmen den Forderungen der Initiative, die der BEE gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden und Unternehmen gestartet hat, zu. Die Kandidatinnen und Kandidaten sind dafür, die Energiewende in der nächsten Legislaturperiode konsequent voranzubringen. Dabei kommt es ihnen vor allem darauf an, dass der Ausbau Erneuerbarer Energien zügig vorankommt, Investitionen sicher sind und regenerative Kraftwerke in den Mittelpunkt einer dezentral organisierten Energieversorgung rücken. „Wir erwarten, dass die Befürworter der Energiewende überdurchschnittlich häufig gewählt werden. Weil mehr als 90 Prozent der Bürgerinnen und Bürger die Energiewende befürworten, wollen sie auch Abgeordnete, die sich für dieses Gemeinschaftswerk engagieren“, so Hermann Falk.

Und so funktioniert der Kandidatencheck: Webseitenbesuchende können ihren Wahlkreis mit nur zwei Klicks auf einer interaktiven Deutschlandkarte auswählen und sehen so die Direktkanditierenden im Überblick. Eine Ampel neben den Profilen der Kandidatinnen und Kandidaten zeigt an, ob sie der jeweiligen Forderung zustimmen, teilweise zustimmen oder nicht zustimmen. Zudem können Nutzerinnen und Nutzer auch die Begründungen nachlesen, warum der jeweilige Politiker diese Positionen vertritt. Über die Internetseite www.erneuerbare-jetzt.de können Nutzende auf einfachem Weg per E-Card Kontakt mit den politischen Vertreterinnen und Vertretern aufnehmen und sich über das Thema Energiepolitik austauschen – und das nicht nur während das Wahlkampfs: Der Kandidatencheck geht über ein reines Wahl-Tool hinaus, denn auch nach dem 22. September 2013 werden die energiepolitischen Positionen der Wahlgewinner einsehbar sein.

Der Kandidatencheck ist Teil der Branchen-Initiative „Erneuerbare Energiewende Jetzt!“, die der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden und Unternehmen der Branche gestartet hat. Im Jahr der Bundestagswahl geht die Branche deutschlandweit mit Argumenten, Anzeigen und Aktionen auf die Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien zu, um für den konsequenten Umbau unserer Energieversorgung zu werben. Die Botschaft lautet: Erneuerbare Energien sind ein Gewinn für Wirtschaft und Gesellschaft. Sie schaffen regionale Wertschöpfung, Innovation und Exportchancen – und das ohne versteckte Kosten durch Klima- und Umweltschäden.

Hier geht's zum Kandidat/innencheck.

Direktkandidaten, die am Check teilnehmen wollen, schreiben eine E-Mail an: kandidatencheck@erneuerbare-jetzt.de

Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)

  

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