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13.11.2012

Q3 2012: Conergy reduziert Verluste trotz anhaltendem Preisdruck

Die Conergy AG (Hamburg) meldet für das 3. Quartal 2012 trotz eines weiterhin schwierigen Marktumfelds eine Verringerung ihrer Verluste. Hauptsächlich habe aber ein nicht zahlungswirksamer Sondereffekt in Höhe von rund 18 Millionen Euro aus der vorzeitigen Beendigung des ursprünglich noch bis mindestens Juni 2018 laufenden Waferliefervertrags mit dem US-amerikanischen Hersteller MEMC sowie Verzögerungen bei Großprojekten das Ergebnis belastet. Für das Jahr 2012 erwartet der Vorstand einen Umsatz unter Vorjahresniveau sowie ein negatives EBITDA im mittleren zweistelligen Millionenbereich.

„Der anhaltend hohe Preisdruck sowie die Vertragsauflösung mit MEMC haben unser Ergebnis im 3. Quartal stark beeinflusst. Wir befreien uns damit aber von einer großen Last und können langfristig erheblich davon profitieren“, sagte Conergy CEO Dr. Philip Comberg. „Trotz dieser Einmalbelastung ist es uns gelungen, unsere Verluste im Jahresvergleich deutlich zu verringern. Deshalb sehe ich Conergy weiterhin auf einem guten Weg. Den eingeschlagenen Kurs werde ich zusammen mit meinen Vorstandskollegen mit unverminderter Kraft weiter verfolgen.“

Conergys Absatzvolumen entwickelte sich Unternehmensangaben zufolge im 3. Quartal trotz Verschiebungen im Projektgeschäft relativ stabil: Mit 84 Megawatt lag das Volumen 6 Prozent unter dem Vorjahr (90 MW). Trotz eines hart umkämpften Marktes habe Conergy in Europa das Volumen um 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert, in Deutschland sogar um 36 Prozent. Dort reduzierte sich der Absatz jedoch gegenüber dem starken 2. Quartal 2012 aufgrund der veränderten Förderlandschaft, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung. Zudem würden vereinzelte Projekte in Deutschland erst im 4. Quartal an Investoren übergeben. Auch in Asien habe sich der Baustart einiger Großprojekte in das letzte Quartal des Jahres verschoben. Im wichtigen US-amerikanischen Wachstumsmarkt habe Conergy sein Absatzvolumen um 51 Prozent gesteigert.

Der anhaltende Preisverfall von rund 40 Prozent in den letzten zwölf Monaten habe sich bei der Umsatzentwicklung bemerkbar gemacht, so das Unternehmen in seiner Pressemitteilung weiter: Mit 108,0 Millionen Euro lag der Umsatz erwartungsgemäß unter dem Vorjahresniveau (Q3 2011: 182,4 Millionen Euro). Vor dem Hintergrund der erwähnten Absatzsteigerung erzielte der Systemanbieter in Deutschland einen Umsatz von 30,7 Millionen Euro (Q3 2011: 38,0 Millionen Euro). Im Ausland erwirtschaftete Conergy einen Umsatz von 77,3 Millionen Euro (Q3 2011: 144,4 Millionen Euro). Der Auslandsanteil im 3. Quartal lag damit bei 72 Prozent.

Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) lag demnach im 3. Quartal 2012 bei -31,7 Millionen Euro (Q3 2011: -27,3 Millionen Euro). Dabei habe ein Sondereffekt von rund 18 Millionen Euro durch die vorzeitige Vertragsauflösung mit dem amerikanischen Waferlieferanten MEMC das EBITDA erheblich belastet. Bereinigt um diesen Einmaleffekt betrug das EBITDA -13,7 Millionen Euro, so Conergy.

Seinen EBIT-Verlust hat Conergy um mehr als zwei Drittel reduziert: Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei -35,1 Millionen Euro (Q3 2011: -104,0 Millionen Euro) – allerdings hätten im Vorjahreszeitraum hohe Einmaleffekte das EBIT aufgrund der Neuausrichtung der Modulfabrik in Frankfurt (Oder) und damit verbundenen Abschreibungen auf Wafer- und Zelllinien belastet, so das Unternehmen weiter.

Mit einem Konzernergebnis nach Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen von -37,8 Millionen Euro (Q3 2011: -62,2 Millionen Euro) verringerte Conergy auch hier die Verluste um rund 40 Prozent.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2012 erzielte Conergy demnach bei einer Absatzmenge von 264 Megawatt (Dreivierteljahr 2011: 289 MW) einen Umsatz von 351,7 Millionen Euro (Dreivierteljahr 2011: 570,9 Millionen Euro) und ein EBITDA von -38,8 Millionen Euro (Dreivierteljahr 2011: -44,3 Millionen Euro). Bereinigt um den MEMC Sondereffekt betrug das EBITDA -20,8 Millionen Euro. Das EBIT lag in den ersten neun Monaten bei -49,7 Millionen Euro (Dreivierteljahr 2011: -133,5 Millionen Euro). Im Jahresvergleich reduzierte Conergy die Verluste beim operativen Ergebnis demnach deutlich. Dieser Positivtrend zeigt sich Unternehmensangaben zufolge auch beim Konzernergebnis nach Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen, das bei -58,1 Millionen Euro lag (Dreivierteljahr 2011: -103,2 Millionen Euro).

„Wir haben eine starke Marktposition in Europa, doch das dritte Quartal war von einem anhaltend starken Preisverfall, Förderkürzungen in Deutschland und Italien sowie der Euro-Schuldenkrise geprägt“, sagte Comberg. „Deshalb gewinnen Conergys Wachstumsmärkte immer stärker an Bedeutung. Die deutliche Volumensteigerung in den USA sowie das vor Kurzem angekündigte 21 Megawatt Projekt in Thailand zeigen, dass wir beim Ausbau dieser Märkte sehr gut vorankommen. Derzeit arbeiten wir konkret daran, unsere Marktposition und insbesondere unsere führende Rolle in Thailand für das kommende Jahr noch weiter auszubauen.“

Für das Jahr 2012 erwartet der Vorstand einen Umsatz unter Vorjahresniveau sowie ein negatives EBITDA im mittleren zweistelligen Millionenbereich.

Quelle: Conergy AG

Alle Angaben ohne Gewähr


  

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