Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
22.07.2011

Photovoltaik-Forschung für günstige Energiewende

SCHOTT Solar (Mainz) hat zusammen mit den beiden Projektpartnern RENA GmbH und CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik und Photovoltaik GmbH vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb der „Innovationsallianz Photovoltaik“ insgesamt 1,8 Millionen Euro Förderung für ein Forschungsprojekt erhalten, das die Wettbewerbsfähigkeit und Technologieführerschaft der heimischen Solarindustrie sichern und ausbauen soll.

Unter dem Namen Las VeGaS (Langzeitstabile Vorderseiten-Metallisierung auf Basis Umweltfreundlicher Galvanischer Schichten) werden die Partner ein neues Verfahren entwickeln, um Siliziumsolarzellen mit Kupfer statt Silber zu metallisieren, heißt es in einer Pressemitteilung der Schott Solar AG. Dadurch würden die Produktionskosten für Solarzellen deutlich sinken. Somit rückten die Erzeugungskosten für Solarstrom ein großes Stück näher an die von konventionellen Energieträgern heran, mit dem mittelfristigen Ziel sich zu egalisieren. Dies sei ein wichtiger Meilenstein dafür, die geplante Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien kostengünstig für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Industrie zu gestalten.

„Das Verbundprojekt Las VeGaS zeigt, dass die deutsche Solarindustrie und -forschung auch weiterhin einen technologischen Qualitätsvorsprung im internationalen Wettbewerb hat. Unsere Aufgabe als Qualitätsführer in Sachen Photovoltaik ist es, diesen Vorsprung für intelligente, nachhaltige Lösungen zu nutzen, um die Energiewende bezahlbar zu machen und damit weiter voranzutreiben“, erklärt Dr. Martin Heming, CEO der SCHOTT Solar AG.

Bisher wird in der industriellen Fertigung von Solarzellen hoch-leitfähiges Silber zur elektrischen Kontaktierung der Zellen verwendet. Würde hierfür Kupfer eingesetzt, könnten die Fertigungskosten für Solarzellen um bis zu zehn Prozent sinken. Gleichzeitig wäre es möglich, die Zelleffizienz weiter zu steigern, indem die Prozess- und Fertigungsschritte optimiert würden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Das Projektkonsortium wird einerseits Grundlagenforschung betreiben und andererseits Lösungen zur Prozessintegration und Automatisierung entwickeln. Im ersten Schritt sollen wissenschaftliche Fragen geklärt werden. Sie betreffen insbesondere die Abscheidung von Kupfer auf bestehende Zellarchitekturen und die Verschaltung einzelner Zellen zu einem Modulverbund. Ziel ist es, eine Zellstruktur zu entwickeln, die optimale Leistungsfähigkeit mit größtmöglicher mechanischer Stabilität verbindet. 

Die Lebensdauer der Zellen im Praxiseinsatz soll mindestens 25 Jahre betragen. Diese Ergebnisse werden dann im zweiten Schritt in die Produktion übertragen. Das heißt, die entsprechende Anlagentechnik muss entwickelt werden, um ein Höchstmaß an Automatisierung in der Fertigung zu erzielen.

Beides wird nach Ansicht der Schott Solar AG die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie nachhaltig stärken. Der Anteil deutscher Unternehmen am Weltmarkt für Solarenergie liegt über alle Wertschöpfungsstufen hinweg derzeit bei rund 20 Prozent. Im Solar-Maschinenbau hat die deutsche Industrie sogar über 50 Prozent Marktanteil.

Schott Solar mit Hauptsitz in Mainz ist weltweit ein erfolgreiches Solarunternehmen. Mit seinen Silizium-Zellen und -Modulen ist das Unternehmen eigenen Angaben zufolge Qualitätsführer im internationalen Vergleich. Die RENA GmbH, Gütenbach/Freiburg, ist einer der größten Anbieter von Prozesstechnologie für nasschemische Anwendungen, insbesondere in der Photovoltaik Industrie. Das CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik und Photovoltaik GmbH aus Erfurt ist eine Einrichtung, die sich der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung auf den Gebieten der siliziumbasierten Sensorik, Mikrosystemtechnik und Photovoltaik verschrieben hat. Sie agiert für die öffentliche Hand als auch im Auftrag der Industrie, vorwiegend für KMUs.

Quelle: SCHOTT Solar AG


  

Vorheriger Artikel:
Stromstudie: Verbraucherinnen und Verbraucher unterstützen Energiewende
Nächster Artikel:
Erneuerbare Energien: Traum-Jobs ohne Ende

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 05.03.2024 15:12
                                                                 News_V2