Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
15.07.2011

Neu an der TU Chemnitz: Bachelor-Studiengänge Elektromobilität und Regenerative Energietechnik

Elektrofahrzeuge spielen künftig eine große Rolle. Sie belasten die Umwelt nicht mit schädlichen Emissionen mindern die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und sind zudem energieeffizienter und leiser als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Sinn macht ihr verstärkter Einsatz aber nur, wenn die Energie, die sie benötigen, regenerativ erzeugt wird. Vor diesem Hintergrund starten an der TU Chemnitz im Wintersemester zwei neue zulassungsfreie Bachelor-Studiengänge - Elektromobilität und Regenerative Energietechnik. Deren Absolventinnen und Absolventen werden künftig insbesondere in der Automobilbranche und im Bereich regenerativer Energien benötigt.

„Elektrofahrzeuge leisten nur dann einen wesentlichen Beitrag zur Verminderung der Treibhausgase, wenn die elektrische Energie regenativ erzeugt wird“, sagt Prof. Dr. Josef Lutz, Inhaber der Professur Leistungselektronik und elektromagnetische Verträglichkeit an der Technischen Universität Chemnitz. Bezüglich der CO2-Emission bringe die Umstellung auf das Elektro-Kfz nur wenig, wenn wir den heutigen Strommix Deutschlands mit 17 Prozent Anteil regenerativer Energie zugrunde legen. „Umweltfreundlich elektrisch fahren muss einhergehen mit elektrischem Strom aus regenerativen Energiequellen“, so Lutz.

Die Grundausbildung erfolgt in beiden Studiengängen in der Elektrotechnik. Im Studiengang Elektromobilität wird diese ergänzt durch Ausbildung in der Informationstechnik sowie durch die Ausbildung zur Einführung in maschinenbauliche Grundlagen, Werkstoffe und Technologien des Leichtbaus, alternative Fahrzeugantriebe und elektrochemische Energiespeicher. Der Kern der Vertiefung besteht in den elektrischen Maschinen und Wandlern, der die Steuerung übernehmenden Leistungselektronik sowie der Regelungstechnik, sowie der Antriebs- und Getriebetechnik von Fahrzeugen.

Im Bachelor-Studiengang Regenerative Energietechnik wird die Grundausbildung ergänzt durch eine interdisziplinäre Ausbildung zur Einführung in maschinenbauliche Grundlagen und elektrochemische Energiespeicher. Der Schwerpunkt der Vertiefung besteht hier in den elektrischen Maschinen und Wandlern, der die Steuerung übernehmenden Leistungselektronik, der Hochspannungstechnik sowie der Elektroenergieübertragung und -verteilung. Beide Studiengänge haben ein umfangreiches Wahlpflichtangebot, in dem die Studierenden zwischen verschiedenen Fächern wählen können - entweder mehr maschinenbauliche, elektrotechnische oder informationstechnische Fächer.

Einen weiteren Teil beider Studiengänge stellen die fachübergreifenden Kompetenzen dar, die zum sicheren Umgang mit Englisch, zu wirtschaftlichen Kompetenzen, sozialen- und Kommunikationskompetenzen führen sollen.

„Da die an der Ausbildung beteiligten Institute der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik eng mit Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie sowie der Energietechnik im In- und Ausland kooperieren, ist eine Ausbildung mit starkem Praxisbezug und eine frühzeitige Integration der Studierenden in Forschungsprojekte sichergestellt“, versichert Lutz und ergänzt: „Beispielsweise untersuchen Chemnitzer Wissenschaftler die Zuverlässigkeit der Leistungselektronik großer Offshore-Windparks in Norwegen oder suchen nach neuen und sicheren Kommunikationsstrukturen im Auto, um beispielsweise die Menge an Kabeln und somit das Fahrzeuggewicht zu reduzieren.“ Studierende können im Rahmen ihrer Bachelorarbeit oder als studentische Hilfskraft an derartigen Themen mitarbeiten.

Mit dem Bachelor-Abschluss ist der Einstieg in ein forschungsorientiertes Masterstudium möglich. Aufbauende Masterstudiengänge werden an der TU Chemnitz in beiden Fächern erarbeitet und sollen noch 2012 an den Start gehen. Auch alle anderen Masterstudiengänge der Fakultät, wie beispielsweise Energie- und Automatisierungssysteme oder Mikrosysteme und Mikroelektronik, sind als Weiterführung geeignet. Ebenso bietet sich der Master Nachhaltige Energieversorgungstechnologien der Fakultät für Maschinenbau als Aufbaustudium an.

Alle Informationen rund ums Studium an der TU Chemnitz: www.tu-chemnitz.de/studium/schueler/

Quelle: Technische Universität Chemnitz

  

Vorheriger Artikel:
SolarWorld-Module liefern Strom für neues Versorgungsboot im Amazonasgebiet
Nächster Artikel:
Q-Cells baut Photovoltaik-Anlage auf dem Stadiondach von Borussia Dortmund 09

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 22.10.2021 01:32
                                                                 News_V2