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11.01.2011

SolarArchitekt Rolf Disch richtet Petition an Bundestag

SolarArchitekt Rolf Disch hat eine Petition an die Spitzen der Bundespolitik verfasst: eine Aufforderung zu schnellem Handeln in Sachen Klima- und Ressourcenschutz. Besonders beim Bauen und Wohnen liegen seiner Ansicht nach gigantische Potenziale für die Einsparung von Energie. Ja, die Gebäude lassen sich sogar zu Kraftwerken machen. Statt Energie zu verschwenden, erzeugen sie dann Überschüsse, und zwar mit der Kraft der Sonne

Unterstützt wird Disch unter anderem von Bigi und Franz Alt, den Schauspielerinnen Renan Demirkan und Irene Fischer, dem Regisseur Hans W. Geißendörfer, den Politkern Boris Palmer, Franziska Brantner, Nils Schmid, den Stromrebellen Ursula und Michael Sladek, dem Sozialwissenschaftler Claus Leggewie, der Verlegerin Antje Kunstmann, den Umweltpreisträgern Franz Daschner und Rainer Grießhammer, den Unternehmern Matthias Willenbacher und Alfred T. Ritter und vielen mehr. 

Auch Sie können aktiv werden und die Petition online unterzeichnen.

Die Petition

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,
Sehr geehrte Damen und Herren Bundesministerinnen und -minister,
Sehr geehrte Vorsitzende der Bundestagsfraktionen,

ein schneller und vollständiger Wechsel von fossilen und atomaren Energien zu Erneuerbaren Energien ist unverzichtbar. Dazu müssen unsere Städte und Gebäude wesentlich energieeffizienter werden und das riesige Potenzial an Erneuerbaren Energien voll ausschöpfen. Wir müssen auf den besten Standard bei Neubau und Sanierung setzen, auf Plusenergie, denn nur mit dem Plusenergie-Standard wird der Verbrauch auf ein Minimum reduziert und zugleich ein Überschuss an sauberer Energie erzeugt, vom Gebäude selbst. Deshalb müssen Regierung und Parlament beschließen:

1. Plusenergie muss schnellstmöglich Standard beim Neubau werden.
2. Die energetische Gebäudesanierungsrate muss von derzeit 1 Prozent auf mindestens 3 Prozent erhöht werden.
3. In Anreizprogrammen für Neubau und Sanierung muss der Plusenergie-Standard die höchste Förderstufe bekommen und durch Niedrigst-Zins-Kredite gefördert werden.

Begründung: 

1. Noch verbrauchen wir über 50 Prozent unserer Energie mit dem Bauen und Nutzen von Gebäuden – und haben alle Möglichkeiten, diesen Anteil erheblich zu reduzieren. Wenn wir dieses riesige Potenzial zur Erreichung der Klimaschutzziele ausschöpfen wollen, müssen wir nicht nur schnell handeln, sondern zugleich auf die beste vorhandene Technik setzen. Diese steht mit dem Plusenergie-Standard ausgereift zur Verfügung. 

2. In der EU-Gebäuderichtlinie EBPD 2010 ist bereits beschlossen, dass ab 2020 alle Neubauten Null-Emissionshäuser mit regenerativer Versorgung sein müssen. Deutschland muss bereits jetzt umsetzen und weiterentwickeln, wozu wir ohnehin durch Ressourcenverknappung und Klimawandel gezwungen sein werden. Nur so wahren wir unseren technischen Vorsprung und werden unserer Verantwortung gerecht.
 
3. Plusenergie ist wirtschaftlich günstiger für Investor und Gesellschaft als energetisch weniger ambitionierte Lösungen. Dennoch braucht es staatliche Anreize, um die Scheu vor den etwas höheren Initialkosten und die allgemeine Trägheit zu überwinden. 

4. Von allen Klimaschutzmaßnahmen sind im Bereich des Bauens und Sanierens die größten Effekte bei Zukunftsinvestitionen und Arbeitsplätzen zu erwarten. Mit dem daraus resultierendem zusätzlichen Steueraufkommen können die Fördermaßnahmen leicht finanziert werden. 

5. Im Zusammenklang mit vielen weiteren Maßnahmen ist Plusenergie der entscheidende Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz. Der Kapitalabfluss in die Förderländer fossil-atomarer Energieträger wird gestoppt, die energetische Selbstbestimmung der Menschen, der Kommunen und Regionen in Deutschland nimmt zu. So erreichen wir eine langfristig sichere und kostengünstige Energieversorgung und eine generationengerechte Wirtschaftsordnung. 

Quelle: Rolf Disch SolarArchitektur

  

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