Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
20.06.2006

WWF-Studie: Emissionshandel gefährdet weder Jobs noch Wettbewerbsfähigkeit

Als „Gift für die Wettbewerbsfähigkeit“ und „Jobkiller“ bezeichnen viele Industrieverbände den Europäischen Emissionshandel (ETS). Dass es für diese Behauptungen keine belastbaren Grundlagen gibt, zeigt jetzt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des World Wildlife Fund (WWF). Der Report analysierte sämtliche Studien und Modelle, die sich mit Auswirkungen des ETS auf die Wettbewerbsfähigkeit und den Arbeitsmarkt in Europa beschäftigen. Ergebnis: Alles Panikmache.

Die Panikmache basiere auf Fehlinformationen, so Matthias Kopp, WWF-Projektleiter für den Finanz- und Energiesektor. Aus einem soliden Emissionshandel lasse sich keine signifikante Bedrohung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit ableiten. Im Gegenteil: Entgegen gängiger Vorurteile aus der Wirtschaft könne das Geschäft mit den Verschmutzungsrechten die Wettbewerbsfähigkeit sogar positiv beeinflussen.

Viele Industrien fordern im Rahmen des Emissionsrechtehandels mehr Verschmutzungsrechte. Gäbe die Politik dieser Forderung nach, so der WWF, würde Europa jedoch klar die Kyoto-Ziele verfehlen. Laut der WWF-Studie ist der Emissionshandel sogar die wirtschaftsfreundlichste Option, um die Kyoto-Ziele zu erreichen, denn es müsse klar berücksichtigt werden, dass diese Ziele die Referenzgrößen für alle Alternativregulierungen sind. Grund: Europa hat sich rechtsverbindlich zu den Kyoto-Richtlinien bekannt. Verglichen mit Steuern oder anderen Steuerungsmechanismen sei ein ETS ganz klar vorzuziehen und zudem kostengünstiger, als wenn die Industrie ihre Ziele ohne die Flexibilität eines Marktes für Abgasrechte erreichen müsste.

Nach Ansicht von Projektleiter Kopp kann der Emissionshandel sogar zwei Effekte miteinander vereinen: Nämlich die Reduktionen beim Kohlendioxid und den Strukturwandel in der Industrie. Jedenfalls zeigt das Ergebnis der WWF-Studie klar: Der Emissionshandel gefährdet weder Jobs noch die Wettbewerbsfähigkeit.

Quelle: WWF, IWR

  

Vorheriger Artikel:
SolarWorld AG setzt Zeichen
Nächster Artikel:
EverQ: Neue Produktionsanlage in Sachsen-Anhalt eröffnet

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 27.06.2019 15:07
                                                                 News_V2