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| 30.07.2008 |
Phoenix Solar AG festigt Position im italienischen Fotovoltaik-Markt
Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos) hat durch die Übernahme der verbleibenden 51 Prozent am italienischen Systemintegrator RED 2002 Srl ihren Anteil auf 100 Prozent der Gesellschaftsanteile aufgestockt. „Italien ist der Wachstumsmarkt der nächsten Jahre in Europa. Die Strompreise sind hoch und damit hat Italien das Potenzial als einer der ersten Märkte in Europa Netzparität zu erreichen. Dann wird der Strom aus einer Fotovoltaik Anlage zum gleichen Preis wie Strom aus der Steckdose erzeugt werden können“, so Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG.
Seit Januar 2006 hält Phoenix Solar 49 Prozent an RED 2002. Die Verträge beinhalteten bereits damals die Option einer Erhöhung der Anteile. Alter und neuer Geschäftsführer der Gesellschaft ist Domenico Inglieri, der auch im Vorstand des italienischen Solarverbandes GIFI tätig ist.
Das bislang größte von RED 2002 gebaute Solarkraftwerk hat eine Spitzenleistung von 112 Kilowatt und befindet sich auf den Dächern eines Wohnkomplexes in Rom. Die Gesellschaft sei profitabel und in den vergangenen zwei Jahren deutlich schneller gewachsen als der italienische Markt, so die Phoenix Solar AG in einer Pressemitteilung. Neben der Akquisition von solaren Großkraftwerken werde es Aufgabe von RED 2002 sein, das italienweite Netz von Vertriebspartnern und Installateuren weiter auszubauen und damit das Segment Komponenten & Systeme zu stärken.
Der italienische Fotovoltaik Markt gilt nach Ansicht der Phoenix Solar AG als einer der aussichtsreichsten Wachstumsmärkte Europas. Bereits in diesem Jahr soll nach Angabe des italienischen Solarverbandes GIFI ein Marktvolumen von voraussichtlich 150 Megawatt Peak (MWp) erreicht werden, 2007 waren es 60 MWp. Für das Jahr 2009 wird mit einer Verdoppelung des Marktes auf dann voraussichtlich über 300 MWp gerechnet.
Bereits Mitte Juli 2008 hat die Phoenix Solar AG einen Rahmenvertrag über die Planung und schlüsselfertige Errichtung von Fotovoltaik Kraftwerken auf Sizilien mit einer Spitzenleistung von rund 14 Megawatt abgeschlossen. Und erst vor wenigen Tagen hat die Phoenix Gruppe mit Unterstützung von RED 2002 die Rechte an einem Ein-Megawatt-Projekt in der Nähe des römischen Flughafens Fiumicino erworben.
Die bisherigen Gesellschafter und Geschäftsführer von RED 2002, Piero Rossetti und Antonio Ruta, werden weiterhin im Unternehmen tätig sein: Piero Rossetti als Berater sowie Antonio Ruta als Technischer Direktor.
„Ich freue mich sehr, weiterhin mit Phoenix Solar zusammen zu arbeiten. Unsere Kenntnisse des italienischen Marktes, meine Tätigkeit bei GIFI und die Kompetenz und Erfahrung von Phoenix Solar, einem der größten Errichter schlüsselfertiger Fotovoltaik Kraftwerke in Europa, ergänzen sich ideal. Auch meine zwei bisherigen Mitgesellschafter sind mit dieser Lösung sehr zufrieden. Sie betrachten die Übernahme durch Phoenix Solar als die beste Lösung nicht nur für die Zukunft der Gesellschaft, sondern auch für die der Mitarbeiter, die mit großem Engagement ihren Beitrag zum Wachstum von RED 2002 geleistet haben“, sagt Domenico Inglieri.
Quelle: Phoenix Solar AG
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