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21.12.2007

Globaler Fotovoltaik-Markt weiterhin auf Wachstumskurs

Der globale Fotovoltaik Markt ist in diesem Jahr mit etwa 2,3 Gigawatt (GW) neu installierter Leistung um mehr als 40 Prozent gewachsen. Das meldet der europäische Fotovoltaik Industrieverband EPIA. Bis zum Jahr 2010 könnte der Markt laut EPIA jährlich um rund 40 Prozent wachsen und bis zu 7 Gigawatt erreichen – die entsprechende politische Unterstützung vorausgesetzt. Der Verband geht davon aus, dass Solarstrom in Südeuropa bis 2015 konkurrenzfähig zu herkömmlich erzeugtem Strom sein wird.

Der europäische Fotovoltaik Industrieverband EPIA geht davon aus, dass der globale Fotovoltaik Markt 2007 etwa 2,3 GWp erreichen wird. Insgesamt sind laut EPIA derzeit weltweit rund 9 GWp installiert – genug Solarstrom, um etwa 3 Millionen europäische Haushalte zu versorgen. Die EPIA schätzt, dass bei entsprechenden politischen Rahmenbedingungen der jährliche Fotovoltaik Markt im Jahr 2010 bis zu 7 GWp erreichen könnte. Dies entspräche einem durchschnittlichen Marktwachstum von 40 Prozent in den nächsten 3 Jahren.

Bleiben entsprechende politische Unterstützungsprogramme in Ländern, in denen die Mehrheit der Fotovoltaik Installation zu erwarten ist, in den nächsten 3 Jahren aus, erreicht der globale Fotovoltaik Markt nach Einschätzungen der EPIA 2010 gerade mal 4,7 GWp (worst case scenario).

2007 trugen hauptsächlich vier Länder zum globalen Fotovoltaik Markt bei: neben den etablierten Ländern wie Deutschland, Japan und die Vereinigten Staaten hat insbesondere Spanien in 2007 durch eine Verdreifachung der Installationen einen großen Beitrag zum Wachstum geleistet. Deutschland bleibt klar an der Spitze mit einem globalen Marktanteil von 50 Prozent, während Japans Markt laut EPIA wird in diesem Jahr stagnierte und Spaniens Markt mehr als 300 MW erreichen wird.

Für die Vereinigten Staaten geht die EPIA von einem 260 MW Markt am Ende des Jahres aus. Weitere europäische Staaten hätten die Wirksamkeit ihrer Einspeisevergütungssysteme bestätigt: Für Italien sagt die EPIA rund 50 MW installierte Leistung in diesem Jahr voraus, Frankreich folgt mit ungefähr 40 MW. Auch Südkorea wird mit 50 MW neu installierter Systeme 2007 als bedeutender Marktteilnehmer angesehen.

Laut EPIA wird die Zukunft des deutschen Marktes von der geplanten Novellierung des Erneuerbaren Energiegesetzes abhängen, das 2009 in Kraft treten soll. Der Verband glaubt, dass bei optimalen Bedingungen Installationen von bis zu 2 GWp bis 2010 erreicht werden könnten. Der spanische Markt wird laut EPIA weiterhin durch Unwägbarkeiten gekennzeichnet sein: Wenn das gegenwärtige Einspeise-Dekret und dessen Ziel nicht bald entsprechend überarbeitet würden, erwartete die Akteure ein Einbruch im Jahr 2009, der zu einem reduzierten Wachstum im Jahr 2010 führen könnte.

Die Vereinigten Staaten könnten dagegen dank der aktuellen Wachstumsdynamik insbesondere in Kalifornien in den nächsten Jahren zum zweiten Markt hinter Deutschland aufsteigen. Laut EPIA könnten dort bis zu 1,4 GWp bis 2010 erreicht werden. Für Japan sieht die EPIA aufgrund der Schächung der politischen Unterstützung im besten Fall nur noch ein Maximum von 500 MWp in 2010 voraus.

Werde das gegenwärtige Fördersystem beibehalten, könnte Südkorea seine Installationszahlen in den nächsten drei Jahren verzehnfachen, so der Verband. Italien wird nach Einschätzung von EPIA im Jahr 2010 rund 400 MW erreichen, wenn die Unterstützung anhält und bürokratische Hürden abgebaut werden, gefolgt von Frankreich mit 300 MW.

Weltweit gesehen, war Europa im Jahr 2006 mit 28 Prozent der globalen Zellproduktionskapazität auf Platz 2 hinter Japan, das 36 Prozent hielt. Mittlerweile ist auch China ein bedeutender Marktteilnehmer geworden: 2006 verdoppelte es seine Produktionskapazität im Vergleich zu 2005 mit einem Anteil von 15 Prozent der globalen Produktion.

Die EPIA geht davon aus, dass 2010 kristallines Solar-Silizium – wichtigster Rohstoff der Fotovoltaik Produktion – mit einer Kapazität von bis zu 10 GWp produziert werden kann, was etwa 80.000 Tonnen entspräche. Ein Ausbau der Kapazitäten von Unternehmen am Beginn der Wertschöpfungskette könnte sogar zu einer Produktionskapazität von 14 bis 16 GWp für Solarmodule auf kristallener Basis führen, schätzt die EPIA. Die Erzeuger von Dünnschicht-Modulen werden laut EPIA ihre Kapazität bis zu 4 GWp ausbauen. Das entspräche einer Modulproduktion von 2 GWp im Jahr 2010 und einem Marktanteil von 20 Prozent. Die effektive Produktionskapazität der gesamten Fotovoltaik Industrie erreicht laut EPIA-Szenario innerhalb der nächsten drei Jahren 10 bis 12 GWp.

Die Hauptherausforderung für die Fotovoltaik Industrie liegt laut EPIA in der Kostenreduktion, um Solarstrom so schnell wie möglich wettbewerbsfähig mit Elektrizität aus herkömmlichen Energieträgern zu machen. Nach der Überwindung der Siliziumknappheit von 2005 erfahre die Branche seit Mitte 2006 eine progressive Preissenkung. Wesentliche Treiber zur Kostensenkung in der Fotovoltaik Industrie sind nach Ansicht der EPIA Skaleneffekte. Eine stetig wachsende Nachfrage führe zu einem raschen Ausbau der Fertigungskapazitäten und senke so die Kosten. Steigende Strompreise und Fortschritte in der Kostensenkung habe Solarstrom in einigen US-Bundesstaaten bereits wettbewerbsfähig gemacht. In Südeuropa, schätzt die EPIA, werde das 2015 der Fall sein, und 2020 in den meisten europäischen Ländern.

Quelle: European Photovoltaic Industry Association EPIA

  

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