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30.03.2007

UmweltBank AG: Neuer Solarfonds im Angebot

Seit Dezember 2006 produzieren die über 46.000 Dünnschichtmodule des Mainfranken Solarfonds 3 Solarstrom. Mit den Fotovoltaikanlagen auf zwei Freiflächen in Bayern und insgesamt vier Dachflächen in Bayern, Thüringen und Sachsen-Anhalt sollen rund 2,9 Millionen Kilowattstunden pro Jahr erzeugt und dabei 2.300 Tonnen CO2 jährlich vermieden werden. Anbieterin des neuen Solarfonds ist die Nürnberger UmweltBank AG.

Nach Angaben der Initiatorin, der Mainfranken Solar GmbH aus Veitshöchheim bei Würzburg, beträgt die Gesamtfläche der Anlagen zirka 110.000 qm, die Gesamtleistung 2,9 MWp. Die Freiflächenprojekte wurden schlüsselfertig von der Phönix Sonnenstrom AG realisiert, die Dachflächenanlagen von der S&F Umwelttechnik.

Laut der UmweltBank ist die Beteiligung am Mainfranken Solarfonds 3 auf 20 Jahre angelegt. Anlegerinnen und Anleger können sich ab 10.000 Euro plus 5 Prozent Agio beteiligen. Beate Haller, Vertriebsexpertin der UmweltBank AG: „Durch die Mischung von Standorten in verschiedenen Regionen sowie Dach- und Freiflächen wird das wirtschaftliche Risiko verringert. Zudem sind sämtliche Anlagen zum Zeitpunkt der Zeichnung bereits in Betrieb.“

Insgesamt investiert der Fonds 13,23 Millionen Euro. Etwas mehr als ein Viertel der Summe (27,58 Prozent) sollen als Eigenkapital durch den Fonds bereitgestellt werden. Das Fremdkapital stellt die Bayerische Landesbank, die dafür wiederum Mittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch nimmt. Die Zinsbelastung liegt laut UmweltBank zwischen 4,3 und 4,6 Prozent für die nächsten zehn Jahre.

Für die Anlagen des Mainfranken Solarfonds 3 wurden insgesamt 46.500 Dünnschichtmodule des Herstellers First Solar installiert. Die Wechselrichter stammen von den Firmen SMA und Xantrex. Die Funktion der Wechselrichter ist über die gesamte Laufzeit durch Herstellergarantien und anschließende Vollwartungsverträge gesichert, so die UmweltBank. „First Solar gewährt auf seine Dünnschichtmodule eine Leistungsgarantie von 90 Prozent der Nennleistung für die ersten zehn Jahre und 80 Prozent für 25 Jahre“, erläutert Beate Haller von der UmweltBank. First Solar habe sich außerdem dazu verpflichtet, die Module, die das Schwermetall Cadmium enthalten, nach Rückbau der Anlagen zurückzunehmen und wiederzuverwerten.

Für jeden Standort des Solarfonds wurden den Angaben zufolge mindestens zwei Ertragsprognosen erstellt. Gutachter waren u.a. das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Außerdem liegen den Ertragsprognosen zusätzlich Daten des Deutschen Wetterdienstes zugrunde.

Das unabhängige Nachrichtenmagazin „ECOreporter.de“ hat eine Analyse des Fonds erstellt. Fazit: „Der Mainfranken Solarfonds 3 kann in der Analyse viele Pluspunkte sammeln: Die Anlagen sind gebaut und liefern bereits Strom ans Netz, die Anleger kaufen also keine ,Katze im Sack’. Mit seiner prognostizierten Ausschüttung liegt er im Vergleich zur Konkurrenz eher im unteren Bereich. Insgesamt eignet sich der Mainfranken Solarfonds 3 besonders für risikobewusste Anlegerinnen und Anleger, die eine solide konzipierte und abgesicherte Beteiligungsmöglichkeit im Bereich der Solarenergie suchen.“

Mehr Informationen unter www.umweltbank.de/aktuell/default.html

Quelle: UmweltBank AG

Hinweis: Alle Angaben beruhen auf Informationen der UmweltBank AG. solarportal24 übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.



  

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