Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (208)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
20.06.2013

Smart Grid Hof: Stellschraube für die Energiewende

Das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) startet in die nächste Phase des Forschungsprojekts „Smart Grid Solar“ in Hof/Arzberg. Ziel des Projekts ist es, durch die optimierte Integration regenerativer Energien die Netzstabilität sicherzustellen und so die Energiewende weiter voran zu treiben. Die IBC Solar AG (Bad Staffelstein) ist einer der Projektpartner für den Modellversuch, der unter anderem die Einbindung von Speichern für Photovoltaik Strom in die Ortsnetze untersucht.

„Der Anteil regenerativer Energiequellen wird in den nächsten Jahren stark ansteigen. Ein Großteil dieser Energie wird dabei von Solarstromanlagen produziert, die direkt in das Niederspannungsnetz einspeisen“, erklärt Michael Neswal, Projektleiter beim ZAE Bayern und führt weiter aus: „Rund 97 Prozent aller Solaranlagen sind in das Niederspannungsnetz integriert. Das entspricht etwa 80 Prozent der gesamten Photovoltaik Leistung in Deutschland - Tendenz steigend.“

Solarenergie eignet sich besonders für die Projektarbeit, da der Hauptanteil der Belastung über kleine bis mittlere Solaranlagen auf der niedrigsten Netzebene eingespeist wird. Allein in Bayern wird mehr als die Hälfte des Photovoltaik Stromes aus Anlagen mit einer Leistung kleiner 100 Kilowattpeak gewonnen. Um die Niederspannungsnetze zu entlasten und eine zukunftsfähige Energieversorgung zu gewährleisten, setzen Projekte wie „Smart Grid Solar“ auf dezentrale Lösungen, die ein intelligentes Zusammenspiel aller Komponenten im Netz fokussieren.

Am Forschungsprojekt „Smart Grid Solar“ beteiligen sich unter der Schirmherrschaft des ZAE Bayern verschiedene Partner aus Forschung und Industrie. Insgesamt wirken zehn wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis 2017 fest an dem Projekt mit. Das ZAE Bayern wird dabei von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Hochschule Hof und den Fraunhofer Instituten IIS und IISB unterstützt. Zu den Industriepartnern gehören die IBC Solar AG, der Verteilnetzbetreiber EON Bayern sowie die HEW HofEnergie+Wasser GmbH und weitere Unternehmen. 

Ziel dieses Forschungsprojekts ist es herauszufinden, wie Strom aus erneuerbaren Energiequellen möglichst effizient gespeichert und in die öffentlichen Stromnetze eingespeist werden kann. Das Projektteam arbeitet hierzu vor allem mit Computermodellen, welche das bestehende Netz möglichst realitätsgetreu abbilden sollen. Hierzu werden bereits Ende 2013, beziehungsweise Anfang 2014, eine Reihe von Komponenten wie Batteriespeicher, Photovoltaik Systeme, regelbare Verbraucher und entsprechend notwendige Messtechnik in ausgewählten Netzbereichen in den Städten Hof und Arzberg installiert. 

Schon 2014 werden auf Basis von Projektergebnissen erste Aussagen zur weiteren Entwicklung der Netze im Niederspannungsbereich möglich sein. Forscherinnen und Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg aus den Bereichen Elektrische Energiesysteme, Informatik, Mathematik und Volkswirtschaft nutzen diese Daten für die Simulation des Netzes und erhoffen sich damit technische und wirtschaftliche Erkenntnisse. Anhand der Daten soll es zukünftig möglich sein, Vorhersagen für 2015 bis 2050 zu treffen.

Das Projekt „Smart Grid Solar“ ist Teil des Entwicklungsprogramms „Aufbruch Bayern“ und wird durch das Bayerische Wirtschaftsministerium und durch die Europäische Union über den Europäischen Fonds für regionalen Entwicklung (EFRE) gefördert. Interessierte können sich auf der Intersolar am Stand des ZAE Bayern (Halle B2, Stand 130) ausführlich über das Projekt informieren.

Quelle: IBC Solar AG


  

Vorheriger Artikel:
Nachhaltige Geldanlage
Nächster Artikel:
juwi setzt weiter auf Photovoltaik im Energiemix

Newsarchiv

August 2013 Juli 2013 Juni 2013 Mai 2013 April 2013 März 2013 Februar 2013 Januar 2013 Dezember 2012 November 2012 Oktober 2012 September 2012 August 2012 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Februar 2012 Januar 2012 Dezember 2011 November 2011 Oktober 2011 September 2011 August 2011 Juli 2011 Juni 2011 Mai 2011 April 2011 März 2011 Februar 2011 Januar 2011 Dezember 2010 November 2010 Oktober 2010 September 2010 August 2010 Juli 2010 Juni 2010 Mai 2010 April 2010 März 2010 Februar 2010 Januar 2010 Dezember 2009 November 2009 Oktober 2009 September 2009 August 2009 Juli 2009 Juni 2009 Mai 2009 April 2009 März 2009 Februar 2009 Januar 2009 Dezember 2008 November 2008 Oktober 2008 September 2008 August 2008
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 31.07.2016 11:39
                                                                 News_V2