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08.09.2012

Globale und afrikanische Umweltpolitik in der „Green City“ Freiburg

Unter dem Thema „Environmental Governance“ steht das diesjährige Jahrestreffen des African Good Governance Networks (AGGN) des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), das vom 16. bis 22. September 2012 in Freiburg stattfindet. Dreißig afrikanische Nachwuchsführungskräfte diskutieren über Fragen der globalen und afrikanischen Umweltpolitik.

Bei Themen wie regenerativer Energieversorgung, Klimawandel oder nachhaltige Stadtplanung steht insbesondere die Frage zur Diskussion, ob die deutsche Umweltdebatte auf Afrika übertragen werden kann.

Die „Green City“ Freiburg bietet einen idealen Standort für das Netzwerktreffen. Mit renommierten Institutionen wie dem Fraunhofer Institut für Solare Energie und dem Öko-Institut, bietet die Stadt vielseitige Anschauungsbeispiele für nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Zusätzlich zu den akademischen Vorträgen stehen deshalb auch zahlreiche Exkursionen auf dem Programm.

Neben der inhaltlichen Arbeit bietet das Jahrestreffen Gelegenheit für netzwerkinterne Aktivitäten. Die Neuwahl des Vorstands, Diskussionen zur strategischen Ausrichtung des Netzwerks und die Vorstellung eigener Netzwerkprojekte sind Teil der Agenda. So findet beispielsweise das Finale der vom Netzwerk bundesweit organisierten „Good Governance Debating Series“ in der Workshopwoche statt.

Das AGGN wurde 2007 unter Schirmherrschaft des damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler vom DAAD ins Leben gerufen. Die Mitglieder des Netzwerkes sind hochqualifizierte junge Afrikanerinnen und Afrikaner, die in Deutschland studieren oder studiert haben und zu den zukünftigen Entscheidungsträgern in Subsahara-Afrika gezählt werden können.

Jedes Jahr werden zehn neue Mitglieder ausgewählt, die in den folgenden drei Jahren eine intensive Fortbildung im Bereich Good Governance erhalten. In enger Zusammenarbeit mit dem Freiburger Arnold Bergstraesser Institut (ABI) werden in jährlich drei Seminaren theoretische Grundlagen gelegt, Kontakte zu Praktikern hergestellt und Besuche in Institutionen organisiert. Das Netzwerk umfasst zurzeit rund 60 Mitglieder aus 20 afrikanischen Ländern.

Quelle: Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V. (DAAD)


  

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