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14.08.2007

ersol Solar Energy AG mit Halbjahresergebnissen weiterhin auf Kurs

Auch die ersol Solar Energy AG (ersol) konnte in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres den Konzernumsatz erhöhen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (61,4 Millionen Euro) lag er mit 69,8 Millionen Euro um 13,7 Prozent höher. Wie schon im ersten Quartal wurden im Hauptabsatzmarkt Deutschland mit 49,5 Prozent weniger als die Hälfte der Umsätze getätigt (Vorjahr: 57,3 Prozent), der Anteil internationaler Kunden konnte erneut ausgebaut und damit die Abhängigkeit vom deutschen Fotovoltaik Markt verringert werden, so ersol in einer Pressemitteilung.

Im Quartalsvergleich konnte die ersol Gruppe den Umsatz von 35,7 Millionen Euro in Q2 2006 auf 43,7 Millionen Euro, also um 22,6 Prozent in 2007, steigern. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) lag mit 9,6 Millionen Euro leicht unter dem Ergebnis des ersten Halbjahres 2006 von 10,6 Millionen Euro. Im zweiten Quartal sank das EBIT im Vergleich zum Vorjahr (7,3 Millionen Euro) um 27 Prozent auf 5,3 Millionen Euro. Auch die EBIT-Marge ging im Vergleich zum Vorjahr zurück: sie betrug 13,8 Prozent (Q2 2007: 12,2 Prozent). 

2006 waren es noch 17,3 Prozent (Q2 2006: 20,4 Prozent). Grund für den Rückgang sind die erwarteten Vorlaufkosten für die Dünnschicht-Fertigung und das neue Zellwerk. Da diese Effekte in der Geschäftsplanung der ersol berücksichtigt sind, wird an der Prognose des EBIT’s für das Gesamtjahr auf mindestens Vorjahresniveau von 20 Millionen Euro unverändert festgehalten.

Das Ergebnis nach Steuern ging im Vergleich zum Vorjahr (6,5 Millionen Euro) ebenfalls um 20,8 Prozent auf 5,1 Millionen Euro zurück. Auf Quartalsbasis verzeichnet die ersol Gruppe eine Verminderung um 17,4 Prozent auf 3,7 Millionen Euro. Dieser deutliche Rückgang ist vor allem im gesunkenen EBIT und zudem in höheren Finanzierungsaufwendungen begründet.

Der operative Cashflow hingegen ist nach der Negativzahl im ersten Quartal dieses Jahres zum Halbjahr 2007 wieder positiv und verzeichnet einen Mittelzufluss von 3,2 Millionen Euro. Hier kommt der Abbau des Vorratsvermögens im Vergleich zum ersten Quartal 2007 zum Ausdruck. Im Vorjahreszeitraum belief sich der operative Cashflow noch auf 9,8 Millionen Euro, da hier der starke Ausbau der Gruppe noch nicht zum Tragen kam.

Angesichts der positiven Entwicklung in den ersten sechs Monaten blickt die ersol Gruppe zuversichtlich auf die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2007. Hier ist durch die bereits angelaufenen erhöhten Siliziumliefermengen aus den in 2005 abgeschlossenen Verträgen mit einem Anstieg der Produktionsmenge zu rechnen. Aber auch das zweite Halbjahr steht im Zeichen des weiteren Ausbaus der Fertigungskapazitäten und deren Inbetriebnahmen, vor allem in den Segmenten Wafers und Solar Cells. 

Parallel hierzu hat, nach Abschluss des Siliziumliefervertrages mit der Hemlock Semiconductor Corporation (HSC), die Planung für eine abermalige Verdopplung der Fertigungskapazitäten in der kristallinen Wafer- und Zelltechnologie mit einer Standortevaluierung begonnen. ersol verfolgt dabei konsequent weiter die Strategie, neue Fertigungen erst dann aufzubauen, sobald die hierzu benötigten Siliziummengen vertraglich gesichert wurden.

Nach Abschluss des ersten Halbjahres hat sich an der Gesamtjahresprognose von ersol nichts geändert. Aus heutiger Sicht plant das Unternehmen folglich weiterhin mit einem Umsatz zwischen 148 und 155 Millionen Euro und einem operativen Gewinn von mindestens 20 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2007. 

Nähere Angaben zu den Geschäftszahlen für das 1. Halbjahr 2007 007 auf der ersol Internetseite unter http://www.ersol.de/investorrelations/berichtepraesentationen/.

Quelle: ersol Solar Energy AG



  

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