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08.08.2013

Green Economy als Wachstumsmotor

Unternehmen profitieren auf ganz unterschiedliche Weise von umweltbewusstem Wirtschaften. Das geht aus der neuen Broschüre „Green Economy in der Praxis: Erfolgsbeispiele aus deutschen Unternehmen“ hervor, die das Bundesumweltministerium gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) veröffentlicht hat. 22 Beispiele aus der deutschen Wirtschaft zeigen darin die Kreativität deutscher Unternehmen und die Vielfalt möglicher Innovationen.

Mit der Broschüre knüpfen BMU und BDI unmittelbar an das „Memorandum für eine Green Economy“ aus dem vergangenen Jahr an, das eine gemeinsame Initiative für eine emissionsarme, ressourceneffiziente und naturverträgliche Ökonomie eröffnet hat. In der neuen Broschüre werden nun Beispiele zum „Greening“ der Wirtschaft präsentiert, die andere Unternehmen ermutigen sollen, ihrerseits nach geeigneten Möglichkeiten und Wegen zu einem nachhaltigen, chancenorientierten Wirtschaften zu suchen. Die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung gehe auch mit einer Steigerung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit einher, heißt es in der Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums. 

Für die deutsche Wirtschaft bietet nachhaltiges Wirtschaften demnach eine Chance: Deutsche Unternehmen benötigen schon heute deutlich weniger Rohstoffe und Energie und stoßen weniger Schadstoffe aus als noch vor zehn Jahren, um die gleichen Erträge zu erwirtschaften. So haben sich nicht zuletzt Umwelt- und Effizienztechnologien in Deutschland und der ganzen Welt zu bedeutenden Wirtschaftsfaktoren entwickelt. Der Anteil dieses Wirtschaftszweiges am deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegt inzwischen bei knapp 11 Prozent und wird sich bis 2025 weiter deutlich erhöhen. Und auch international ist „Green Tech made in Germany“ überaus erfolgreich: Der Anteil Deutschlands am Weltmarkt liegt bereits bei 15 Prozent. Im Jahr 2011 erreichte das globale Volumen für diese Märkte 2.044 Milliarden Euro. Im Jahr 2025 wird es nach Schätzungen mit über 4.400 Milliarden Euro mehr als doppelt so groß sein. 

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

  

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