Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
23.03.2013

Stabilisierung der Stromnetze: Damit das Licht auch in Zukunft brennt

Die Zukunft der Energieerzeugung liegt in regenerativen Energien. Einen entscheidenden Beitrag zur Nutzung könnten Energiespeicher leisten. Stromproduktion durch regenerative Energien wie Photovoltaik und Windkraft unterliegen wetterabhängigen Schwankungen bei der Herstellung. Das Projekt „Zentralisiertes Lithium-Speicher-Monitoring“ (ZeLiM) hat das Ziel, ein Computersystem zur Überwachung und Steuerung von Energiespeichern zu entwickeln.

Das Institut für Softwaretechnik und Programmiersprachen der Universität zu Lübeck wird für die Entwicklung des Systems zuständig sein. Die Arbeit findet in Kooperation mit der ecc Repenning GmbH statt. Die Firma versorgt die Region Schleswig-Holstein mit Energiespeichern. Das Projekt wird durch die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH mit etwa 120.000 Euro gefördert.

Stromproduktion durch regenerative Energien wie Windkraft und Photovoltaik unterliegen wetterabhängigen Schwankungen bei der Herstellung. Zum Ausgleich können Energiespeicher genutzt werden, die überschüssige Energie speichern und in Bedarfszeiten wieder abgeben. Hierdurch können hochkapazitive Lithium-Eisenphosphat-Speicher, die an regenerative Energieproduzenten, aber auch an Blockheizkraftwerke angeschlossen werden, einen entscheidenden Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes bieten.

Zur Steuerung der dezentral platzierten Energiespeicher müssen Daten über Wettervorhersagen und Verbrauchsprognosen mit Daten über die Kapazität und den Ladezustand der Energiespeicher verknüpft werden. Zuständig für die Verknüpfung dieser Daten ist das Institut für Softwaretechnik und Programmiersprachen der Universität zu Lübeck. Die Aufgabe der Universität im Projekt „ZeLiM“ liegt in der Entwicklung eines Computersystems zur Überwachung und Steuerung der Energiespeicher. Hergestellt und aufgestellt werden die Lithium-Eisenphosphat-Speicher durch die ecc Repenning GmbH.

Durch die Entwicklung eines Überwachungs- und Steuerungssystems für die Energiespeicher können Schwankungen im Netz ausgeglichen werden. Außerdem kann die Leistung einzelner Speicher verbessert werden. Defekte oder Kapazitätsreduktionen auf Grund von Alterserscheinungen können frühzeitig vorhergesagt werden. Langfristig wird die Zusammenlegung von mehreren Energiespeichern zu einem virtuellen Kraftwerk möglich. Die Technik ermöglicht es hierdurch der Region Schleswig-Holstein, die über eine Vielzahl an Windkraftanlagen verfügt, eine Versorgung mit Strom aus regenerativen Energien tagtäglich zu garantieren. Schleswig-Holstein kann so zu einem zentralen Energieexporteur für Deutschland und Europa aufsteigen.

„Regenerative Energien, insbesondere Windkraft, sind für Schleswig-Holstein ein bedeutender Faktor. Somit ist die Verbesserung der Energieversorgung mit regenerativen Energien ein großer Fortschritt für das Land. Die Ergebnisse können dazu beitragen, dass in Zeiten, in denen die Energieproduktion den Bedarf übersteigen wird, regenerative Energie gespeichert wird und in Zeiten, in denen mehr Energie benötigt als gerade erzeugt wird, wieder zur Verfügung gestellt werden kann", sagt Prof. Dr. Martin Leucker, Direktor des Instituts für Softwaretechnik und Programmiersprachen der Universität zu Lübeck.

Neben der Fördersumme von 120.000 Euro von der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH bringen die Kooperationspartner Eigenmittel in das Projekt ein. Insgesamt stehen den Forschern dann etwa 200.000 Euro für die Entwicklung des neuen Computersystems zur Verfügung. 

Quelle: Universität zu Lübeck

  

Vorheriger Artikel:
Hop oder Top? Das Elektrorad auf dem EcoTopTen-Prüfstand
Nächster Artikel:
BSW-Solar: Verlust für den Photovoltaik-Standort Deutschland

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 27.01.2022 20:40
                                                                 News_V2