Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
26.09.2006

Eine Zukunft ohne Kernenergie erfinden

Für einen Ausstieg aus der Atomenergie hat sich der ehemalige Direktor des UN-Umweltprogramms UNEP und frühere CDU-Bundesumweltminister Klaus Töpfer ausgesprochen. Gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Töpfer: „Wir müssen alles daran setzen, eine Zukunft ohne Kernenergie zu erfinden.“

„Überlebensnotwendig“ nannte Töpfer in dem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ die Entwicklung erneuerbarer Energien. Jeder Bürgerin und jedem Bürger müsse klar werden, „dass Umwelt kein Luxusgut ist“. Den Industrieländern warf er Rücksichtslosigkeit in der Umweltpolitik vor. 85 Prozent des bisher in die Atmosphäre gelangten Kohlendioxids stammen laut Töpfer von den hoch entwickelten Ländern. „Wir greifen die Lebensgrundlagen der weniger entwickelten Staaten an. Es gibt Umweltflüchtlinge, die ihre Heimat verlieren, weil wir unsere Hausarbeit nicht machen.“

Töpfer: „Ich bleibe dabei: Wir müssen Alternativen entwickeln.“ Der frühere CDU-Bundesumweltminister vertritt damit eine andere Ansicht als einige seiner Parteikollegen, die für eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken plädieren. Wie beispielsweise einige Ministerpräsidenten der Union, die den Atomausstiegs-Konsens lieber heute als morgen aufkündigen möchten. Auch Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) setzt sich derzeit dafür ein, beim zweiten Energiegipfel der Koalition am 9. Oktober eine Verlängerung der Laufzeit älterer Kernkraftwerke zum Thema zu machen.

Eine Diskussion darüber hält dagegen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) für „unnötig“: Auch die Ministerpräsidenten der Union hätten alle dem Koalitionsvertrag zugestimmt. Bestandteil dessen sei nun mal der unter der rot-grünen Bundesregierung beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie. Auch für die Wirtschaft müsse die Einhaltung von Verträgen gelten. Der Union hielt der Minister vor, dass sie mit der Forderung nach verlängerten Atomlaufzeiten über die Jahre 2020/2021 hinaus zur Verunsicherung und damit Blockade in der Energiepolitik beitrage. „Denn natürlich investieren die Energiekonzerne erst dann in Ersatzkraftwerke an den AKW-Standorten, wenn sie merken, dass sie sich an ihre eigenen Verträge halten müssen.“ 

Quelle: verivox

  

Vorheriger Artikel:
„Eine hundertprozentige Energiewende ist möglich“
Nächster Artikel:
Roth & Rau AG baut Asien-Geschäft weiter aus

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 21.09.2020 05:11
                                                                 News_V2