Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
30.08.2012

Stromkosten steigen! Das gilt für fossile Energie – nicht für Solarstrom

In der Debatte über die Strompreisentwicklung wird immer wieder die Photovoltaik als Hauptursache für die steigenden Verbraucherpreise im Strombereich herangezogen. Tatsächlich sinken die Kosten des Solarstroms, insbesondere im großen Anlagensegment. Für steigende Strompreise sorgen vielmehr der teure Wind-Offshore Ausbau, die ineffiziente Nutzung von Flächen für die Energieproduktion in Deutschland und die stetig wachsenden Ausnahmeregelungen für die Industrie bei der EEG Umlage.

Zur aktuellen Diskussion um die Strompreise erklärt der weltweit größte Solarkraftwerksbauer BELECTRIC:

1. Die Photovoltaik und allen voran das Freiflächensegment mit Solarkraftwerken leisten einen wachsenden Beitrag zur Energieversorgung

Das Freiflächensegment ist die kostengünstigste Form der Photovoltaik hat einen hohen Anteil an lokaler Wertschöpfung und leistet mittels fortschrittlicher Technologie einen Beitrag zur Netzstabilisierung. Moderne Solarkraftwerke mit optimierter Blindleistungsregelung können die Kosten des prognostizierten Netzausbaus auf Verteilnetzebene stark reduzieren und so die Verbraucherinnen und Verbraucher entlasten. Wurden 2004 Freiflächen-Solarkraftwerke noch mit über 45 cent/kWh vergütet, so produzieren sie heute bereits für 12,5 cent/kWh und sind damit weit günstiger als viele andere Erneuerbare Energien. 

„Damit konnten Freiflächen-Solarkraftwerke in den letzten 8 Jahren über 70 Prozent Kosten senken, anders als fossile Energieträger, deren Preise ständig steigen. Bereits 2014 werden Solarkraftwerke in der Lage sein zu vergleichbaren Preisen, wie von effizienten Gaskraftwerken, Strom zu produzieren“, sagt der Geschäftsführer der BELECTRIC Solarkraftwerke GmbH, Bernhard Beck, voraus. 

2. Zunehmend als Kostenfalle stellt sich der Ausbau der Offshore Windenergie heraus

So hat das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in dieser Woche in einem neuen Gutachten festgestellt, dass bei der Fortschreibung des heutigen EEGs bis 2020 der Ausbau der Offshore Windenergie kumuliert 10 Mrd. Euro mehr als der Ausbau der Photovoltaik kosten wird. Jede Kilowattstunde Strom aus einer Offshore Windkraftanlage ist rund 25 Prozent teurer als aus einer Photovoltaik Anlage [1] – obwohl in der Rechnung die teuren Dachanlagen mit eingeschlossen sind. Der Kostenvergleich würde noch eindeutiger ausfallen, wenn nur große Freiflächen-Solarkraftwerke herangezogen würden. 

„Damit bestätigt das RWI das weitaus wirtschaftlichere Potential der Solarenergie“ stellt Martin Zembsch, Geschäftsführer Vertrieb und Business Development der BELECTRIC Solarkraftwerke GmbH, fest. „Angesichts dieser Faktenlage bleiben viele Fragen offen, warum der Ausbau der teuren Offshore Windenergie von der aktuellen Regierung forciert, aber der Einsatz von günstigen Freiflächen-Solarkraftwerken beschränkt wird“, fügt Zembsch hinzu. „Neben den hohen Vergütungssätzen für den Strom aus Offshore Wind kommen noch zusätzliche Netzausbaukosten von rund 20 Milliarden Euro auf die Verbraucherinnen und Verbraucher zu, um den Strom von Nord nach Süd zu transportieren. Ein dezentralerer Ausbau von Freiflächen-Solarkraftwerken in den Regionen, in denen die Energie benötigt wird, würde die Energiewende weitaus bezahlbarer machen“.

3. Die effizientere Nutzung von Flächen zur Energieerzeugung könnte ebenso die Energiewende günstiger gestalten

Die Stromproduktion aus Solarkraftwerken der neuesten Generation ist rund 50-fach flächeneffizienter pro Hektar als aus Biogas - bei gleichzeitiger Aufwertung des Bodens. Heute werden pro Jahr auf rund 1 Million Hektar Energiepflanzen für Biogas angebaut. Der Flächenbedarf für Solarkraftwerke ist mit 15.000 Hektar bis 2020 ein Vielfaches geringer. Freiflächen-Solarkraftwerke schaffen einen biotopähnlichen Rückzugsraum in der ansonsten durch landwirtschaftliche Monokulturen geprägten Kulturlandschaft. Vögel, Tiere und Wildgräser, sehr viele davon aus der Roten Liste der gefährdeten Arten, siedeln sich dort an und bereichern die Natur. 

4. Bereits im Januar 2012 hat das Institut für ZukunftsEnergieSysteme IZES berechnet, dass die EEG Umlage ohne die umfangreichen Ausnahmeregelungen für energieintensive und im internationalen Wettbewerb befindliche Betriebe, sogar gesunken wäre. [2] 

Die Bundesregierung hat weite Teile der Industrie von der Kostenumlage für den Ausbau der Erneuerbaren Energien ausgenommen und somit maßgeblich zur jetzigen Debatte beigetragen. Selbst die Bundesnetzagentur beobachtet diese Entwicklung mit Sorge und hat ausgerechnet, dass die größten Stromverbraucher des Landes zirka 18 Prozent der Elektrizität verbrauchen, aber nur 0,3 Prozent der EEG Umlagekosten übernehmen. 

„Es ist daher rational unergründlich, warum der Gesetzgeber in der jüngsten EEG Novellierung die Vergütung für das Freiflächensegment über 10 MWp gestrichen hat. Es wurde eine Chance vertan den Übergangszeitraum bis zur preislich marktgerechten Produktion von Solarstrom verbindlich und vertretbar zu gestalten. Die geplante Verordnung für Anlagen über 10 MWp sollte schnellstens umgesetzt werden. Außerdem sollten die Restriktionen, die den Standort einer Anlage heute im EEG bestimmen aufgehoben werden, um Anlagen endlich dort errichten zu können, wo sie netztechnisch und aus Verbraucherperspektive am sinnvollsten sind“ fordert Bernhard Beck, Geschäftsführer der BELECTRIC Solarkraftwerke GmbH. Die regionale Planungshoheit müsse hier im Vordergrund stehen. 

[1] RWI, August 2012: „Marktwirtschaftliche Energiewende: Ein Wettbewerbsrahmen für die Stromversorgung mit alternativen Technologien“ 

[2] IZES, 2012: Eruierung von Optionen zur Absenkung der EEG Umlage.

Quelle: BELECTRIC Solarkraftwerke GmbH

  

Vorheriger Artikel:
Mit Köpfchen gegen steigende Energiekosten
Nächster Artikel:
SMA präsentiert neuen Zentral-Wechselrichter für Nordamerika

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 03.12.2021 05:58
                                                                 News_V2