Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
24.01.2012

Photovoltaik ist mehr als ein Kostenfaktor

Photovoltaik nur als einen Kostenfaktor zu betrachten, ist kurzsichtig. Photovoltaik ist ein wesentlicher Beitrag zum Systemwandel in der Energieversorgung. Schon heute werden an einem Sonntag mit hoher Sonneneinstrahlung bis zu 25 Prozent der Stromleistung in Deutschland mit Solarenergie gedeckt. Mit ihrer PV-Roadmap „Wegweiser Solarwirtschaft“ macht die Photovoltaik Branche deutlich, dass ein Ausbau der Stromerzeugung aus Solarenergie von bis zu 70 GW im Jahr 2020 an neu installierter Leistung in Deutschland möglich ist, ohne die Umlage für Verbraucherinnen und Verbraucher wesentlich zu erhöhen.

Eine im November 2010 veröffentlichte Studie von Roland Berger und Prognos für den Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) zeigt auf, dass die Photovoltaik wesentlich zur Umstellung auf Erneuerbaren Energien beiträgt. Die Studie definiert unter anderem drei klare Elemente: Photovoltaik (PV) muss erstens zum Wandel des Energiesystems einen wesentlichen Beitrag leisten. Zweitens müssen die spezifischen Vorteile der Photovoltaik genutzt werden. Drittens muss die Wettbewerbsfähigkeit der Photovoltaik Branche in Deutschland erhalten bleiben - und damit der Standort Deutschland gestärkt werden.

Die Stromerzeugung aus Solarenergie steht wie keine andere Energieerzeugungsart unter den Erneuerbaren für das Prinzip und die Vorteile der dezentralen Energieerzeugung. Solarstrom wird dort produziert, wo er auch gebraucht wird - auf den Dächern von Haushalten, Büros und Industriegebäuden. Und zu Zeiten, in den besonders viel Energie benötigt wird: So gleicht er insbesondere die Lastspitzen zur Mittagszeit aus und entlastet damit die Übertragungsnetze.

Mit einem forcierten Ausbau der Photovoltaik und der anderen Erneuerbaren Energien könne bereits bis 2020 mehr als die Hälfte des deutschen Stromverbrauchs gedeckt werden. Ein Ausbau der Stromerzeugung aus Solarenergie von bis zu 70 GW im Jahr 2020 an neu installierter Leistung in Deutschland bedeutet, deren Anteil von heute 2 auf mindestens 11 Prozent am deutschen Strommix bis 2020 zu steigern.

„Mit unserer PV-Roadmap haben wir eindeutig aufgezeigt, dass wir mit der Photovoltaik bereits in wenigen Jahren einen signifikanten Anteil an der deutschen Stromversorgung erreichen können, ohne die Umlage für Verbraucher wesentlich zu erhöhen“, so Günther Cramer, Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar).

Zu den immer wieder Kritik hervorrufenden Kosten der Photovoltaik Förderung sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar): „Die Energiewende kostet Geld, vor allem in der Anschubphase. Die mit dem weiteren Ausbau der Solarenergie verbundenen Investitionen steigen jedoch kaum noch und zahlen sich aus.“

Vielen, die jetzt eine weitere Kürzung der Förderung forderten, sei nicht bewusst, dass der starke Zubau von Photovoltaik Anlagen in den vergangenen drei Jahren bereits zu einer Halbierung der Fördersätze geführt habe. 2012 wird die Solarstromförderung nach dem erst im Sommer 2011 verschärften Fördergesetz EEG um nochmals 27 Prozent gekürzt. 

Die möglichen Auswirkungen einer festen Mengenbegrenzung („Deckelung“) auf die Stromtarife, die derzeit politisch diskutiert wird, wurde von der Prognos AG im Rahmen eines Kurzgutachtens für den BSW-Solar untersucht. Ergebnis: Die Einsparung bis 2016 würde gerade ein Prozent am Verbraucherstromtarif ausmachen. Dem stünden aber drastische Verluste bei Arbeitsplätzen, Anlageinvestitionen, Branchenumsatz, Technologievorsprung und Steuereinnahmen gegenüber, erklärt Frank Peter, Projektleiter Energiewirtschaft bei der Prognos AG.

Die Kurzfassung der PV-Roadmap finden Sie unter www.solarwirtschaft.de/fileadmin/media/pdf/roadmap_kurz.pdf. Alle Fassungen sind unter www.solarwirtschaft.de/roadmap/ nachzulesen.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)

  

Vorheriger Artikel:
Donauer Solartechnik: Expansion in die Golfregion
Nächster Artikel:
BUND: CDU/CSU und FDP müssen erneuerbare Energien weiter per Gesetz fördern

Newsarchiv

August 2013 Juli 2013 Juni 2013 Mai 2013 April 2013 März 2013 Februar 2013 Januar 2013 Dezember 2012 November 2012 Oktober 2012 September 2012 August 2012 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Februar 2012 Januar 2012 Dezember 2011 November 2011 Oktober 2011 September 2011 August 2011 Juli 2011 Juni 2011 Mai 2011 April 2011 März 2011 Februar 2011 Januar 2011 Dezember 2010 November 2010 Oktober 2010 September 2010 August 2010 Juli 2010 Juni 2010 Mai 2010 April 2010 März 2010 Februar 2010 Januar 2010 Dezember 2009 November 2009 Oktober 2009 September 2009 August 2009 Juli 2009 Juni 2009 Mai 2009 April 2009 März 2009 Februar 2009 Januar 2009 Dezember 2008 November 2008 Oktober 2008 September 2008 August 2008
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 19.04.2019 08:54
                                                                 News_V2