Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (208)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
11.10.2011

Innovations- und Technologiezentrum für Erneuerbare Energien eröffnet

Das Innovations- und Technologiezentrum (IITC) der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) wurde offiziell eröffnet. Die von der Bundesregierung geförderte Beratungseinrichtung soll wissenschaftliche Szenarien zur Förderung Erneuerbarer Energien in Industrieländern, aber insbesondere auch in Entwicklungs- und Schwellenländern erarbeiten und in Zusammenarbeit mit dem IRENA Hauptsitz in Abu Dhabi zum weltweiten Umstieg auf Ressourcen schonende Technologien beitragen.

Mit den Technologie- und Innovationsanalysen des IITC könne IRENA Unterstützung beim Aufbau geeigneter Rahmenbedingungen anbieten, Kompetenzen ausbauen und neue Finanzierungsmodelle entwickeln, heißt es in einer Pressemitteilung.

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen und Adnan Z. Amin, der Generaldirektor der IRENA haben das Innovations- und Technologiezentrum am 7. Oktober 2011 in Bonn eröffnet. Röttgen: „Bei einer stetig wachsenden Weltbevölkerung und deren berechtigtem Wunsch nach Wohlstand brauchen wir ein Wachstum, das vom Ressourcenverbrauch entkoppelt wird. Fortschritt muss so gestaltet werden, dass künftige Generationen nicht nur ausreichend mit Energie und Ressourcen versorgt werden, sondern dass ihnen weiterhin Gestaltungsspielräume bleiben. Die erneuerbaren Energien sind ein ganz entscheidender Motor für dieses neue Wachstum. Mit IRENA und insbesondere mit dem IITC wird ein wichtiges internationales Signal dafür gesetzt, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht nur nationale Angelegenheit, sondern eine Frage von erheblicher geopolitischer Bedeutung ist: Gerade die Unterstützung von Schwellen- und Entwicklungsländern bei der Nutzung und beim Ausbau der erneuerbaren Energien ist auch ein Beitrag für mehr globale Gerechtigkeit, denn die ärmsten Länder erhalten dadurch erstmals Zugang zu Energie und die Chance für Wertschöpfung und Wachstum.“ 

Röttgen wies bei der symbolischen Schlüsselübergabe an IRENA Generaldirektor Adnan Z. Amin darauf hin, dass mit dem Innovations- und Technologiezentrum das fachliche Fundament für die Beratungen der Regierungen gelegt werde. Der Bundesumweltminister zeigte sich erfreut, dass das Zentrum seinen Sitz in Bonn hat. Damit gewinne die UN-Stadt noch mehr Profil als Standort internationaler Organisationen.

Das Innovations- und Technologiezentrum beschäftigt sich u.a. mit Technologiepolitik, um das Tempo für die Entwicklung von technologischen Innovationen zum Ausbau der erneuerbaren Energien zu erhöhen. Ziel ist, das enorme Potenzial der regenerativen Energien zu steigern, diese schneller wettbewerbsfähig zu machen und neue Märkte zu erschließen. Die Bundesregierung stellt jährlich zwischen zwei und drei Millionen Euro für das IITC bereit. Diese Gelder stehen zusätzlich zu dem Jahresbeitrag von 1,3 Millionen US-Dollar für IRENA zur Verfügung.

IRENA ist die erste internationale Organisation, die sich ausschließlich dem Ausbau der erneuerbaren Energien widmet. Die Organisation steht allen Mitgliedsstaaten, Entwicklungs- wie Industrieländern, mit Fachexpertise beratend zur Seite. Die Organisation wurde im Januar 2009 in Bonn von 75 Staaten gegründet. Inzwischen hat sich die Zahl der Unterzeichner des Gründungsstatuts auf 150 verdoppelt. Diese Entwicklung spiegelt das weltweit wachsende Interesse an den erneuerbaren Energien und die Entwicklung hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung wieder. Hauptsitz von IRENA ist Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate), wo die Organisation im April 2011 ihre Arbeit aufgenommen hat.
Auf Seiten der Bundesregierung haben das Bundesumweltministerium und das Bundesentwicklungsministerium, in enger Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, den Gründungsprozess von IRENA vorangebracht.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

  

Vorheriger Artikel:
WACKER: Polysilizium-Produktion am Standort Nünchritz gestartet
Nächster Artikel:
Die Sonne bringt es an den Tag – Mädchen können mehr!

Newsarchiv

August 2013 Juli 2013 Juni 2013 Mai 2013 April 2013 März 2013 Februar 2013 Januar 2013 Dezember 2012 November 2012 Oktober 2012 September 2012 August 2012 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Februar 2012 Januar 2012 Dezember 2011 November 2011 Oktober 2011 September 2011 August 2011 Juli 2011 Juni 2011 Mai 2011 April 2011 März 2011 Februar 2011 Januar 2011 Dezember 2010 November 2010 Oktober 2010 September 2010 August 2010 Juli 2010 Juni 2010 Mai 2010 April 2010 März 2010 Februar 2010 Januar 2010 Dezember 2009 November 2009 Oktober 2009 September 2009 August 2009 Juli 2009 Juni 2009 Mai 2009 April 2009 März 2009 Februar 2009 Januar 2009 Dezember 2008 November 2008 Oktober 2008 September 2008 August 2008
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 24.03.2019 06:37
                                                                 News_V2