Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
21.09.2010

In Sachsen können neue Arbeitsplätze entstehen

Die Europäische Kommission hat deutsche Regionalbeihilfen für den Bau eines Solarsiliziumswerks der Firma Wacker Chemie in der Nähe von Dresden gebilligt. Das Unternehmen will insgesamt 800 Millionen Euro in neue Anlagen investieren. Aus der regionalen Beihilfe fließen nochmals knapp 98 Millionen Euro in den Topf. Solarsilizium ist der wichtigste Ausgangsstoff in der Photovoltaik

Die Wacker Chemie AG ist der zweitgrößte Polysiliziumhersteller der Welt. Geplant ist der Ausbau der jetzigen Silikon-/Silanproduktionsanlage in Nünchritz (Sachsen) um ein neues, direkt angrenzendes Solarsiliziumwerk. Solarsilizium ist der wichtigste Ausgangsstoff für die Produktion von Solarwafern, Solarzellen und -modulen, die alle Teil eines integrierten Solarenergiesystems sind und Sonnenlicht in Strom umwandeln. 

Wacker Chemie betreibt bereits ein Polysiliziumwerk in Bayern und ist der zweitgrößte Polysiliziumhersteller der Welt. Mit dem Bau einer weiteren Anlage in Nünchritz bei Dresden erhält die von hoher Arbeitslosigkeit geprägte Region bessere wirtschaftliche Chancen. In der Begründung zur Bewilligung heißt es: „Diese Region kommt aufgrund des dortigen außergewöhnlich niedrigen Lebensstandards und der erheblichen Unterbeschäftigung für eine Beihilfe zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung in Frage.“ 

Die angemeldete Beihilfe stehe mit den EU-Regeln für Regionalbeihilfen im Einklang, heißt es in einer Pressemitteilung der EU. Bei diesem großen Investitionsvorhaben sei die maximal zulässige Beihilfeintensität nicht überschritten. Zudem betrage der Anteil der Wacker Chemie am Weltmarkt für Solarsilizium und für Polysilizium insgesamt auch nach der geplanten Investition weniger als 25 Prozent. Da der nachgelagerte Photovoltaik Markt eine zweistellige Wachstumsrate aufweise, die deutlich über dem BIP-Wachstum im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) liege, ist die mit dem Vorhaben bezweckte Ausweitung der solaren Fertigungskapazitäten nach Auffassung der Kommission wettbewerbsrechtlich unbedenklich. Daher kam die Kommission zu dem Schluss, dass der positive Beitrag der Beihilfe zur regionalen Entwicklung etwaige beihilfebedingten Auswirkungen auf den Wettbewerb überwiegt. 

Quelle: EU-Aktuell

  

Vorheriger Artikel:
Gemeinsam modernisieren leichter gemacht
Nächster Artikel:
„100 Gute Gründe“ gegen Atomkraft

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 03.03.2024 12:41
                                                                 News_V2