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22.04.2008

CMC plant mit Oerlikon Solar Ausbau der Produktionskapazität auf 1 GW

Mit CMC beginnt nun auch in Asien der erste Oerlikon Solar Kunde seine Produktion hochzufahren. Die schlüsselfertige 40 MWp Linie wurde in den vergangenen Monaten von Trübbach (Schweiz) nach Taiwan überführt, zusammengebaut und eingestellt, und hat zwischenzeitlich den Pilotbetrieb aufgenommen. Endgültiger Produktionsstart soll in der zweiten Jahreshälfte 2008 sein. In wenigen Jahren will CMC eine Produktionskapazität von über einem GWp aufbauen und weltweit zu den Top 3-Anbietern für Dünnschicht-Silizium-Solartechnologie werden.

Die jetzt installierte Anlage sei der Beginn einer langfristig angelegten Partnerschaft zwischen CMC und Oerlikon im Solarmarkt, die auch gemeinsame Entwicklungsprojekte beinhalte, heißt es in einer Pressemitteilung. Die hochmoderne Anlage sei damit die erste ihrer Art, die im schnell wachsenden asiatischen Dünnschicht-Fotovoltaik-Markt die Fabrikation aufnehmen wird. „Wir sind stolz der langjährigen Erfolgsgeschichte unserer Partnerschaft mit CMC ein neues Kapitel beifügen zu können", sagt Dr. Uwe Krüger, CEO von Oerlikon.
 
Die schlüsselfertige 40 MWp (Megawatt peak) Produktionsanlage zur Herstellung hochmoderner amorpher (a-si) Dünnschicht-Silizium Solarmodule ermöglicht eine Jahresproduktion von rund 500.000 Modulen. Sie umfasst den gesamten Fertigungsprozess von der Glasreinigung bis zum Testen der Solarmodule. Ebenfalls enthalten im Lieferumfang ist die Implementierung der gesamten Messtechnik zur Qualitätskontrolle, das „Back End“ der Modulfertigung, sowie die TCO-Technologie (Transparent Conductive Oxide). 

Eine Erweiterung der bestehenden Herstellungskapazität ist bereits angedacht. Im nächsten Schritt soll eine schlüsselfertige 60 MWp Micromorph Tandem Linie - die neueste Oerlikon Solar Fotovoltaik Technologie - das CMC Produktionsvolumen am bestehenden Standort in Taiwan ausweiten. 

Nach der erfolgreichen Etablierung der amorphen Dünnschichttechnologie hat Oerlikon Solar im vergangenen September auch die mikromorphe Tandemzelle zur Marktreife gebracht. Verglichen mit der amorphen Zelle besitzt die zweite Generation der Dünnschichttechnologie Unternehmensangaben zufolge eine zusätzliche mikrokristalline Siliziumschicht. Das Lichtspektrum der Sonne werde mit dieser Anordnung optimal ausgenutzt, da die Kombination beider Zellen das gesamte Spektrum der Sonnenstrahlung sowohl im sichtbaren als auch im infraroten Bereich in elektrische Spannung umwandle, so das Unternehmen. Daher habe die mikromorphe Tandemzelle einen um etwa 50 Prozent höheren Wirkungsgrad als die amorphe Zelle und werde bis 2010 Wirkungsgrade von über 10 Prozent erreichen.
 
Berücksichtige man den so bereits eingeleiteten Übergang von der amorphen zur mikromorphen Technologie, würden viele positive Einzeleffekte wie sinkende Aufwendungen für Materialien, verbesserte Taktzeiten oder höhere Effizienz der Module dazu beitragen, dass bereits 2010 in weiten Bereichen des Sonnengürtels Netzparität erreicht wird, so Oerlikon. So sei es auch CMCs mittelfristiges Ziel, die jährliche Produktionsleistung von einem Gigawatt zu erreichen. 

Diese technologisch ehrgeizigen Pläne gehen laut Oerlikon Solar einher mit großen wirtschaftlichen und ökologischen Zielen. „Wir von CMC wollen einen aktiven Beitrag leisten, der globalen Klimaerwärmung entgegenzuwirken“, so Wong. Weil dies weltweit gleichzeitig einer der zukunftsträchtigsten Wachstumsmärkte ist, denke CMC in größeren Dimensionen. In wenigen Jahren will das Unternehmen eine Produktionskapazität von über einem GWp aufbauen und weltweit zu den Top 3-Anbietern für Dünnschicht-Silizium-Solartechnologie werden. Oerlikon sei in dieser Strategie als Technologielieferant fest eingeplant. 

Quelle: OC Oerlikon Management AG

  

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