Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
31.08.2007

ISFH: „Röhrenkollektor-Bruch eine Seltenheit“

Im Juni hatte das Fachmagazin Solarthemen erstmals über geborstene Vakuumröhrenkollektoren bei einer Solarthermie Anlage in Lübbecke berichtet. Zwischenzeitlich haben die Firmen Vaillant und Schott umfangreiche Untersuchungen zu den Ursachen für diese Vorfälle eingeleitet. Das Institut für Solarenergieforschung Hameln/Emmerthal (ISFH), das in dem Solarthemen-Artikel mit der Aussage zitiert wird, eine Explosionsgefahr bestehe auch bei anderen Röhrentypen, stellt dazu fest: „Eine pauschale Betrachtung oder gar Verurteilung aller Typen von Vakuumröhrenkollektoren ist nicht gerechtfertigt.“

Bereits kurz nach Erscheinen des Solarthemen-Artikels über die Implosion eines Ganzglas-Röhrenkollektors der Firma Vaillant (Hersteller: Schott AG) im ostwestfälischen Lübbecke, hat das das Institut für Solarenergieforschung Hameln/Emmerthal (ISFH), das sich auf die Entwicklung innovativer Komponenten für eine fotovoltaische und solarthermische Nutzung der Sonnenenergie spezialisiert hat, die zitierte Aussage relativiert:

„Wir möchten hierzu folgendes richtig stellen“, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung, „erstens: Ein Explosionsrisiko besteht aus unserer Sicht nur für bestimmte Typen von Vakuumröhrenkollektoren (VRK). Eine pauschale Betrachtung oder gar Verurteilung aller Typen von Vakuumröhrenkollektoren ist nicht gerechtfertigt.“

Wichtig ist den Prüfern auch, dass zwischen Explosion und bloßem Röhrenbruch (dieser Begriff sei treffender als die Implosion) unbedingt unterschieden wird. „Bei allen Vakuumröhrenkollektoren, die eine hydraulische Trennung zwischen dem evakuierten Glasrohr und dem druckbehafteten Fluidkreis aufweisen - d.h. das Fluid strömt durch Metallrohre-, halten wir Explosionen für extrem unwahrscheinlich“, so das Prüfinstitut. Bei solchen Röhren fielen nach einem eventuellen Röhrenbruch die Glassplitter nahezu ohne Risiko auf das Dach.

Drittens stellten Dr. Wolfgang Eisenmann und Dipl.-Ing. Carsten Lampe vom Prüfzentrum für solarthermische Komponenten und Systeme im ISFH, fest: „Bei unseren Prüfungen war Röhrenbruch - abgesehen von der lediglich optionalen Hagelschlagprüfung - eine Seltenheit und zudem immer nur auf Kinderkrankheiten der Kollektorkonstruktion zurückzuführen.“ 

Das ISFH ist An-Institut der Leibniz Universität Hannover und hat die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Alleiniger Gesellschafter ist das Land Niedersachsen.

Quelle: Institut für Solarenergieforschung in Hameln/Emmerthal (ISFH)


  

Vorheriger Artikel:
Augsburg goes solar
Nächster Artikel:
Erste Fotovoltaikzellen-Produktionsstätte in Österreich

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 19.01.2022 04:49
                                                                 News_V2