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Solar Nachrichten Oktober 2009

Nachrichten der Vormonate im Newsarchiv
30.10.2009
Spitzenreiter beim Photovoltaik-Zubau in Deutschland: Bayern und Baden-Württemberg
2008 wurden in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 1.650 MWp neu installiert. Der bundesweite Photovoltaik-Zubau eines Jahres entspricht damit in etwa der Leistung zweier konventioneller Kohlekraftwerke. Allein in den Ländern Bayern und Baden-Württemberg produzierten Ende 2008 241.853 Photovoltaik-Anlagen eine kumulierte Leistung von rund 3.300 MWp und damit in etwa die Leistung von zwei herkömmlichen Atomkraftwerken, so die Autoren des Standortgutachtens „Photovoltaik in Deutschland 2009“ des Markt- und Meinungsforscher EuPD Research.
29.10.2009
AZUR Solar: Engagement in Afrika – Verbundenheit mit Standort Wangen
Ihren Anfang nahm die „Togohilfe Wangen – Bildung als Chance“ bei der Fußball-WM 2006. Damals hatte die Nationalmannschaft von Togo in Wangen Quartier genommen. Seither engagiert sich eine ganze Region für das langgesteckte, kleine westafrikanische Land. Die AZUR Solar GmbH, ein Photovoltaik-Komplettanbieter aus Wangen im Allgäu, unterstützt die Initiative beispielsweise durch die Lieferung und Installation einer Photovoltaik-Anlage im Wert von rund 20.000 Euro für das Berufsbildungszentrum Institut Arnold Janssen in Bassar/Togo.
28.10.2009
SMA will größte Solar-Wechselrichterproduktion in den USA errichten
Um auf ein weiteres Wachstum des amerikanischen Photovoltaik-Marktes vorbereitet zu sein, will die SMA Gruppe (SMA) in Denver (USA/Colorado) eine weitere Wechselrichter-Produktionsstätte errichten. Die neue Produktion werde zu Beginn über eine Kapazität von rund einem Gigawatt verfügen und flexibel erweitert werden können, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch der zentrale Standort von SMA für Produktion sowie für Forschung und Entwicklung in Deutschland soll zukünftig noch weiter ausgebaut werden.
27.10.2009
Evergreen Solar: Neue Europa-Zentrale in Berlin eröffnet
Sieben Jahre ist Evergreen Solar (Marlboro, USA) in Deutschland, davon fünf Jahre als GmbH. Seitdem hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge einige der spektakulärsten Photovoltaik-Anlagen der Bundesrepublik mit seinen „String Ribbon“-Modulen ausgestattet. Unter anderem Deutschlands längste Photovoltaik-Anlage an der A3 in der Nähe von Aschaffenburg mit 13.500 Modulen auf einer Gesamtlänge von 2,7 Kilometern. Aufgrund dieser erfolgreichen Geschäftsentwicklung hat Evergreen Solar nun eine neue Europa-Unternehmenszentrale in Berlin eröffnet.
26.10.2009
SCHOTT Solar-Module erhalten DLG-Prüfzeichen
Photovoltaik-Module auf Landwirtschaftsbetrieben mit Tierhaltung müssen besondere Bedingungen – z. B. ammoniakhaltige Stallluft – aushalten. Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V. (DLG) hat daher ein neues, standardisiertes Testverfahren für Solarmodule im landwirtschaftlichen Einsatz entwickelt. Eines der ersten Unternehmen, das den FokusTest „Ammoniakbeständigkeit“ DLG bestanden hat, ist die SCHOTT Solar AG (Mainz).
23.10.2009
Photovoltaik-Studie: Dritte Dünnschicht-Generation vor dem Durchbruch
Nach jahrzehntelanger Forschung und Entwicklung steht die Organische Photovoltaik in zahlreichen Anwendungsbereichen vor dem Durchbruch. So lautet ein zentrales Ergebnis der Studie „Forecasting the Future of Dye Sensitized and Organic PV“ der Greentech Media (München), die die neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der organischen Photovoltaik beleuchtet. Sowohl Farbstoff-Solarzellen (DSC) als auch Kunststoff–basierte Zellen (OPV) sind demnach marktreif und könnten in den kommenden Jahren teure Silizium-Solarzellen in bestimmten Anwendungsbereichen ersetzen.

  

22.10.2009
ZSW entwickelt flexibles Dünnschicht-Solarmodul auf Baustahlfolie
Dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) ist es gelungen, ein voll funktionstüchtiges flexibles Dünnschicht-Solarmodul auf einer 0,5 Millimeter dünnen Baustahlfolie herzustellen. Baustahl ist deutlich günstiger als bisher eingesetzte Trägermaterialien für die flexible Dünnschicht-Photovoltaik. Das knapp 50 Quadratzentimeter große CIGS-Minimodul wurde laut ZSW in einem industrienahen Prozess hergestellt und erreichte bei einem externen Prüfinstitut 8,6 Prozent Wirkungsgrad. Die neue Technik eröffne den Weg zu flexiblen Anwendungen auf Stahlfolie oder Stahlblech etwa für den mobilen Bereich oder an Gebäuden.
22.10.2009
Gipfeltreffen der Solarbranche in Freiburg erfolgreich etabliert
Mit großem Erfolg ging am vergangenen Freitag die zweite Jahrestagung der internationalen Kongressreihe „Solar Summits Freiburg“ zu Ende. Vom 14. bis 16. Oktober 2009 ging es im Konzerthaus Freiburg um das Zukunftsthema „Solares Bauen“. Mehr als 220 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich über neueste Entwicklungen aus der Solarenergie-Forschung und diskutierten über zukünftige Projekte aus dem Bereich solares und energieeffizientes Bauen. Die Vorträge sowie die Diskussionsrunden konzentrierten sich auf die Schwerpunktthemen gebäudeintegrierte Photovoltaik, gebäudeintegrierte Solarthermie, multifunktionale Gebäudefassaden, Komplett-Entwürfe für Gebäude sowie realisierte Bauprojekte aus dem Bereich solares Bauen.
21.10.2009
Phoenix Solar AG baut Megawatt Photovoltaik-Kraftwerk in Frankreich
Das Photovoltaik-Systemhaus Phoenix Solar AG (Sulzemoos) plant und errichtet im Auftrag der E.ON Climate & Renewables GmbH in Frankreich ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Spitzenleistung von 1,5 Megawatt. Phoenix Solar wird den Solarpark in der Nähe von Le Lauzet im Departement Alpes-de-Haute-Provence auf einem alpinen Südhang in 1.000 m Höhe errichten. Eingesetzt werden kristalline Solarmodule, die auf einer Fläche von rund vier Hektar einen Energieertrag von rund zwei Millionen Kilowattstunden jährlich produzieren werden, heißt es in einer Pressemitteilung.
20.10.2009
DUH: Erneuerbare Energien sind keine Strompreis-Treiber
Der aufgrund der Regelungen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) wachsende Anteil von Strom aus Wind, Sonne, Wasser und Bioenergie führt auch in Zukunft nicht zu unkalkulierbaren Mehrkosten für private Haushalte und Industrie. Wer die von den Netzbetreibern veröffentlichte Prognose der EEG-Umlage für 2010 zum Anlass für eine neue Strompreisdiskussion gegen die Erneuerbaren Energien nutze, führe die Öffentlichkeit bewusst oder unbewusst in die Irre, erklärte die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) in Berlin. Den steigenden Kosten für die EEG-Umlage stünden in Wirklichkeit Entlastungseffekte in vergleichbarer Größenordnung gegenüber.
20.10.2009
Neues Solarglaswerk im „Solar Valley“
Das norwegische Unternehmen Vetro-Solar AG errichtet in Sandersdorf-Brehna eine neue Betriebsstätte zur Veredelung von Glas für die Photovoltaik-Industrie. In der ersten Phase seines Investments im Landkreis Bitterfeld-Wolfen entstehen für 23,5 Millionen Euro zwei großflächige Produktionshallen. Rund 65 neue Arbeitsplätze sollen nach Unternehmensangaben entstehen.
19.10.2009
CENTROSOLAR AG: Bestes Quartalsergebnis der Unternehmensgeschichte
Die CENTROSOLAR Group AG (München) meldet für das dritte Quartal das erfolgreichste Ergebnis ihrer Unternehmensgeschichte. Nachdem das Unternehmen im ersten Halbjahr einmalige Abwertungen infolge der Finanzkrise habe hinnehmen müssen, zeige nun das zweite Halbjahr, dass die langfristige operative Unternehmensstrategie – Konzentration auf Downstream Segmente ohne langfristige Preisbindung Upstream – aufgehe, so das Unternehmen. Bereits nach neun Monaten sei damit das für das Gesamtjahr 2009 gesteckte Ziel eines positiven EBITDA erreicht.

  

19.10.2009
Jahrbuch Ökologie 2010 ist erschienen
Klimawandel, Ressourcenknappheit und daraus resultierende ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen sind aktuelle Themen, die im gerade erschienenen Jahrbuch Ökologie 2010 angesprochen werden. „Wege aus der Weltkrise“ lautet beispielsweise die Überschrift eines Kapitels. Einen Schwerpunkt in dem Buch bildet der Konflikt um den Abbau, die Verteilung und das Recycling von Ressourcen. Beleuchtet wird auch die Expansion und Effizienz von erneuerbaren Energien.
16.10.2009
Neues Logistikkonzept soll Rücknahme von Photovoltaik-Anlagen optimieren
Immer mehr Photovoltaik-Anlagen glänzen auf Deutschlands Häuserdächern. Doch die umweltfreundliche Technik produziert nicht nur saubere Energie, sondern auch Abfall: Mit der Zeit lässt die Wirkung der Solarmodule nach, die funktionsuntüchtigen Teile müssen ausgetauscht werden. Die in den Anlagen eingesetzten Solarmodule wiederzuverwerten, gewinnt daher zunehmend an Bedeutung. Das Osnabrücker Unternehmen Hellmann Process Management will dazu ein ökonomisch und ökologisch tragfähiges Logistikkonzept entwickeln.
16.10.2009
BEE: Erneuerbare Energien sind der Kern eines zukunftstauglichen Energiekonzeptes
Die Erneuerbaren Energien decken 2020 insgesamt bereits 28 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland, wenn die neue Bundesregierung die richtigen Rahmenbedingungen setzt. Das ist das Ergebnis der Branchenprognosen für die Bereiche Wärme, Verkehr und Strom, die der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) vorgestellt hat. Nach Ansicht des BEE droht im Stromsektor mit der Aufkündigung des Atomkonsenses und dem Bau zusätzlicher Kohlekraftwerke ein Rückschlag für den Ausbau der Erneuerbaren Energien.
15.10.2009
Solaratlas für Berlin - 500.000 Dächer voller Sonnenenergie
Wie viel Sonnenenergie kann mein Haus einfangen? Wie viel CO2 und Energiekosten lassen sich dadurch einsparen? Und was kostet eine Photovoltaik-Anlage auf meinem Dach? Auf diese Fragen wird künftig der Berliner Solaratlas Antwort geben. Mit nur wenigen Mausklicks kann in einem dreidimensionalen Stadtmodell im Internet dargestellt werden, ob das eigene Haus zum „Energieriesen“ taugt. Denn die Darstellung erfolgt nach dem „Solarpotenzial“ des Gebäudes.
15.10.2009
Phoenix Solar AG: Projektentwicklungsvertrag über 20 MW Solarpark in Bulgarien unterzeichnet
Das Photovoltaik-Systemhaus Phoenix Solar AG (Sulzemoos) hat einen Projektentwicklungsvertrag mit einer bulgarischen Tochtergesellschaft der Krass Capital Group AG mit Sitz in Gräfelfing unterzeichnet. Gegenstand des Vertrags sei die Entwicklung eines Solarparks mit einer Spitzenleistung von rund 20 Megawatt durch den bulgarischen Projektentwickler, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
14.10.2009
Conergy baut 1,7 MW Solaranlage auf den Dächern der Messe Parma
Die Conergy Gruppe will auf dem 17.000 Quadratmeter großen Dach der Messehallen im italienschen Parma eine der größten Aufdach-Solaranlagen des Stiefelstaates bauen. Das 1,7 MW große Solarsystem realisiert Conergy Italia im Auftrag der italienischen Messegesellschaft Fiera di Parma S.p.A., heißt es in einer Pressemitteilung. Die Photovoltaik-Anlage mit etwa 23.121 Dünnschicht-Modulen wird die derzeitige Fassade ersetzen und damit auch die alte Asbest-Verkleidung.

  

14.10.2009
Kooperation ermöglicht Payom Eintritt in den lukrativen US-Markt
Um auf dem schnell wachsenden amerikanischen Solarmarkt rechtzeitig Fuß zu fassen, geht die Payom Solar AG (Merkendorf) eine Kooperation mit der US-Gesellschaft Clear Skies Solar, Inc. (CSS) ein. Beide Unternehmen haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Mittelfristig sei angedacht, dass Payom seinem Kooperationspartner technische Unterstützung bei der Projektierung und beim Bau von Photovoltaik-Anlagen in Nordamerika gibt, heißt es in einer Pressemitteilung.
14.10.2009
Studie: Festhalten an unflexiblen Großkraftwerken erschwert Ausbau der Erneuerbaren Energien
Für eine sichere Stromversorgung braucht Deutschland weder längere Reaktorlaufzeiten noch zusätzliche Kohlemeiler. Das geht aus dem aktuellen Zwischenbericht einer vom Bundesumweltministerium geförderten Energiestudie des Solar-Instituts Jülich und der Fachhochschule Aachen hervor. Demnach bedrohen unflexible Großkraftwerke auf Basis von Kohle und Uran im Gegenteil den Ausbau der Erneuerbaren Energien.
13.10.2009
Steuereinnahmen aus Photovoltaik-Industrie höher als Solarförderung
Deutschlands Solarbranche ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Davon profitiert nicht nur das Klima, sondern auch der Staat. Deutschland erzielte allein 2008 Steuereinnahmen in Höhe von knapp drei Milliarden Euro aus der direkten und indirekten Besteuerung deutscher Photovoltaik-Unternehmen und ihrer rund 50.000 Beschäftigen. Die im selben Jahr über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gewährten Anschub-Investitionen beliefen sich hingegen auf rund zwei Milliarden Euro.
13.10.2009
Ziel: Standardisiertes Testverfahren für Solarmodule im landwirtschaftlichen Einsatz
Fachleute schätzen, dass rund 20 Prozent der verkauften Photovoltaik-Anlagen auf Landwirtschaftsbetrieben zum Einsatz kommen. Viele Landwirte fragen sich allerdings, ob Photovoltaik-Module den speziellen Anforderungen in ihren Betrieben standhalten. Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.) entwickelt daher in Zusammenarbeit mit dem Solarmodulhersteller SCHOTT Solar AG ein neues, standardisiertes Testverfahren für Solarmodule im landwirtschaftlichen Einsatz.
13.10.2009
München will Hauptstadt der Erneuerbaren Energien werden
Die bayerische Landeshauptstadt München verfolgt ein für deutsche Großstädte bisher einzigartiges Ziel: Bis 2015 sollen die Stadtwerke München soviel Strom aus eigenen Erneuerbaren-Energien-Anlagen ins Netz speisen, wie sämtliche Münchner Privathaushalte verbrauchen. Bis 2025 soll der gesamte Strombedarf der Landeshauptstadt aus regenerativen Quellen gedeckt werden. Unter dem Motto „München solar durchDacht“ sollen zukünftig allein 10 Prozent des Stroms mittels Photovoltaik erzeugt werden.
12.10.2009
Bund der Energieverbraucher: „Dramatische Absenkung der Photovoltaik-Vergütung wäre tödlich“
Der Bund der Energieverbraucher e.V. (Unkel, Rheinland-Pfalz) warnt vor einer überzogenen Absenkung der Vergütung für Photovoltaik-Anlagen. Eine dramatische Absenkung der Einspeisevergütung würde „die Photovoltaik-Branche insgesamt tödlich treffen und die Aufbauarbeit der vergangenen Jahre mit einem Schlag zerstören“, so der Verband in einer Pressemitteilung.

  

12.10.2009
Laufzeitverlängerung: Jeden Tag zusätzlicher Profit von 1 bis 2,2 Millionen Euro pro Atomkraftwerk
Die Betreiber von Atomkraftwerken können bei einer Verlängerung der Laufzeiten mit zusätzlich acht bis zehn Milliarden Euro Gewinn pro Jahr rechnen. Ein Kraftwerk erwirtschafte jeden Tag einen zusätzlichen Profit von einer bis 2,2 Millionen Euro, sagte Felix Christian Matthes vom Freiburger Öko-Institut in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Bei einer nur achtjährigen Verlängerung seien das 64 bis 80 Milliarden Euro, sagte der Forscher des renommierten und unabhängigen Instituts mit Sitz in Freiburg.
12.10.2009
Spatenstich für 1,3 MWp-Photovoltaik-Kraftwerk Neuburg am Inn
Mit dem Spatenstich für den Solarpark Neuburg am Inn verstärkt die Solea AG (Plattling, Bayern) ihre Präsenz im süddeutschen Raum. Mit dem Photovoltaik-Kraftwerk in der namensgleichen Gemeinde sei der Grundstein zu einer Reihe von gemeinsamen Projekten mit einem Umfang von mehr als insgesamt 15 MWp gelegt worden, teilt die Solea AG in einer Pressemeldung mit.
09.10.2009
Deckeneinsturz im niedersächsischen Atommüllager Asse
Neue Panne im einsturzgefährdeten Atommülllager Asse in Niedersachsen: In der instabilen Grube ist am Donnerstag eine ganze Decke eingestürzt. Allerdings lag darunter kein radioaktiver Atommüll. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter als Betreiber sieht den Deckeneinsturz nicht als dramatisch an: „Es besteht keine akute Gefahr“, hieß es. Ob das allerdings auch für potenzielle zukünftige Deckeneinstürze - beispielsweise bei Kammern mit eingelagertem Atommüll – gilt?
09.10.2009
Energetisch vorbildlich sanierte Effizienzhäuser öffnen ihre Türen
Wie kann ich meine eigenen vier Wände energetisch auf den neuesten Stand bringen? Was muss ich bei Sanierung oder Neubau beachten, wann lohnen sich erneuerbare Energien? Diese und andere Fragen beantworten Architekten, Planerinnen und Bauherren am 10. Oktober beim „Tag der Energiespar-Rekorde“ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), wenn wieder bundesweit energieeffiziente Gebäude ihre Türen öffnen.
09.10.2009
Erneuerbare Energien tragen erheblich zur Vermeidung von CO2 bei
Der Ausbau erneuerbarer Energien verlief in den letzten zehn Jahren sehr erfolgreich. Im Jahr 2007 deckten sie knapp zehn Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs ab, was einer Verdreifachung des Anteils im Vergleich zum Jahr 1997 entspricht. Allein 2007 wurden durch den Einsatz erneuerbarer Energien rund 106 Millionen Tonnen klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids (CO2) vermieden. Das geht aus dem Bericht zur „Emissionsbilanz erneuerbarer Energieträger“ des Umweltbundesamts (UBA) hervor.
08.10.2009
„Öko-Strom“ ist nicht gleich Öko-Strom
Unter dem Namen „Öko-Strom“ werden zahlreiche Produkte angeboten, die dieses Prädikat nicht verdienen. Dies ist das Ergebnis einer im Auftrag von Greenpeace erstellten Studie des Energiewissenschaftlers Uwe Leprich, Professor der Hochschule Saarbrücken. Denn: Viele Ökostrom-Geschäftsmodelle der Energiekonzerne basieren lediglich auf dem Handel mit Herkunfts-Nachweisen. Mehr als zwei Drittel der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger halten zudem das Klimaschutzengagement von RWE, E.on, Vattenfall und EnBW für unzureichend und die aktuellen Strompreise der Konzerne für überzogen.

  

08.10.2009
CENTROSOLAR AG: Deutsche Modulproduktion auf 110 MWp erhöht
Die Centrosolar Sonnenstromfabrik in Wismar, eines der größten deutschen Photovoltaik-Modulwerke, ist Unternehmensangaben zufolge voll ausgelastet. Wegen des seit Juni deutlich gestiegenen Absatzes der Module aus Wismar wurde die zunächst auf 70 MWp ausgelegte Produktionskapazität bereits auf 110 MWp erhöht, heißt es in einer Pressemitteilung. Seit der Eröffnung des neuen Standorts Mitte 2008 seien bereits 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neu eingestellt worden.
08.10.2009
„STROM.SATT.SAHARA“: Herausragende Energiebündel gesucht
Angesichts knapper werdender Ressourcen und zunehmender Umweltprobleme kommt den Erneuerbaren Energien eine steigende Bedeutung zu. Besonders großes Potenzial liegt in der Umwandlung von Sonnenenergie in Strom. Unter dem Motto „STROM.SATT.SAHARA – Wüstenstrom als Lösung der Energieprobleme Europas?“ lädt die Managementberatung A.T. Kearney gemeinsam mit der SCHOTT Solar AG Studierende und Doktorand/innen aller Fachrichtungen ein, im Rahmen des ersten Recruiting-Workshops „Fast Track 2009“ ein Geschäftsmodell für die SCHOTT Solar AG zu entwickeln.
07.10.2009
Erneuerbare Energien-Branche zweimal unter den Besten!
Fred Jung und Matthias Willenbacher, die Gründer, Inhaber und Vorstände des Erneuerbare-Energie-Spezialisten juwi (Wörrstadt in Rheinland-Pfalz), gehören zu den erfolgreichsten und engagiertesten Unternehmern Deutschlands. Die beiden wurden mit dem Preis „Entrepreneure des Jahres“ in der Kategorie „Dienstleistung“ ausgezeichnet, den die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young verleiht. In den insgesamt fünf ausgezeichneten Kategorien haben sich diesmal somit zwei Unternehmen der Erneuerbaren Energien-Branche durchgesetzt.
07.10.2009
Würdigung der herausragenden Rolle für die Entwicklung der Solarbranche
Udo Möhrstedt, Gründer und Vorstandsvorsitzender der IBC SOLAR Unternehmensgruppe (Bad Staffelstein), wurde von Ernst & Young als „Entrepreneur des Jahres“ in der Kategorie Handel ausgezeichnet. Die Jury begründete ihre Wahl unter anderem damit, dass Udo Möhrstedt durch sein Engagement für eine wachsende Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen sorgte und so ein Markt für die neue Technologie entstand.
06.10.2009
Erneuerbare Energien: Globale Märkte brauchen Forschung
Deutschland hat zwar eine Spitzenstellung auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien, doch um die Klima- und Energieprobleme der Welt zu bewältigen, müssen die Erneuerbaren in globalem Maßstab eingesetzt und für verschiedene Regionen angepasst werden. Daher hat sich der Forschungsverbund Erneuerbare Energien (FVEE) die Energieforschung für globale Märkte zum Thema seiner Jahrestagung gemacht.
06.10.2009
TÜV Rheinland Solarlabor Köln: Prüfzeiten halbiert
Drei Monate nach der Eröffnung hat das neue Solarprüfzentrum von TÜV Rheinland in Köln jetzt seine volle Kapazität erreicht. Für Hersteller von Solarmodulen heißt das: Die Prüfzeiten haben sich im Vergleich zum bisherigen Solarlabor etwa halbiert. So betragen beispielsweise die Durchlaufzeiten einer vollständigen Bauartzulassung und Zertifizierung für Photovoltaik-Module mit kristallinem Silizium nach IEC 61215 rund drei Monate. Möglich wurde dies durch die Vergrößerung der Kapazitäten und die erhebliche Erweiterung der technischen Prüfeinrichtungen, heißt es in einer Pressemitteilung.

  

05.10.2009
SolarWorld baut US-Produktion massiv aus
Die SolarWorld AG baut ihre Produktionskapazitäten in den USA massiv aus. Am Standort Hillsboro im Bundesstaat Oregon will der Konzern bis 2011 eine neue Fertigung zur Herstellung von kristallinen Photovoltaik-Modulen mit einer Kapazität von 350 Megawatt (MW) realisieren. „Wir bauen die Fertigung ganz gezielt direkt in unseren Zukunftsmärkten aus“, sagt Frank H. Asbeck, CEO und Vorstandssprecher der SolarWorld AG. Die USA sind bereits heute die drittgrößte Absatzregion für Photovoltaik-Technologie.
05.10.2009
Nachhaltige Industriepolitik für Europa - Chancen in der doppelten Krise
Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise zusammen mit den enormen Herausforderungen des drohenden Klimawandels, der Verknappung natürlicher Ressourcen sowie der Bedrohung der biologischen Vielfalt erfordern nach Ansicht des Freiburger Öko-Instituts einen grundlegenden Wandel unseres Wirtschaftens. Weiter so wie bisher habe keine Zukunft mehr. Am 5. November 2009 veranstaltet das Öko-Institut daher in Brüssel die internationale Jahrestagung „Nachhaltige Industriepolitik für Europa“.

  

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