Solar Nachrichten Oktober 2006 Nachrichten der Vormonate im Newsarchiv
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| 31.10.2006 |
Gekappte Fördermittel sorgen für schlechte Stimmung in der Solarwärmebranche |
| Derzeit sieht die aktuelle Auftragslage in der Solarwärmebranche noch gut aus. Dennoch: Der EuPD Research-Geschäftsklimaindex für die Solarwärmebranche ist im dritten Quartal 2006 auf 99,1 Punkte gefallen. Das sind 26 Punkte weniger als im Vorquartal. Auch die Geschäftserwartung von Herstellern, Großhändlern und Installationsbetrieben für die nächsten sechs Monate hat sich verschlechtert. Hauptgrund für das schlechte Branchenklima ist der Stopp des Marktanreizprogramms (MAP), meldet jetzt EuPD in einer Presseinformation. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) sieht durch die Verunsicherung bei den MAP-Fördermitteln das Marktwachstum der Solarwärmebranche gefährdet. |
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| 31.10.2006 |
Fotovoltaik: Dünnschichtsolarzellen von der Rolle |
| Gerade erst hat eine Entwicklung der Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) von sich Reden gemacht, da planen die Stuttgarter Forscher weitere Schritte zur Kostenreduktion in der Solarmodul-Herstellung. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, will das ZSW ein neues und effizientes Verfahren zur Herstellung von Dünnschichtsolarmodulen entwickeln. Auch hier wird der Verbindungshalbleiter CIS zum Einsatz kommen, diesmal aber in einem neuen Herstellungsverfahren, dem so genannten „Rolle zu Rolle“-Konzept. Statt Glasscheiben sollen Polymer- oder Metallfolien von der Rolle als Trägermaterial verwendet werden. |
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| 30.10.2006 |
Q-Cells-Gründer und Technologievorstand Lemoine tritt zurück |
| Aus gesundheitlichen Gründen ist der Technologievorstand (CTO) der Q-Cells AG, Reiner Lemoine, von seiner Position zurückgetreten. Das gab jetzt die Q-Cells AG in einer Pressemitteilung bekannt. Die Q-Cells AG wird die von Reiner Lemoine angestoßenen Projekte weiterführen und die Abteilung Technologie unter Leitung des Managing Director Technology, dem Wirtschaftsingenieur Dr. Florian Holzapfel, deutlich ausbauen. Man bedauere den Rücktritt von Reiner Lemoine sehr. Als einer der Gründer des Unternehmens habe er mit der Gründung und dem Mitaufbau von Q-Cells seine Vision einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Energieversorgung für die Menschheit zu einem großen Stück verwirklicht, so das Unternehmen. |
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| 30.10.2006 |
Gabriel: „Die Märkte der Zukunft sind grün“ |
| Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat sich heute in Berlin zur Eröffnung des Innovationskongresses für eine Ökologische Industriepolitik ausgesprochen, die Deutschland und Europa in der Weltwirtschaft besser positioniert. Im Mittelpunkt der Innovationskonferenz steht die Frage, wie Deutschland sich in den Bereichen Energieerzeugung, Effizienztechnologie, Mobilität und Life-Science in der internationalen Konkurrenz besser aufstellen kann. Rund vierhundert Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren, wie sich das ökonomische Potenzial dieser Leitmärkte optimal ausschöpfen lässt – zum Nutzen von Wirtschaft, Umwelt und Beschäftigung. |
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| 30.10.2006 |
Solarenergie erleben! |
| In Rottenburg-Oberndorf, etwa 40 km südlich von Stuttgart, hat vor Kurzem das „Sonnen-Zentrum“ seine Tore geöffnet. Auf rund 2.000 Quadratmeter ist ein Modellprojekt für energiebewusstes Leben und Arbeiten entstanden. „Wir zeigen im Großen, was auch im Kleinen möglich ist“, lädt Thomas Hartmann, Geschäftsführer der Hartmann Energietechnik GmbH und Initiator des „Sonnen-Zentrums“, zum Besuchen, Entdecken, Genießen und vor allem Nachahmen ein. Denn das solare Bau- und Heizkonzept kann auf Ein- und Mehrfamilienhäuser ebenso wie auf Bürogebäude und Produktionsstätten jeder Größe übertragen werden. |
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| 27.10.2006 |
Fotovoltaikboom in Kalifornien startet 2007 |
| In der kalifornischen Solarstrombranche stehen die Zeichen auf „Go“. Das berichtet der Europressedienst (EUPD). Bereits bis Ende dieses Jahres können 120 Megawatt oder mehr Solarstromleistung neu in Kalifornien installiert werden, gab J.P. Ross vom amerikanischen Solarverband „Vote Solar“ auf der „Solar Power 2006“, die vom 16. bis 19. Oktober im kalifornischen San José stattgefunden hat, bekannt. Grund für die positive Prognose ist die Bereitstellung von Fördergeldern in Höhe von rund 300 Millionen US-Dollar sowie die Möglichkeit, bereits in diesem Jahr Anträge für eine neue Einspeisevergütung zu stellen, die ab Januar 2007 gezahlt wird. |
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| 26.10.2006 |
Solar Info Center Freiburg ausgelastet |
| Stark vom Boom bei erneuerbaren Energien und solarem Bauen profitiert auch das Solar Info Center in der „Solarcity“ Freiburg. In dem gelben Gebäudekomplex an der Neuen Messe arbeiten derzeit rund 250 Personen in 45 Firmen und Institutionen. Inzwischen haben sich verstärkt Unternehmen angesiedelt, die neue Solartechnologien entwickeln. Derzeit gibt es erste Überlegungen für eine zweite Erweiterung. |
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| 25.10.2006 |
Neue DGS-Umfrage zu Fotovoltaik-Preisen |
| In ihrer letzten Preisumfrage Anfang August 2006 hat die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) einen durchschnittlichen Netto-Systempreis von 5.117 Euro pro Kilowatt ermittelt. „Zu hoch für aufgeklärte Investoren, die ihre Investition genau durchrechnen“, sagt DGS-Präsident Jan Kai Dobelmann. Seitdem habe sich am Solarstrom-Markt einiges getan. In der Branche wird offen über einen Lagerbestand von bis zu 400 Megawatt spekuliert. Die Konsequenz: Die Preise sinken. Deshalb will die DGS bei ihrer zweiten Umfrage jetzt die aktuelle Entwicklung abfragen. |
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| 25.10.2006 |
Jährlich 200.000 Dünnschicht-Solarmodule aus neuer CISfab |
| „Solarzellen vom Schraubenkönig“ titelte das Handelsblatt vor Kurzem. In nur rund einem Jahr hat der größte europäische Händler für Befestigungstechnik, Würth (Künzelsau), seine neue Fabrik für Dünnschicht-Solarmodule fertig gestellt. Die „CISfab“ der Würth Solar in Schwäbisch Hall (Baden-Württemberg) soll am 27. Oktober 2006 mit der Produktion von jährlich rund 200.000 CIS-Solarmodulen und damit einer Leistung von 15 MW beginnen. Rund 55 Millionen Euro beträgt die bislang größte Einzelinvestition des Würth-Konzerns, der zuletzt knapp 7 Milliarden Euro Umsatz erzielte. |
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| 24.10.2006 |
SolarWorld: Auf Anhieb Spitzenplatz in der „Euro-500“-Rangliste |
| Das „manager magazin“ hat die 500 größten börsennotierten Unternehmen Europas einer umfassenden Untersuchung unterzogen und zeigt in seiner aktuellen Ausgabe (11/2006), welche Konzerne sich am besten schlagen. Shootingstar des aktuellen Rankings ist das Bonner Fotovoltaikunternehmen SolarWorld. Obwohl zum ersten Mal im Test, belegen die Sonnenenergiespezialisten auf Anhieb den ersten Platz. |
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| 24.10.2006 |
Solartechnik: Qualität entscheidet |
| Egal ob Fotovoltaik oder Solarthermie: Die Nachfrage nach Solartechnik ist momentan riesig. Dies hat zur Folge, dass sich leider auch in dieser Branche einige wenige Firmen tummeln, die mit Vorsicht zu genießen sind. Darauf weist jetzt solid, das gemeinnützige Solarenergie Informationszentrum (Fürth) hin. Insbesondere rät solid davon ab, auf Verbrauchermessen voreilig Verträge abzuschließen. Wichtig sei generell, sich im Vorfeld eines beabsichtigten Kaufes über die Qualität einer Solaranlage wie auch über die Nachbereitung nach ihrer Montage Gedanken zu machen. |
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| 23.10.2006 |
VDN: Anteil von Biomasse, Wind und Solar wird weiter steigen |
| Auf über 20 Prozent könnte sich bis zum Jahr 2012 der Anteil erneuerbaren Energien am deutschen Stromverbrauch verdoppeln. Vor allem sei dieser kräftige Anstieg auf den geschätzten Anlagenausbau in den Bereichen Biomasse, Wind und Solar zurückzuführen, teilte der Verband der Netzbetreiber (VDN) am Sonntag in Berlin mit. Allerdings stelle der Ausbau der erneuerbaren Energien die Netzbetreiber auch vor „erhebliche Probleme“: Für den Transport seien nicht genügend Leitungs-Kapazitäten vorhanden, heißt es von Seiten des VDN. |
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| 23.10.2006 |
5 Euro pro Öko-Elektrogerät für WWF-Projekte |
| „Mit dem Kauf dieses Produkts unterstützen Sie gleichzeitig ein Umweltschutzprojekt“ – schon oft gehört, aber was ist dran an diesen Versprechungen? Sehr viel, wie der WWF zeigt: Rund 140.000 Euro kamen beispielsweise für das Wattenmeer zusammen, weil sich der Elektrokonzern AEG verpflichtet hatte, pro verkaufter Eintrittskarte für den Kinohit „Ice Age 2“ zwei Cent an den WWF zu spenden. Aktionen dieser Art werden also fortgesetzt. Wer sich zukünftig etwa für eine Waschmaschine aus der vom WWF als besonders klimaschonend und energiesparend eingestuften Öko_Line von AEG entscheidet, unterstützt die Naturschutzprojekte des WWF mit jeweils fünf Euro pro Gerät. |
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| 20.10.2006 |
Klimawandel wird zunehmend als Investitionsrisiko erkannt |
| Langsam setzt sich die Erkenntnis, dass der Klimawandel nicht nur Natur und Umwelt sondern zugleich den Geldbeutel bedroht, durch. Und zwar auch den Geldbeutel vieler Anleger. „Der Klimawandel ist in den Chefetagen angekommen“ kommentiert der WWF Deutschland diese Beobachtung. 2006 wurde deshalb zum vierten Mal der „Carbon Disclosure Report“ veröffentlicht. Er gibt Auskunft über die Ergebnisse einer weltweiten Umfrage bei 2.100 Unternehmen über die emissions- und klimabezogenen Risiken und Chancen sowie deren Auswirkungen auf die Unternehmen. |
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| 19.10.2006 |
EU-Aktionsplan „Energieeffizienz steigern“ |
| Mit einem groß angelegten Aktionsplan will die EU-Kommission der Energieverschwendung in Europa Einhalt gebieten. Heute wurde in Brüssel ein entsprechendes Energiespar-Paket vorgestellt. Es bündelt rund 75 Maßnahmen, mit denen die Kosten für Öl, Gas und Strom der Kommission zufolge langfristig um rund 100 Milliarden Euro jährlich gesenkt werden können. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) unterstützt die „ehrgeizige Zielsetzung der EU“. Deutschland sei aufgrund seines Know-hows gut aufgestellt, um eine Vorreiterrolle in Sachen Energieeffizienz auf europäischer und internationaler Ebene einzunehmen, so die dena. |
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| 19.10.2006 |
Solarenergie rettet Leben |
| Armut, eine unterentwickelte Infrastruktur, Unterernährung und Krankheiten - die Liste der Probleme in Entwicklungsländern ist lang. In der Regel liegen diese Länder in den heißeren Regionen der Erde. Eine zuverlässige Versorgung mit elektrischem Strom gibt es kaum. Eine der Folgen ist, dass jedes Jahr Impfstoffe im Wert von Dutzenden Milliarden US-Dollar verderben. Die Umweltorganisation Greenpeace hat deshalb zusammen mit Experten der Vereinten Nationen und dänischen Kältetechnikern einen Kühlschrank entwickelt, der nur mit Solarenergie betrieben wird. |
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| 18.10.2006 |
Spanien fördert Solarstrom weiter |
| Die Bedingungen für Investoren und Anlagenbetreiber in Spanien sind weiterhin ausgezeichnet. Darauf weist jetzt die Berliner Solarpraxis AG hin. Zusammen mit der auf den regenerativen Energiemarkt spezialisierten Unternehmensberatung eclareon GmbH war sie Meldungen nachgegangen, nach denen die spanische Solarförderung vor tiefen Einschnitten stünde. Zuverlässigen Quellen zufolge halte Spanien aber daran fest, bis 2010 rund 400 MW elektrische Leistung aus Sonnenstrom zu beziehen, erklärt David Pérez, Geschäftsführer des eclareon Büros in Madrid. |
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| 18.10.2006 |
Klimawandel macht vor Deutschland nicht Halt |
| Nichtstun beim Klimaschutz ist teuer: Allein die Schäden extremer Wetterereignisse der vergangenen zehn Jahre belaufen sich in Deutschland auf etwa 16,5 Milliarden Euro. Nach ersten Schätzungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftforschung (DIW) könnten diese Kosten in Deutschland bis 2050 auf jährlich 27 Milliarden Euro steigen - und sich damit fast verdoppeln! In Berlin diskutierten gestern rund 200 Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung über Klimafolgen und die Anpassung an Klimaänderungen. Gestartet wurde gestern auch das neue „Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass)“. |
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| 17.10.2006 |
Google setzt auf Fotovoltaik |
| Der Internetkonzern Google setzt auf Solartechnik. Das Hauptquartier in Mountain View im kalifornischen Silicon Valley soll in Zukunft teilweise mit Solarenergie betrieben werden, teilte das Unternehmen mit. Mit der Fotovoltaikanlage will das Unternehmen 1,6 Megawatt Strom erzeugen. Das entspreche 30 Prozent des Bedarfs in den Spitzenbelastungszeiten des Stromnetzes der Zentrale, meldet Google. Man realisiere damit die größte Solaranlage an einem Firmensitz in den USA. |
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| 17.10.2006 |
SolarWorld AG präsentiert positive C02-Bilanz |
| Der SolarWorld-Konzern gehört zu den wenigen deutschen Unternehmen, die an der bisher größten Klimaschutzbefragung am Kapitalmarkt, dem internationalen Carbon Disclosure Project (CDP), teilgenommen haben. Das Carbon Disclosure Project ist eine Art internationales Emissionsregister zu unternehmensbezogenen CO2-Emissionen. Im Rahmen der Untersuchung hat der SolarWorld-Konzern seine Treibhausgasemissionen systematisch erfasst und dabei eine positive C02-Bilanz dokumentiert: Die durch die SolarWorld-Produkte des Jahres 2005 vermiedenen Kohlendioxid-Emissionen übertreffen nach Angaben des Unternehmens die konzernweit verursachten Emissionen des gleichen Jahres um mehr als das 20-fache. |
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| 17.10.2006 |
Jugendherberge Mittenwald erhält größte Fotovoltaikanlage einer JuHe in Deutschland |
| Im Winter meterhoch Schnee, im Sommer viel Sonnenschein in freier Lage auf 1.000 m über dem Meeresspiegel – die Jugendherberge Mittenwald bietet reichlich Gelegenheiten, Umwelt und Natur hautnah zu erleben. In Kürze wird die vielbesuchte Jugendherberge um eine Attraktivität reicher sein: Derzeit erhält sie eine neue 34,4 KW-Fotovoltaikanlage und damit die größte Fotovoltaikanlage auf einer Jugendherberge in Deutschland überhaupt. 168 Module des Modulherstellers alfasolar (Hannover) werden zukünftig rund 35.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Realisierungspartner ist die fotovoltaikshop GmbH in Bad Wurzach (Allgäu). |
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| 16.10.2006 |
Auszeichnung für einen vorbildlich energetisch sanierten Altbau |
| Im Duisburger Stadtteil Rheinhausen haben Regina Lange-Gehrmann und Klaus Gehrmann nach einer Rundumsanierung den Primärenergiebedarf ihres Einfamilienhauses (Baujahr 1957) um mehr als zwei Drittel gesenkt. Dafür gab es jetzt von der NRW-Wirtschafts- und Energieministerin Christa Thoben eine Urkunde für einen vorbildlich energetisch sanierten Altbau. Zukünftig weist eine blaue Plakette „Energiesparer NRW“ an der Außenfassade auf die besondere Qualität des Gebäudes hin. Auch als Motivation für Nachahmer. |
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| 16.10.2006 |
Sonderteil Solarenergie in der „Neuen Landwirtschaft“ |
| Fotovoltaik, Solarthermie und Bioenergie gewinnen auch in der Land- und Forstwirtschaft immer mehr an Bedeutung. In der aktuellen Ausgabe (Nr. 10) der Fachzeitschrift „Neue Landwirtschaft“ gibt es deshalb diesmal einen Sonderteil „Solarenergie“. Auf insgesamt 26 Seiten werden dort Themen wie die solare Belüftungstrocknung, Fotovoltaikanlagen, Einsatz von Solarthermie bei der Ferkelaufzucht u.v.m. beleuchtet. Dazu gibt es Infos zu Rechtsfragen und Praxisbeispiele. Die Autoren des Sonderteils Solarenergie kommen u.a. von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) und von solid. |
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| 13.10.2006 |
Größte Fotovoltaikanlage in Rheinland-Pfalz |
| Weinkenner wissen Rheinland-Pfalz zu schätzen: Die Winzer des Landes verstehen es schon lange, Sonnenenergie in fühlbare Energie umzuwandeln. Zunehmend setzen jedoch auch die rheinland-pfälzischen Kommunen auf die Kraft der Sonne. Jetzt hat die Gemeinde Waldalgesheim die Errichtung einer Freiflächen-Fotovoltaikanlage in der Gemarkung Genheim beschlossen. Auf einer Fläche von 14 Hektar wird bis Ende 2009 die größte Fotovoltaikanlage Rheinland-Pfalz’ entstehen. Realisiert wird das Projekt von der juwi solar GmbH (Bolanden). |
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| 12.10.2006 |
Neue Fotovoltaik-Pilotanlage richtet sich automatisch nach Sonnenstand |
| In Prenzlau (Uckermark) hat die aleo solar AG heute eine Pilotanlage aus drei neuartigen Solarstromanlagen in Betrieb genommen. Die so genannten Solartracker richten sich tagsüber im Zehnminuten-Takt automatisch am Stand der Sonne aus und sollen eine rund 30 Prozent bessere Effizienz aufweisen als gleichartige, starr nach Süden ausgerichtete Geräte, sagte aleo- Geschäftsführer Heiner Willers. Die Prenzlauer Pilotanlage soll neben der Stromerzeugung auch zu Testzwecken und zur Qualitätskontrolle zugelieferter Solarzellen dienen. |
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| 12.10.2006 |
Centrosolar AG erweitert Produktspektrum |
| Durch die Übernahme der Wolf GmbH durch den Anteilseigner Centrotec Sustainable AG, Brilon, hat die Centrosolar AG (München) jetzt ihr Produktspektrum erweitert: Neben fotovoltaischen Solaranlagen werden zukünftig auch solarthermische Anlagen vertrieben. Die Wolf GmbH wird dazu ihr Know-how in die Entwicklung von Warmwasserkollektoren einbringen. Die Centrosolar AG nutzt zukünftig das gut etablierte Vertriebsnetz der Wolf GmbH für den Vertrieb ihrer Fotovoltaikanlagen. |
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| 12.10.2006 |
Klimawandel: „Eine unbequeme Wahrheit“ |
| „Die Menschheit sitzt auf einer tickenden Zeitbombe. Sollte der Großteil der Wissenschaftler der Welt Recht haben, bleiben uns gerade einmal noch zehn Jahre, um die größte Katastrophe abzuwenden, die unseren gesamten Planeten in einen Strudel epischer Zerstörung schicken könnte, mit Extremwetterlagen, Überschwemmungen, Dürren, Epidemien und tödlichen Hitzewellen, die jenseits allem sind, was wir uns jemals vorstellen können.“ Diese Worte des ehemaligen Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten, Al Gore, bilden den Auftakt zu seinem Film „Eine unbequeme Wahrheit“ („An Inconvenient Truth“), der heute in den deutschen Kinos startet. Sein Thema: Der Klimawandel und die Bedrohung, die er für die Menschheit darstellt. |
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| 11.10.2006 |
Greenpeace energy baut eine der größten Fotovoltaik-Aufdachanlagen in Deutschland |
| Die Bauarbeiten für eine der größten Fotovoltaik-Aufdachanlagen in Deutschland haben diese Woche nahe Augsburg begonnen. Im bayerischen Landkreis Aichach-Friedberg werden drei große Hallendächer in ein Solarkraftwerk mit insgesamt 1,56 MW Leistung verwandelt. Der Ökostromanbieter Greenpeace energy eG bestückt dazu rund 31.000 Quadratmeter Fläche mit rund 8.500 Fotovoltaik-Modulen. Der Jahresertrag soll bei rund 1,5 Mio. kWh liegen. |
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| 11.10.2006 |
Energieeffizienz entscheidet |
| Neben der Frage, welche Energie wir zukünftig nutzen werden, ist der effiziente Einsatz von Energie nach Ansicht der Deutschen Energie-Agentur (dena) die wichtigste Antwort auf die energiepolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Energieeffizienz entscheide nicht nur über Deutschlands Abhängigkeit von Energieimporten, effiziente Energietechnologien und -dienstleistungen erhöhten auch die Attraktivität für Investitionen in den Standort Deutschland und könnten neue Exportmärkte schaffen. |
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| 11.10.2006 |
Sharp setzt auf Fotovoltaik und Wasserkraft |
| Immer mehr Unternehmen setzen konsequent auf Klimaschutz und erneuerbare Energien: Seit diesem Monat bezieht beispielsweise die Europazentrale des Technologiekonzerns Sharp in Hamburg ihren Strom von dem baden-württembergischen Ökostromanbieter NaturEnergie. Mit Strom aus Sonne und Wasser vermeidet das Unternehmen nun jährlich allein 715 Tonnen an CO2-Emissionen. Auch in der Produktion wird auf den Umweltschutz geachtet. Deshalb ist Sharp derzeit das einzige Unternehmen, dessen LCD-Fernsehgeräte das begehrte EU Eco-Label der Europäischen Kommission erhalten haben. |
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| 10.10.2006 |
Energiegipfel: Einvernehmen über zunehmende Rolle Erneuerbarer Energien |
| Die Branche der Erneuerbaren Energien begrüßt das Ergebnis des Energiegipfels bei Kanzlerin Angela Merkel. „Energie aus Wind, Sonne, Biomasse, Erdwärme und Wasserkraft wird im künftigen Energiemix Deutschlands eine zunehmende Rolle spielen. Das ist heute jedem klar geworden“, sagte Frank Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG und Teilnehmer des Energiegipfels. Bis zum Jahr 2020 werden in Deutschland etwa 35 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien stammen. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als heute die Kernenergie zum Energiemix beiträgt. Die Bundeskanzlerin unterstrich auch die hohen Exportchancen der Erneuerbaren Energien. |
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| 10.10.2006 |
Evergreen Solar: Verdreifachung der Produktionskapazität |
| Vor wenigen Tagen hat die Evergreen Solar, Inc. die Grundsteinlegung für ein zweites Solartechnologie-Produktionswerk in Deutschland gefeiert. Die neue, von dem Evergreen-Joint-Venture EverQ errichtete 60-Megawatt-Fabrik wird die doppelte Produktionskapazität des ersten, in diesem Jahr in Betrieb genommenen EverQ-Werks in Thalheim (Sachsen-Anhalt) besitzen. In Thalheim sollen durch das neue Werk voraussichtlich 350 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. |
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| 10.10.2006 |
Integration von Fotovoltaik und Architektur |
| Erneuerbare Energien sollen zur Nummer Eins in der Energieversorgung von Gebäuden werden. Trotz der guten Erfolge bei der Weiterentwicklung der Fotovoltaik-Technik und der Ästhetik, die Fotovoltaikanlagen bieten, sei der Einsatz von Fotovoltaik in der Architektur jedoch noch nicht selbstverständlich, bedauerte Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, anlässlich der Eröffnung des Systaic Energiedesign Centers für Fotovoltaikanlagen in Berlin. Systaic hat sich die Integration von Solarenergie und Architektur zum Ziel gesetzt. |
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| 09.10.2006 |
Energieversorgung in Deutschland konsequent modernisieren |
| Anlässlich des zweiten Energiegipfels bei Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) eine konsequente Modernisierung der Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien und mehr Energieeffizienz im Strom-, Wärme- und Kraftstoffsektor gefordert. Der Ausbau des deutschen Technologievorsprungs bei der Nutzung Erneuerbarer Energien (EE) müsse auch aus wirtschaftspolitischen Gründen zu einem der wichtigsten Vorhaben der Bundesregierung erhoben werden, forderten die drei Gipfelteilnehmer aus der EE-Branche. |
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| 09.10.2006 |
20 Euro im Monat für Heizung und Warmwasser |
| Am Samstag feierte das erste moderne Passivhaus der Welt Geburtstag. Vor genau 15 Jahren wurde das „Pionierhaus“ im Darmstadter Carsonweg bezogen. Seit damals sparen seine Bewohnerinnen und Bewohner richtig Geld beim Heizen und Duschen. Das Gebäude des Passivhaus Instituts war 1991 auch der erste Beweis, dass ein Passivhaus funktioniert. |
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| 06.10.2006 |
Gut kombiniert: Solaranlage und Erdwärme |
| Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) wird derzeit in Limburg an der Lahn das effiziente Zusammenspiel der beiden Energieträger Sonne und Erdwärme untersucht und optimiert. Beide Energieträger stehen kostenlos zur Verfügung und ihre Kombination hilft, richtig Geld zu sparen. Die „Geo-Solarthermie“ ist auch Thema der 9. Geothermischen Fachtagung vom 15. bis17. November 2006 in Karlsruhe. |
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| 05.10.2006 |
2030 ist Energieverbrauch zwei Drittel höher |
| Der „Welt-Energie-Ausblick 2002“ der Internationalen Energie-Agentur (IEA) macht eines deutlich: Unsere derzeitigen Anstrengungen zum Thema sind Krümelkram angesichts der Probleme, die die Energiefrage in den nächsten 25 Jahren aufwerfen wird. Im Jahr 2030 werden die Menschen zwei Drittel mehr Energie als heute benötigen. Und obwohl vor allem Erdgas und den erneuerbaren Energien gute Wachstumschancen eingeräumt werden, wird der mit Abstand wichtigste Energieträger Erdöl bleiben. Mit entsprechenden Konsequenzen für Klima und Co. |
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| 04.10.2006 |
Solarstiftung Ulm/Neu-Ulm finanziert neue Stiftungsprofessur |
| Um für die energetische Versorgung von Gebäuden und Anlagen Fotovoltaik, Solarthermie und Windenergie sinnvoll und effektiv einsetzen zu können, benötigt man ein systematisches Datenmanagement. Nur so lassen sich die wechselnden natürlichen Gegebenheiten und komplexe Energieversorgungssysteme optimal aufeinander abstimmen. Die Solarstiftung Ulm/Neu-Ulm hat deshalb jetzt eine neue Stiftungsprofessur Energietechnik an der Hochschule Ulm ermöglicht. Die Professur soll die Effizienz moderner Energietechnik und des Einsatzes erneuerbarer Energieträger einer breiten Öffentlichkeit transparent machen. |
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| 02.10.2006 |
Fotovoltaik: Technologievorsprung sichern, Exportchancen nutzen |
| „Gerade in der Solarbranche zeigt sich, dass Deutschland ein Innovationsstandort ist“. Das sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller, anlässlich der Europäischen Photovoltaikkonferenz in Dresden Anfang September. Denn deutsche Hersteller von Fotovoltaikanlagen haben sich international eine technische Spitzenstellung erarbeitet und sind vielfach auch auf Auslandsmärkten erfolgreich. In Deutschland setzt die Branche rund 3 Milliarden Euro um und hat 30.000 Arbeitsplätze geschaffen. |
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