Solar Nachrichten Maerz 2006 Nachrichten der Vormonate im Newsarchiv
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| 31.03.2006 |
Fotovoltaik-Branche: „Der Nachfrageboom hält an“ |
| Wegen der steigenden Öl- und Energiepreise werde der Umsatz der deutschen Fotovoltaik-Branche von derzeit 2,7 Milliarden Euro auf 4,5 Milliarden Euro im Jahr 2009 wachsen. Das ergab eine Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young, die gestern in Frankfurt veröffentlicht wurde. Allerdings müssten in den nächsten Jahren zahlreiche kleinere Unternehmen aufgeben, so die Prognose. „Die boomende deutsche Solarbranche steht vor Fusionen, Aufkäufen und dem Verschwinden kleiner Firmen. Steigende Siliziumpreise ... |
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| 31.03.2006 |
Erfolgreiches Jahr auch für die Solar-Fabrik AG |
| Die Solar-Fabrik AG hat das Wirtschaftsjahr 2005 erfolgreich abgeschlossen. Das erwirtschaftete Konzernergebnis erreichte 340.000 Euro und brachte damit das angestrebte positive Ergebnis. Der Gesamtjahresumsatz des Konzerns betrug 51 Mio. Euro, meldet das Unternehmen. |
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| 31.03.2006 |
Conergy plant Wachstum zu einem weltweit führenden regenerativen Systemanbieter |
| Die Hamburger Conergy AG hat heute den Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2005 veröffentlicht und ihre Wachstumsstrategie vorgestellt. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand eine Umsatzsteigerung von mindestens 50% auf mehr als 800 Mio. Euro (2005: 530,2 Mio. Euro). Damit baut Conergy ihre weltweiten Marktanteile in den etwa um 25% wachsenden Märkten für regenerative Energiesysteme weiter deutlich aus. Einen wesentlichen Anteil daran werden Fotovoltaik, Solarthermie, Wind- und Bioenergie haben. Auf diese Megatrends ... |
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| 31.03.2006 |
Ausstieg aus dem Ausstieg: Argumente vorgeschoben |
| Zu interessanten Ergebnissen kam das Öko-Institut bei der ersten wissenschaftlichen Analyse der bisher vorgebrachten Argumente für den Ausstieg aus dem Atomausstieg. Die im Auftrag der Heinrich Böll Stiftung (hbs) durchgeführte Studie mache deutlich, dass die von Atomkraftwerksbetreibern, industriellen Energieverbrauchern und Unionspolitikern derzeit verstärkt vorgebrachten Gründe für eine Verlängerung der Reaktorlaufzeiten vorgeschoben seien, kommentierte die Deutsche Umwelthilfe e.V.. |
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| 30.03.2006 |
Palmer (Grüne): Claasens Sicherheitsphilosophie hat kläglich versagt |
| Mit dem Schlüsselverlust im Atomkraftwerk Philippsburg demonstriert nach Auffassung des umweltpolitischen Sprechers der Grünen in Baden-Württemberg, Boris Palmer, die EnBW erneut, dass es mit der zugesagten „neuen Sicherheitsphilosophie“ nicht weit her ist. Da der erheblich sicherheitsrelevante Vorgang nicht in der offiziellen Meldeverordnung vorkommt, hatte man den Leiter der Anlage und die Behörden erst nach Tagen informiert. |
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| 30.03.2006 |
Pole-Position für deutsche Solarwirtschaft |
| Während sich große Teile der Industrie nach wie vor für Atomenergie aussprechen, wünschen sich über 90 Prozent der Deutschen eine stärkere Nutzung der Sonnenenergie. Lehnt der DIHK staatliche „Dauersubventionen“ für erneuerbare Energien ab, sind über 80 Prozent aller Wähler in Deutschland für eine Beibehaltung oder gar den Ausbau der Solarförderung. Das haben ... |
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| 30.03.2006 |
Sind Fotovoltaikanlagen rentabel? |
| Wer sich für eine Fotovoltaikanlage entscheidet, möchte natürlich wissen, ob sich diese Investition rechnet. Der Bund der Energieverbraucher legte dazu gestern neue Zahlen vor. Ob eine Fotovoltaikanlage ein Gewinn ist, ist aber nicht nur eine Frage des Geldes. |
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| 29.03.2006 |
SolarWorld jetzt drittgrößter Solarzellen-Hersteller weltweit |
| Die Übernahme des Großteils des Solargeschäftes von Shell Solar GmbH durch die SolarWorld AG hat das Bundeskartellamt in Bonn ohne Auflagen genehmigt. Damit steigt SolarWorld nach eigenen Angaben zum weltweit drittgrößten Solarzellen-Hersteller auf. Nachdem die US-amerikanischen Kartellbehörden der Übernahme der US-Gesellschaften der Shell Solar bereits zugestimmt hatten, stehe dem Zusammenschluss nun kartellrechtlich nichts mehr im Wege. |
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| 29.03.2006 |
Erwartungen bereits im ersten Geschäftsjahr übertroffen |
| Der Aufsichtsrat der Reinecke + Pohl Sun Energy AG hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2005 festgestellt. Die Gesellschaft realisierte im abgelaufenen Geschäftsjahr im Konzern Umsatzerlöse (nach IFRS) von 52,58 Millionen Euro bei einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 4,34 Millionen Euro. Das Hamburger Fotovoltaik-Unternehmen übertraf damit bereits im ersten Geschäftsjahr die für 2005 aufgestellten Umsatz- und Ergebnisprognosen um 13 bzw. 17 Prozent. |
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| 29.03.2006 |
Jahresumsatz von ExxonMobil höher als das Bruttoinlandsprodukt der meisten Entwicklungsländer |
| Der weltgrößte Ölkonzern ExxonMobil hat 2005 wegen enormer Preiszuwächse für Öl und Gas den bislang höchsten Gewinn eines US-Unternehmens überhaupt erzielt. Der Rekordgewinn betrug im vergangenen Jahr 36,1 Milliarden Dollar (30 Milliarden Euro) und liegt damit fast elf Milliarden Dollar oder 43 Prozent über dem Ergebnis von 2004. Damit haben die vier führenden US-Mineralölkonzerne ExxonMobil, Chevron, ConocoPhillips und Marathon Oil 2005 einen beispiellosen Gesamtgewinn von 66,7 Milliarden Dollar erzielt und ihr Vorjahresergebnis mehr als verdoppelt. Der Jahresumsatz legte zu auf 371 (Vorjahr: 298) Milliarden Dollar. Der Jahresumsatz von ExxonMobil ist damit höher als das Bruttoinlandsprodukt der meisten Entwicklungsländer und vieler mittelgroßer Industrienationen wie der Schweiz oder Schweden. |
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| 29.03.2006 |
Töpfer plädiert für Zukunft ohne Kernenergie |
| Der scheidende Direktor des UN-Umweltprogramms, Klaus Töpfer (CDU), äußert sich kritisch zur weltweiten Nutzung der Atomenergie. „Die gegenwärtig Strom produzierenden Kernkraftwerke in einem vereinbarten Zeitplan abzuschalten halte ich für sehr sinnvoll“, erklärt Töpfer in der ZEIT. Erneut plädiert er für eine „Zukunft ohne Kernenergie“. Wenn aber, wie in vielen Ländern der Welt, Nukleartechnik genutzt werde, „dann wenigstens solche Kraftwerke, die echnologische Barrieren gegen das Proliferationsrisiko bewirken, die inhärente Sicherheit und bessere Entsorgungseigenschaften aufweisen“.
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| 28.03.2006 |
DIHK mit eigenen Energie-Leitlinien in Energiegipfel |
| Angesichts der Teilnehmerliste zum geplanten Energiegipfel der Bundesregierung äußerte der Bund der Energieverbraucher schon mehrfach Bedenken. Möglicherweise nicht ganz unberechtigt, wie die heutige Vorstellung eigener Energieleitlinien des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) zeigt. Aus Sicht des DIHK braucht Deutschland einen „marktgesteuerten Energiemix“. „Staatliche Dauersubventionen für erneuerbare Energien“ jedenfalls lehne man ab. „Alternative Energien ... |
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| 27.03.2006 |
Förderung für Solarwärme auch 2006 |
| Solarwärmeanlagen erfreuen sich angesichts hoher Energiepreise einer wachsenden Beliebtheit. Nun stehen die Förderzuschüsse aus dem bundesweiten Marktanreizprogramm, die seit Oktober 2005 nicht mehr bewilligt wurden, wieder zur Verfügung. Über die neuen Richtlinien informiert die Initiative Solarwärme Plus. |
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| 27.03.2006 |
Über 10 000 Besucher bei der „new energy“ |
| Ihr anvisiertes Ziel – 10 000 Besucher – hat die Messe „new energy“ erreicht. Entsprechend enthusiastisch fiel die Bilanz der Veranstalter, der Messe Husum, aus: Die Leistungsschau rund um die erneuerbaren Energien (außer Wind) habe alle Erwartungen übertroffen, hieß es am Sonntag nach vier Messetagen. „Die ’new energy’ fand zur richtigen Zeit am richtigen Ort statt“, erklärte der Präsident des schleswig-holsteinischen Bauernverbandes, Otto Dietrich Steensen. |
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| 27.03.2006 |
Schott AG baut in Jena Solarzellenproduktion auf |
| Der Mainzer Technologiekonzern Schott investiert am Standort Jena 60 Millionen Euro in den Aufbau einer Fertigung für Dünnschicht-Solarstrommodule seiner Tochtergesellschaft Schott Solar GmbH. Die Produktionskapazität wird bei über 30 Megawatt (MW) pro Jahr liegen. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2007 geplant. Mit dem Aufbau der Solarproduktion schafft Schott am Verbundstandort Jena weitere 160 neue Arbeitsplätze.
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| 27.03.2006 |
Energiewende muss kommen! |
| „Verbraucher sind derzeit nicht besonders gut auf die Politik zu sprechen, insbesondere wenn es um das Thema Energiepreise geht.“ Das erklärte der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher, Dr. Aribert Peters, im Hinblick auf den geplanten Energiegipfel der Bundesregierung. „Die derzeitige Energiepolitik wird zu sehr von der Sichtweise der Energieversorger bestimmt.“ Zudem gehe der Umbau zu einer solaren Effizienzwirtschaft viel zu langsam voran. |
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| 24.03.2006 |
Jobmaschine Erneuerbare Energien |
| Knapp zehn Prozent Plus – kaum eine andere Branche in Deutschland kann einen ähnlich deutlichen Beschäftigungszuwachs vorweisen. Im Bereich Erneuerbare Energien stieg die Zahl der Arbeitsplätze von 157.000 (2004) auf etwa 170.000 (2005). Das meldet das Bundesumweltministerium. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: „Eine ambitionierte, vernünftig ausgestaltete Umwelt- und Energiepolitik ist ein wichtiger Wirtschafts- und Zukunftsfaktor für Deutschland, von dem nachhaltige Impulse für Innovation, Investition, Wachstum und Beschäftigung ausgehen.“ |
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| 23.03.2006 |
Energiehunger steigt bis 2030 um rund 50 Prozent |
| dpa - Die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihre Prognose bekräftigt, wonach die weltweite Energienachfrage bis zum Jahr 2030 um mehr als die Hälfte steigen wird. Dabei werde die Abhängigkeit der Industrienationen vom Mittleren Osten und Nordafrika weiter zunehmen, sagte IEA-Vertreter Klaus-Dietmar Jacoby am Donnerstag auf einer Energiekonferenz in Berlin. Gernot Nerb vom Münchner Ifo-Institut erwartet für dieses und kommendes Jahr gleichbleibend hohe Rohölpreise von rund 60 US-Dollar pro Barrel (159 Liter). |
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| 23.03.2006 |
SolarLokal - Gewinn vor Ort |
| Die Deutsche Umwelthilfe e.V. und die SolarWorld AG wollen den Anteil von umweltfreundlichem Solarstrom an der Energieerzeugung ausbauen. Zusammen mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städtetag gehen sie mit der Initiative „SolarLokal“ dazu neue Wege. Im Mittelpunkt der Kampagne steht der lokale Gewinn: Kommunen und ihre Einwohner sowie die regionale Wirtschaft profitieren ganz konkret von Fotovoltaik und Co. |
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| 22.03.2006 |
Ist Solarstrom wettbewerbsfähig? |
| Ab 2018 wird Solarstrom billiger sein als konventioneller Strom. Das zeigt eine Berechnung des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW). Voraussetzung ist allerdings, dass die Produktionsmengen weiter ausgebaut und gleichzeitig intensiv Forschung und Entwicklung betrieben wird. Dann hat gerade die Fotovoltaik als noch sehr junge Technologie eine lukrative Zukunft vor sich. |
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| 21.03.2006 |
Neue Forschungs-Fabrik für Solarzellen eröffnet |
| In Freiburg wird heute ein neues Forschungszentrum für die Fotovoltaikindustrie eröffnet. Aufgebaut haben das PV-TEC – kurz für Photovoltaik Technologie Evaluationscenter – Forscher des Freiburger Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme ISE. Vor allem soll die auch mit Mitteln des Bundesumweltministeriums unterstützte Forschungsfabrik den Technologietransfer in die Industrie beschleunigen. |
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| 21.03.2006 |
Nicht nur „billig“, sondern auch „grün“ |
| Mehr Klimaschutz, mehr fairen Wettbewerb, mehr Arbeitsplätze im Bereich erneuerbare Energien. Das alles finden Sie gut und schön, wissen aber nicht, wie Ihr Beitrag dazu aussehen könnte? Einer von vielen wäre, auf „grünen“ Strom umzusteigen. Warum das viel bringt und einfacher und preiswerter ist, als die meisten denken, zeigt die Initiative „Besser leben – Strom wechseln“ des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). |
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| 20.03.2006 |
Entschlossener Ausbau Erneuerbarer Energien bringt Milliarden-Investitionen |
| Die Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche wollen bis 2020 200 Milliarden Euro in Deutschland investieren. „Das ist 15-mal mehr, als die gerade heute angekündigten Investitionen in neue Kohlekraftwerke – um nur ein Beispiel zu nennen", sagte Johannes Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) heute auf einer Pressekonferenz in Berlin. Alleine im Jahr 2005 investierte die Erneuerbare-Energien-Branche fast 9 Milliarden Euro in neue Produktionskapazitäten. |
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| 20.03.2006 |
Grüne Wende |
| „Es sieht so aus, als würde das 21. Jahrhundert eine grüne Epoche“ schrieb das manager magazin in seiner Februar-Ausgabe. Ressourcensparen, so das Magazin, sei mittlerweile „handfeste betriebswirtschaftliche Notwendigkeit“. Nicht nur, weil die Energiepreise auf Dauer hoch bleiben werden, sondern auch wegen zunehmender Sensibilität gegenüber den Kosten, die der Klimawandel mit sich bringt. Und die Kunden ... |
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| 17.03.2006 |
Mahnung Tschernobyl |
| In unserer schnelllebigen Zeit sind zwanzig Jahre beinahe eine Ewigkeit. Vor zwanzig Jahren, am 26. April 1986, ereignete sich in Prypjat in der Ukraine ein Reaktorunfall, der die Welt erschütterte. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erinnert mit einer deutschlandweiten Aktion an die Katastrophe von Tschernobyl. |
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| 16.03.2006 |
Energiegipfel: Themenplan nach wie vor umstritten |
| Um die künftige Energiemischung, um Energiesicherheit, Modernisierung der Stromversorgung, die Entwicklung der Energiepreise, den Klimaschutz und die internationale Zusammenarbeit soll es nach Angaben der Bundesregierung auf dem für 3. April geplanten Energiegipfel gehen. Dagegen soll es nach dem Willen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht um die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken gehen. Ihrem Kabinettsmitglied, Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU), passt das aber nicht. „Das Thema steht, ... |
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| 16.03.2006 |
Subventionen für energieintensive Industrie |
| Steigende Energie- und Strompreise sind eine Gefahr für den Standort Deutschland, so das Bundeswirtschaftsministerium. Zur „Sicherung von mehr Wachstum und Beschäftigung“ hat Bundeswirtschaftsminister Glos (CDU) deshalb durchgesetzt, energieintensive Industrien von der Energie- und Stromsteuer vollständig zu befreien. Die neue Regelung sieht auch vor, dass bei der geplanten Besteuerung von Biokraftstoffen ... |
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| 16.03.2006 |
Förderung von Solarkollektoren und Biomassekesseln gesichert |
| Noch vor Inkrafttreten des Bundeshaushalts 2006 stellt das Bundesumweltministerium Mittel aus dem Marktanreizprogramm zur Förderung der erneuerbaren Energien bereit. Damit kann das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Kürze wieder Förderzusagen erteilen. „Wir geben der Branche ein Signal der Kontinuität und den Startschuss für umfangreiche Investitionen. Damit werden ... |
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| 16.03.2006 |
Energiegipfel ohne Atom-Diskussion |
| dpa - Die von Teilen der Union geforderte Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken soll nach dem Willen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kein Thema auf dem Energiegipfel am 3. April sein. Das teilte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Mittwoch mit. Soweit von den Energieversorgern Anträge auf eine Verlängerung von Laufzeiten gestellt würden, werde es zu deren Behandlung „nach Recht und Gesetz" kommen. |
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| 15.03.2006 |
Biokraftstoff-Steuer kommt |
| dpa - Die Steuerfreiheit für Biokraftstoffe soll zum 1. August und damit früher als ursprünglich geplant abgeschafft werden. Das hat das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin beschlossen. Danach soll auf Biodiesel eine Steuer von zehn Cent je Liter fällig werden. Auf beigemischten Biosprit und auf Pflanzenöl als Kraftstoff sollen 15 Cent erhoben werden. Landwirte können entgegen ersten Plänen reinen Biokraftstoff weiter steuerfrei tanken. |
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| 15.03.2006 |
Neckarwestheim I ist ersetzbar |
| dpa - Der Energieverlust in Folge der geplanten Abschaltung des Atomkraftwerks Neckarwestheim I (Kreis Heilbronn) kann nach einer Studie von Naturschützern aufgefangen werden. Der nach 2008 wegfallende Atomstrom lässt sich durch eine verstärkte Kombination aus erneuerbaren Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und Stromsparen ersetzen, wie Vertreter des Landesnaturschutzverbandes (LNV) und des Naturschutzbundes Baden-Württemberg (NABU) am Mittwoch in Stuttgart bei der Vorstellung der Untersuchung mitteilten. |
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| 15.03.2006 |
Boom, Boom, Boom |
| dpa - Der Berliner Solarmodulhersteller Solon hat 2005 einen deutlichen Ergebnisschub verzeichnet. Der Umsatz verdoppelte sich nach vorläufigen Zahlen im Vergleich zum Vorjahr auf 201 Millionen Euro, wie die Gesellschaft am Mittwoch in Berlin mitteilte. Der Überschuss erhöhte sich von 2,4 Millionen auf 7,8 Millionen Euro. Die Gewinnsteigerung erklärte eine Sprecherin mit dem Ausbau der Produktion. Solon ist vom kommenden Montag an im Aktienindex TecDAX notiert. Dort sind bereits Solarworld, ErSol, Q- Cells und Conergy gelistet. |
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| 15.03.2006 |
Die Kosten haben wir sowieso |
| Intelligente Lösungen statt rückständiger Ressourcenkahlschlag – auf diese kurze Formel könnte die Zukunft der Energie gebracht werden. Rohstoffe zu verheizen oder zu Strom zu machen, ist eigentlich anachronistisch. Die Energieversorgung, die einst „modern“ war, ist es heute nicht mehr. Die heutigen und zukünftigen Ressourcen liegen in den Köpfen: Wissen und Technologie schafft intelligente Lösungen für Klimaschutz und mehr Gerechtigkeit. |
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| 14.03.2006 |
Trendsetter Deutschland |
| „Deutschland ist in Europa der Trendsetter“, erklärte kürzlich der EU-Kommissar für Energie, Andris Piebalgs, in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“. Im Blick hatte er dabei vor allem die klaren politischen Signale der neuen Koalitionsregierung in Richtung erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Seiner Meinung nach sind nämlich genau dies die beiden wichtigsten Faktoren zukünftiger Energieversorgung. Europa müsse jetzt ... |
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| 13.03.2006 |
Bremse gelöst: Anträge zur Förderung von Solarwärmeanlagen werden wieder bewilligt |
| Die Verärgerung war groß: Laut Meldungen aus dem Bundesumweltministerium sollte es womöglich bis Juni dieses Jahres dauern, bis Mittel für das Marktanreizprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien wieder zur Verfügung stehen. Seit 9. März aber hat sich die Lage wieder entspannt. Ab sofort sind die Mittel für Solarwärme wieder frei, meldet das Solarenergie Informations- und Demonstrationszentrum solid (Fürth) in seinem aktuellen Newsletter. |
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| 10.03.2006 |
Langsam wird es teuer |
| Die genauen Kosten lassen sich bislang noch nicht beziffern und doch ist klar: Die heftigsten Schneefälle seit Jahren brachten nicht nur zahlreiche Tote und Verletzte, sondern auch Schäden in Millionenhöhe. Allein die Gebäudeschäden in den sechs bayerischen Landkreisen, die Katastrophenalarm ausgerufen hatten, werden vorläufig auf über 70 Millionen Euro geschätzt. Stuttgart meldete zahlreiche Glätteunfälle ... |
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| 09.03.2006 |
Solarzellenproduktion wächst um 66 Prozent |
| Die deutsche Solarindustrie wächst weiter rasant. Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) stieg der Umsatz der gesamten Fotovoltaikbranche in Deutschland 2005 auf über drei Milliarden Euro. Deutschlands Solarfabriken produzierten im letzten Jahr 66 Prozent mehr Solarzellen als im Vorjahr. Derzeit gibt es in Deutschland mehr als 5.000 Solarunternehmen, in denen über 30.000 Menschen beschäftigt sind. |
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| 08.03.2006 |
Milliardengewinn für EnBW |
| Wie vor ihr bereits andere Energiekonzerne, meldete gestern auch die EnBW Energie Baden Württemberg AG für 2005 ein Rekordergebnis: Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Konzernüberschuss um 64 Prozent auf 521,6 Millionen Euro. Damit stieg der Gewinn (vor Steuern) erstmals in der Konzerngeschichte über die Milliardengrenze, meldete EnBW. Der Umsatz des Energiekonzerns ... |
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| 07.03.2006 |
Gefährdet Bewilligungsaufschub den solaren Aufschwung? |
| Laut Meldungen aus dem Bundesumweltministerium wird es womöglich bis Juni dieses Jahres dauern, bis Mittel für das Marktanreizprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Verfügung stehen. Das Solarenergie Informations- und Demonstrationszentrum solid (Fürth) sieht mit dem Bewilligungsaufschub im Marktanreizprogramm den solaren Aufschwung massiv gefährdet.
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| 07.03.2006 |
Weiterhin kräftig steigende Energiepreise |
| Auch in den kommenden Jahren werden die Energiepreise weiterhin kräftig steigen. Damit rechnet jedenfalls Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes. „Früher wurden zur Ferienzeit der Sprit und zu Weihnachten das Heizöl vorübergehend teurer. Jetzt steigen die Energiepreise kontinuierlich“, sagte Troge der „Welt“. Die Verbraucher hätten inzwischen begriffen, ... |
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| 06.03.2006 |
Ärger mit Handy, Maus und Toaster |
| Ärger ist vorprogrammiert, glauben Experten. Im Focus haben sie dabei das neue Elektrogerätegesetz, das ab 24. März die Trennung und Wiederverwertung von Elektroschrott vorschreibt. Vor allem die dadurch entstehenden Kosten bergen beträchtliches Konfliktpotential. Und die Elektroindustrie ist erst noch dabei, sich auf die Rücknahme einzustellen. |
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| 03.03.2006 |
Klimawandel: Neue Studien warnen |
| dpa – Die Antarktis schmilzt, Afrika trocknet aus: Zwei neue wissenschaftliche Studien zum Klimawandel sagen einen massiven Schmelzprozess am eisigen Südpol voraus und warnen vor schwerem Wassermangel auf dem drittgrößten Kontinent der Erde. |
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| 03.03.2006 |
Online-Ratgeber gefragt |
| Steigende Energiepreise und der Wunsch, die Umwelt zu schützen, sind die Hauptmotive für Modernisierungsmaßnahmen am eigenen Haus. Dies hat eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft co2online gGmbH ergeben. Mit ihrer Kampagne „Klima sucht Schutz“ hat sie bisher über ... |
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| 02.03.2006 |
Großer Forschungsbedarf bei Erneuerbaren Energien |
| Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat zu verstärkten Forschungsanstrengungen bei den Erneuerbaren Energien aufgerufen. Für Forschung und Entwicklung in diesem wichtigen Bereich hat das Bundesumweltministerium 2006 83,4 Millionen Euro bereitgestellt. Das entspricht nahezu einer Verdopplung der Mittel gegenüber 2005. Bis 2009 sind jährlich weitere Aufstockungen um 5 Millionen Euro pro Jahr vorgesehen. „Innovative Technologien stärken die Exportfähigkeit der Industrie und schaffen zukunftsfähige Arbeitsplätze“, ... |
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| 01.03.2006 |
Elektroschrott wird einfach exportiert |
| Auf ziemlich üble Machenschaften mit Elektroschrott machte kürzlich nano, das Wissenschaftsmagazin von 3sat, aufmerksam. Weil das Recyceln im Westen zu teuer ist, wird der giftige Müll kurzerhand in Länder exportiert, die um die fachgerechte Entsorgung wenig Aufhebens machen. Experten befürchten, dass das ab März 2006 geltende neue Elektro-Gesetz dieser Praxis weiteren Auftrieb gibt. |
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