Solar Nachrichten Juli 2006 Nachrichten der Vormonate im Newsarchiv
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| 31.07.2006 |
Rekordjahr für Erneuerbare Energien |
| Das Jahr 2005 war ein Rekordjahr für die Erneuerbaren Energien! Das meldete die Pariser REN21 (Renewable Energy Policy Network) mit Bezug auf ihre aktuelle Studie „Global Status Report“. Die Investitionen in diesem Bereich stiegen von 30 Milliarden US-Dollar (zirka 24 Milliarden Euro) im Jahr 2004 auf 38 Milliarden US-Dollar (zirka 30,2 Milliarden Euro) in 2005. |
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| 31.07.2006 |
So wirds nichts mit dem „Klima-Wandel“ |
| Eine der Hauptursachen der ungebrochen hohen CO2-Emissionen ist der Verkehr. Als „völlig unzureichend“ hat deshalb der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) das von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee vorgelegte Konzept eines Masterplans für Güterverkehr und Logistik kritisiert. Es sei allein auf die Steigerung von Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum der Straße ausgelegt und lasse Umwelt- und Klimaschutz komplett außen vor. Laut Masterplan sollen Umweltstandards nur dann berücksichtigt werden, wenn sie den kurzfristigen Interessen der deutschen Wirtschaft nicht im Wege stehen. |
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| 28.07.2006 |
Jetzt handeln: Energie sparen |
| Jetzt ist die richtige Zeit, um Haus oder Wohnung energietechnisch auf Vordermann zu bringen. In der heizfreien Periode kann die Heizanlage problemlos ausgetauscht werden, mit der richtigen Dämmung bleibt das Gebäude im Sommer schön kühl und im Winter muss weniger geheizt werden, und eine Solaranlage auf dem Dach rechnet sich mit jedem „Jahrhundertsommer“ mehr. Wichtige Tipps und Informationen zum Thema Energiesparen gibt das neue test SPEZIAL-Heft „Energie“ der Stiftung Warentest. |
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| 27.07.2006 |
Solarstrom erstmals preiswerter als konventioneller Strom |
| Solarstrom ist tagsüber erstmals preiswerter als der Bezug konventionellen Kraftwerksstroms an der Leipziger Strombörse. Das meldet jetzt der Bundesverband für Solarwirtschaft (BSW). Mit einem Handelspreis von 54 Cent je Kilowattstunde liegt nach BSW-Angaben der Tagespreis für Spitzenlaststrom an der Leipziger Strombörse erstmals über dem Erzeugungspreis von Solarstrom. Dieser wird im Rahmen des EEG mit 40,6 bis 51,8 Cent je kWh vergütet. |
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| 27.07.2006 |
Explodierende Strompreise sind vorgezeichnet |
| Während Solaranlagen jetzt im Sommer auf Hochtouren arbeiten, müssen wassergekühlte Großkraftwerke ihre Stromproduktion wegen der Hitze drosseln und sorgen damit für massiv steigende Preise. Um sage und schreibe 600 Prozent ist Strom aus konventionellen Kraftwerken in Deutschland innerhalb weniger Tage teurer geworden. Dagegen sind Kraftwerke auf Basis der Erneuerbaren Energien unabhängig von Kühlwasser. Je mehr wir davon haben, desto geringer ist das Risiko weiterer Strompreisexplosionen. |
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| 27.07.2006 |
Die Energiewende muss kommen! |
| „Alle Bereiche der Wirtschaft und Gesellschaft müssen die Anstrengungen zur Minderung der Treibhausgase verstärken.“ Das sagt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller, angesichts aktueller Temperaturrekorde in Deutschland. Eine Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie GmbH zeigt: Um 160 Millionen Tonnen könnte Deutschland seine Treibhausgas-Emissionen in den nächsten zehn Jahren reduzieren. Wenn mehr energieeffiziente Technologien eingesetzt würden.
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| 26.07.2006 |
Europäische Ökoenergieverbände fordern mehr Forschungsgelder |
| Mehr Hilfe für die Forschung haben jetzt mehrere europäische Verbände für Erneuerbare Energien von der Europäischen Kommission gefordert. Das meldet die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS). Am 15. Juni hatten die EU-Parlamentarier entschieden, zwei Drittel der für nicht-nukleare Energieträger vorgesehenen Gelder alternativen Energien und Energiesparprojekten zukommen zu lassen. Diese Entscheidung solle nun nicht länger ignoriert werden, fordern die Verbände. |
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| 26.07.2006 |
Sonne billiger als Öl |
| Den kompletten Strombedarf Europas abdecken, die CO2-Emissionen aus der Stromerzeugung um 70 Prozent senken und dennoch aus der Atomkraft aussteigen – eine Utopie? Nein, sagen die Forscher der Trans-Mediterranean Renewable Energy Cooperation (TREC). Der Schlüssel ist die Kooperation Europas mit den sonnenreichen Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens – zum Nutzen aller. |
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| 25.07.2006 |
„Companies Changing the World“ |
| Als einziges deutsches Unternehmen wurde die Hamburger Conergy AG in die international renommierte SB20-Liste „Companies Changing the World“ aufgenommen. Die „weltweit einzigartig breit gefächerten regenerativen Produktlinien für Strom, Wärme oder Kühlung aus Solar-, Wind und Bioenergie“ führten zur Aufnahme der Conergy in die speziell bei US-Investoren viel beachtete Auflistung der 20 weltweit finanzstärksten Unternehmen mit konsequent nachhaltiger Wachstumsstrategie. |
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| 25.07.2006 |
50 Prozent der Energiekosten einsparen |
| Ob Krankenhaus oder Flughafen, Messehalle oder Bankgebäude: Mit gezielten Effizienzmaßnahmen in der Gebäudetechnik können auch Betreiber von Nichtwohngebäuden ihre Stromkosten erheblich senken. Das zeigen die Ergebnisse von Energieberatungen im Rahmen der Kampagne „Energieeffiziente Systeme in Industrie und Gewerbe“ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und zweier VDMA-Fachverbände. Allein bei Pumpensystemen – zum Beispiel in Heizungsanlagen – lassen sich Kosten von bis zu 50 Prozent einsparen. |
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| 24.07.2006 |
Förderung Erneuerbarer Energien wirkt |
| Erneuerbare Energien zur Stromerzeugung sollen gefördert werden. Aber wie? Für die Europäische Union hat das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe die verschiedenen Förderinstrumente auf den Prüfstand gestellt. Das Ergebnis: Die wirksamsten Maßnahmen sind häufig auch die kostengünstigsten. |
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| 21.07.2006 |
Atomkraft und Klimawandel vertragen sich nicht |
| Weil aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen der letzten Wochen die Elbe zu warm geworden ist, musste der Energieversorger Vattenfall die Leistung seiner Atomkraftwerke an der Elbe zurückfahren. Das meldete jetzt dpa. Im Kraftwerk Krümmel wurde die Leistung um 25 Prozent gedrosselt, in Brunsbüttel um 20 Prozent, sagte ein Sprecher des Stromversorgers. Grund für die Maßnahme sei das warme Elbwasser, das als Kühlwasser verwendet wird. |
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| 21.07.2006 |
Erneuerbare Energien weiter auf Wachstumskurs |
| Erneuerbare Energien wächst eine immer stärkere Bedeutung für die Energiemärkte und die Wirtschaft zu. Das zeigen jetzt aktuelle Zahlen des Bundesumweltministeriums. Danach ist ihr Anteil am gesamten Stromverbrauch in Deutschland im Jahr 2005 auf 10,2 Prozent angewachsen. Im Vorjahr waren es noch 9,5 Prozent. Mit regenerativen Energien setzten Unternehmen im letzen Jahr rund 16,4 Milliarden Euro um und sicherten 170.000 Arbeitsplätze – Tendenz steigend. |
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| 20.07.2006 |
Grundsteinlegung des ersten Parabolrinnen-Kraftwerks Europas |
| Im südspanischen Andalusien wird heute der Grundstein für Europas erstes Parabolrinnen-Kraftwerk gelegt. Das solarthermische Kraftwerk Andasol 1 wurde von der Erlanger SolarMillennium AG entwickelt. Mit mehr als 510.000 Quadratmetern Kollektorfläche und einer elektrischen Leistung von 50 Megawatt ist Andasol 1 das größte Solarkraftwerk der Welt. In knapp zwei Jahren wird es zirka 179 Gigawattstunden pro Jahr erzeugen und damit rund 200.000 Menschen mit umweltfreundlichem Solarstrom versorgen. |
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| 20.07.2006 |
Neue Wege zum Stromsparen |
| Die meisten Kunden lesen ihre Stromrechnung lediglich durch einen Blick auf den zu zahlende Kostenbetrag ganz unten. Und solange keine Nachzahlung ansteht und der monatliche Abschlag ansteigt, heften die meisten die Rechnung einfach nur ab. Dass in den Stromrechnungen mehr stecken könnte, nämlich Hinweise zu den individuellen Stromeinsparpotenzialen, soll jetzt in Heidelberg gezeigt werden. Gemeinsam mit dem Heidelberger ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung führen die Stadtwerke Heidelberg einen Modellversuch zur „informativen Stromrechnung“ durch. |
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| 19.07.2006 |
So klappts mit der Solarwärme-Förderung |
| Steigende Preise für Heizöl, Strom und Gas machen Solarwärmeanlagen immer beliebter. Allein in diesem Jahr haben sich bereits mehr als 100.000 Hausbesitzer für die Sonnenwärme entschieden und die Förderung beantragt. Wie man dabei am besten vorgeht, weiß die Initiative Solarwärme Plus. Sie gibt Informationen, in welchen Schritten es von der Antragstellung bis zur Auszahlung des Zuschusses geht. |
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| 18.07.2006 |
Klimawandel wird zukünftig in vielen Regionen Probleme bereiten |
| Der globale Wandel ist in vollem Gange und hat Folgen für die Land- und Forstwirtschaft, den Naturschutz, die Energie- und Wasserwirtschaft und den Tourismus. Ursache dafür sind sowohl der Klimawandel als auch die sich ändernde Landnutzung. Das hat eine Studie von 16 europäischen Forschungsinstituten unter Leitung des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sowie der Universität Wageningen (Niederlande) ergeben. |
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| 17.07.2006 |
Samsung Electronics und Siltronic bauen Waferfabrik in Singapur |
| Der koreanische Halbleiterhersteller Samsung Electronics Co. Ltd. und der Waferhersteller Siltronic AG (eine Tochter des Siliziumherstellers Wacker Chemie aus München) bauen gemeinsam eine neue Fabrik zur Herstellung von 300 mm-Wafern in Singapur. Mit dem Bau soll bereits im August 2006 begonnen werden, die Produktion soll voraussichtlich Mitte 2008 starten. Bis 2010 soll das Joint Venture eine Kapazität von monatlich rund 300.000 Wafern erreichen und 800 Mitarbeiter beschäftigen. |
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| 17.07.2006 |
Deutsche Solarindustrie mit großen Chancen |
| Nach Expertenmeinung hat Deutschland neben Japan große Chancen, eine führende Rolle auf dem Weltmarkt der Solarzellenproduktion einzunehmen. „Das technische Knowhow ist da. Es gilt die Ansiedlung von Produktionsstätten zu sichern“, sagte der Geschäftsführer des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR/Münster), Norbert Allnoch, in einem dpa-Gespräch. Auf Grund der Renaissance der regenerativen Energien sei der „Hype nach Solar- und Windenergie“ weltweit ungebrochen. |
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| 17.07.2006 |
Kühles Haus auch ohne teure Klimaanlage |
| Auch wenn der Sommer noch so heiß ist: Auf den Einsatz von Kompakt-Klimageräten sollte man dennoch verzichten. Sie verbrauchen zuviel Strom und sind außerdem oft überteuert, teilt jetzt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in einer aktuellen Meldung mit. Einige Tipps, wie man im Sommer dennoch angenehme Raumtemperaturen erhalten kann, hat die dena auch parat. |
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| 14.07.2006 |
Energiekosten machen Leben teuer |
| Um 2,0 Prozent ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland in den vergangenen 12 Monaten gestiegen. Das hat jetzt das Statistische Bundesamt bekannt gegeben. Es sind vor allem die Kosten für Energie - insbesondere Kraftstoffe -, die den deutschen Geldbeutel stark belasten. |
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| 14.07.2006 |
BEE weist VCI-Vorwürfe zurück |
| Vergangene Woche hatte der Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Werner Wenning, in der Süddeutschen Zeitung über die hohen Energiepreise in Deutschland geklagt. Seiner Ansicht nach seien daran auch die Erneuerbaren Energien schuld. Der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) weist dies dagegen als „nicht haltbaren Vorwurf“ zurück. |
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| 13.07.2006 |
ErSol sichert Siliziumkontingente für weiteren Ausbau der Produktionskapazitäten |
| Die ErSol Solar Energy AG (ErSol) unterzeichnete gestern Abend in Kalifornien mit dem weltweit größten Hersteller von Reinstsilizium für die Solar- und Halbleiterindustrie einen Vertrag über die Lieferung dieses knappen Rohstoffs. Das gab sie jetzt in einer Pressemeldung bekannt. Der Kontrakt gilt ab 2009 und wird ErSol über zehn Jahre eine zusätzliche Produktionsmenge von mindestens 300 MWp ermöglichen. |
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| 13.07.2006 |
Deutsche Solar AG: Richtfest mit Umweltminister Gabriel |
| Die Deutsche Solar AG – einer der weltweit größten Hersteller von Solarsiliziumwafern – wird ihre Kapazitäten zur Produktion der hauchdünnen Siliziumscheiben bis 2008 auf 350 Megawatt (MW) nahezu verdoppeln. Am Produktionsstandort Freiberg wurde heute für das neue Fabrikgebäude DS 1000 im Beisein von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel Richtfest gefeiert.
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| 13.07.2006 |
Universität Zürich: Erderwärmung lässt Gletscher verschwinden |
| Gletscher gelten als hervorragende Indikatoren für die Klimaveränderung. Forscher der Universität Zürich haben jetzt in einem Modellexperiment nachgewiesen, welche Auswirkungen die Erderwärmung für das Ende des 21. Jahrhunderts haben könnte. Ergebnis: Steigen die Sommertemperaturen in den nächsten hundert Jahren um 3 Grad Celsius, verlieren die Gletscher in den Europäischen Alpen 80 Prozent ihrer Eisfläche. Bei einer Erwärmung um 5 Grad Celsius würden die Alpen praktisch eisfrei werden. |
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| 12.07.2006 |
DGS startet Erhebung zu Preisen von Fotovoltaik-Anlagen |
| „Alle Beteiligten im Fotovoltaik-Markt in Deutschland wissen, dass der Preisanstieg für Fotovoltaikanlagen in den letzten Jahren schnellstmöglich gebremst und zu einem Preisrückgang werden muss“, schreibt die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) in ihrer jüngsten Veröffentlichung. Hintergrund ist die nächste Senkung der Einspeisevergütung nach dem EEG zum 1. Januar 2007, die bei weiter steigenden Preisen zu einem Markteinbruch führen könnte. Die DGS will jetzt Endkunden zur aktuellen Preisentwicklung befragen. |
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| 11.07.2006 |
EU-Kommission: Förderung von Ökostrom in Österreich bestätigt |
| Die Europäische Kommission hat im Sinne der Bestimmungen des EG-Vertrags über staatliche Beihilfen die österreichischen Einspeisetarife für Strom aus erneuerbaren Energieträgern sowie den Unterstützungstarif genehmigt, der für Energie aus KWK-Anlagen zur öffentlichen Fernwärmeversorgung gezahlt wird. |
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| 11.07.2006 |
„solarcampus“ – Fotovoltaikprojekt an der Uni Kassel |
| „solarcampus“ lautet der Name eines neuen Projekts der Uni Kassel (UNIK) und deutet gleichzeitig das Ziel der Beteiligten an: Auf den Dächern der nordhessischen Hochschule sollen Fotovoltaik-Anlagen zur Erzeugung klimafreundlichen Stroms installiert werden. Damit bekommt die Universität Kassel ihren „solarcampus“. Die Fotovoltaik-Initiative der UNIK ist einzigartig in Deutschland. |
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| 11.07.2006 |
Vor der Urlaubsreise Stecker ziehen! |
| Experten sind sich einig: Zur nachhaltigen Sicherung der zukünftigen Energieversorgung führt am Energiesparen kein Weg vorbei. Geld sparen und Klima schonen kann man schon im Kleinen. Deshalb rät die Initiative EnergieEffizienz: Vor der Urlaubsreise den Stecker ziehen! Knapp 240 Millionen Euro könnten die rund 39 Millionen Haushalte in Deutschland so einsparen. |
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| 10.07.2006 |
Deutschlands Solarindustrie wächst weiter |
| „Solares Wirtschaftswunder“ nannte es einmal der österreichische Bundesverband Photovoltaik. In Deutschland scheinen ihm die Anzeichen Recht zu geben. Nach aktuellen Branchenerhebungen des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW) verzeichneten die sechs deutschen Solarzellenhersteller innerhalb der ersten vier Monate diesen Jahres einen Produktionszuwachs von 79 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Bereits 2005 war die deutsche Solarzellenproduktion gegenüber dem Vorjahr um 67 Prozent gestiegen. Weitere positive Nachricht: Auch die Preise sinken. |
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| 07.07.2006 |
EU-Parlament fordert Emissionshandel auch für Flugzeuge |
| Diese Woche hat sich das Europäische Parlament in Straßburg dafür ausgesprochen, auch den Flugverkehr in den Emissionshandel miteinzubeziehen. Die EU-Volksvertretung hält dies für das „geeignetste Instrument“, um Klimaschäden einzudämmen, meldet das Wissenschaftsmagazin nano (3sat). Nach Willen des Parlaments soll der Handel für alle Maschinen gelten, die auf einem europäischen Flughafen landen oder starten. |
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| 07.07.2006 |
Beraterprogramm LENA mit dem Bayerischen Energiepreis ausgezeichnet |
| Seit 1999 zeichnet die bayerische Staatsregierung jedes Jahr hervorragende innovative Leistungen auf dem Gebiet der rationellen Energienutzung, erneuerbaren Energien und neuen Energietechnologien mit dem Bayerischen Energiepreis aus. In Nürnberg erhielt dieses Jahr auch das Beraterprogramm LENA: „Leitfaden zur energetischen Altbausanierung“ einen Anerkennungspreis für innovative Leistungen. Das an der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. entwickelte Programm hilft Eigentümern und Nutzern von Wohngebäuden, die ökologisch und ökonomisch sinnvollsten Sanierungsmaßnahmen für ihr Haus zu ermitteln. |
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| 06.07.2006 |
Wacker Chemie AG erweitert Silizium-Produktion |
| Bis Ende 2009 will die Wacker Chemie AG seine Polysilizium-Produktion am Standort Burghausen um weitere 4.500 Tonnen pro Jahr auf dann 14.500 Jahrestonnen ausbauen. Bereits im 4. Quartal 2008 soll das erste Polysilizium aus der jetzt beschlossenen Erweiterung zur Verfügung stehen. Die volle Kapazität der neuen Anlage wird voraussichtlich Ende 2009 erreicht. Durch die neue Anlage sollen etwa 270 Arbeitsplätze entstehen, teilt das Unternehmen mit. |
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| 06.07.2006 |
Weltweit einzigartiges Solarturmkraftwerk entsteht in Jülich |
| Einen „Meilenstein auf dem Weg zur CO2-freien Stromerzeugung“ nannte Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Energieministerin Christa Thoben das neue solarthermische Versuchs- und Demonstrationskraftwerk, für das am Dienstag in Jülich (Kreis Düren) der Startschuss fiel. Das in seiner Art weltweit bislang einzigartige Solarturmkraftwerk hat eine elektrische Leistung von 1,5 Megawatt und soll 2008 in Betrieb gehen. Betreiber der Anlage sind die Stadtwerke Jülich. |
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| 06.07.2006 |
Erneuerbare Energien weit vor allen anderen Energiequellen |
| Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa sind für die große Mehrheit der Bundesbürger erneuerbare Energien die beliebteste Stromquelle. Wind- und Wasserkraft, Bio- und Sonnenenergie sowie Geothermie stehen für die Stromproduktion der Zukunft bei immerhin 85 Prozent der Befragten an oberster Stelle. Gas erhielt eine Zustimmung von 39 Prozent. Für Kohle und Atomkraft sprachen sich nur jeweils 19 Prozent der Bevölkerung aus, für Öl 17 Prozent (Mehrfachnennungen waren möglich). |
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| 05.07.2006 |
Nobelpreisträger: Solarenergie ist die Energie der Zukunft |
| Welche Energiequellen könnten die Zukunft der Menschheit sichern ohne das Klima der Erde zu verändern? 23 Nobelpreisträger aus Physik, Chemie und Medizin haben sich vergangene Woche in Lindau getroffen und unter anderem diese Frage diskutiert. Beim 56. Treffen der Nobelpreisträger am Bodensee herrschte vor allem in zwei Punkten Einigkeit: Die Zukunft der Energie liegt in der Solarenergie und im Energiesparen. |
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| 04.07.2006 |
Solar-Fabrik AG: Positive Bilanz der Intersolar |
| Eine positive Bilanz ihrer diesjährigen Beteiligung auf der Intersolar hat die Freiburger Solar-Fabrik AG gezogen. Nach Unternehmensangaben konnte die Zahl der neuen Messekontakte gegenüber dem Vorjahr um mehr als 10 Prozent erhöht werden. Vor allem der Anteil qualifizierter Export-Kontakte habe überproportional zugenommen, so das Unternehmen. In 2006 will der Solarkonzern seinen Umsatz auf 80 Millionen Euro steigern. |
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| 04.07.2006 |
Erneuerbare Energien im Wärmebereich effektiv fördern |
| Derzeit werden erneuerbare Energien im Wärmebereich oft noch als „schlafender Riese“ bezeichnet. Schätzungen gehen davon aus, dass langfristig etwa die Hälfte des Energiebedarfs im Wärmebereich in Deutschland aus erneuerbaren Energien gedeckt werden könnte. Gestern fand zur Frage, wie eine effiziente Förderung dieser Energieform aussehen könnte, im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) eine zentrale Anhörung von Verbänden und Unternehmen statt. |
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| 04.07.2006 |
Gabriel will Solarwärme stärker fördern |
| Bereits über zwei Millionen Bürger nutzen die Sonne zur Heizungsunterstützung oder Warmwasserbereitung. Allein im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 100.000 Solarwärmeanlagen neu installiert. Auch für 2006 erwartet die Branche ein weiteres Wachstum um 30 Prozent. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) denkt jetzt über ein entsprechendes Fördergesetz nach, um Solarwärme am Markt konkurrenzfähig machen. |
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| 03.07.2006 |
Q-Cells erweitert Produktionskapazität |
| Aufgrund der mittelfristig gesicherten Versorgung mit Silizium und Siliziumwafern will der Solarzellenhersteller Q-Cells AG bereits im dritten Quartal 2006 mit dem Bau einer neuen, fünften Produktionslinie am Standort Thalheim beginnen. In den kommenden Jahren will die Q-Cells AG darüber hinaus einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in die Entwicklung neuer Geschäftsfelder im Bereich der Dünnschicht-Technologien investieren. |
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| 03.07.2006 |
SolarWorld AG: Einstieg in netzunabhängige Stromversorgung |
| Mit Wirkung zum 1. Juli 2006 hat jetzt die SolarWorld AG (Bonn) die Übernahme der solaren Siliziumaktivitäten der Shell-Gruppe vollzogen und ist damit laut eigenen Angaben zu einem der drei größten Solarstromanbieter der Welt aufgestiegen. Zeitgleich wurde eine Vereinbarung der SolarWorld AG mit der Shell-Gruppe bekannt gegeben: Der Bonner Solarkonzern wird in den nächsten zwei Jahren Solarmodule und –equipment im zweistelligen Millionen US-Dollar-Bereich an den Mineralölkonzern liefern. Damit sollen Menschen in ländlichen Gebieten Asiens und Afrikas netzunabhängig Strom erzeugen können. |
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| 03.07.2006 |
Energieversorgung: Kein Grund zur Entwarnung |
| Bis 2030 könnte der Welt-Energiebedarf gegenüber 2003 um 71 Prozent ansteigen. Das veröffentlichte jetzt die Energie-Informationsbehörde des US-Energieministeriums in ihrem jüngsten Weltenergie-Ausblick 2006. Sie erwartet damit eine noch höhere Verbrauchssteigerung als die Internationale Energie-Agentur (IEA), Paris, in ihrem letztjährigen Ausblick – vor allem aufgrund des hohen Wirtschaftswachstums außerhalb der OECD-Länder. Der Bund der Energieverbraucher sieht deshalb in der Frage der Welt-Energieversorgung keinen Grund zur Entwarnung. |
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