Solar Nachrichten Januar 2006 Nachrichten der Vormonate im Newsarchiv
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| 31.01.2006 |
ExxonMobil 2005 mit Rekordgewinn von 36,1 Milliarden Dollar |
| dpa - Der weltgrößte Ölkonzern ExxonMobil hat 2005 wegen der enormen Preiszuwächse für Öl und Gas den bislang höchsten Gewinn eines US-Unternehmens überhaupt erzielt. Der Rekordgewinn betrug im vergangenen Jahr 36,1 Milliarden Dollar (30 Mrd Euro) und liegt damit fast elf Milliarden Dollar oder 43 Prozent über dem Ergebnis von 2004. Dies hat ExxonMobil am Montag in Irving (Texas) bekannt gegeben. |
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| 31.01.2006 |
Neuerlicher Preisanstieg beim Heizöl |
| Zwar haben sich die internationalen Rohölpreise etwas entspannt, dennoch ist der Preis für Heizöl im Januar 2006 weiter gestiegen. Im bundesweiten Durchschnitt bezahlt man derzeit für 100 Liter Heizöl etwa 60 Euro, meldet dpa. In den vergangenen zwei Jahren hat sich damit der Heizölpreis beinahe verdoppelt. Viele Kunden reagieren mittlerweile ... |
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| 27.01.2006 |
Kältewellen und Rekordtemperaturen |
| „Der Klimawandel hat begonnen und läuft dynamischer als erwartet“. So steht es in einem Positionspapier des Umweltbundesamtes vom Oktober 2005. Eine aktuelle Studie der NASA belegt jetzt: Das Jahr 2005 war das Jahr mit der höchsten Durchschnittstemperatur seit über einem Jahrhundert. Darauf weist die Umweltorganisation Greenpeace in ihrer jüngsten Veröffentlichung hin. Seit Beginn der Klimaaufzeichnung ... |
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| 26.01.2006 |
Wieso ist Strom wirklich teuer? |
| Dass Strom in Deutschland zu teuer ist, beklagen Industrie und Privatverbraucher. Nicht nur die Stromversorger verweisen in diesem Zusammenhang auf die gestiegenen Belastungen aus dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Auch manche Lobbyverbände wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sprechen von Wettbewerbsverzerrung, da „die Preise in Deutschland eben auch wegen Öko- und Stromsteuer eher sehr weit oben auf der Preisskala angesiedelt sind“. Doch ist das wirklich so? ... |
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| 25.01.2006 |
So effizient und umweltverträglich wie möglich |
| Nachhaltigkeit ist das Leitziel moderner Energieversorgung. Das jedenfalls erklärt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller, anlässlich der aktuellen Diskussion zum Thema Energieversorgung. Seiner Meinung nach müssen wir Abschied nehmen vom „immer mehr und immer größer“-Denken. Effizienz und Umweltverträglichkeit müssten in den Mittelpunkt ... |
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| 24.01.2006 |
„Erneuerbare Energien werden zum wichtigsten Klimaschutzinstrument“ |
| Dessen ist sich Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE) in Berlin, sicher und er begrüßt deshalb die jüngst von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) vorgestellte Studie zur Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland bis 2020. Sie besagt, dass der Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien am gesamten Elektrizitätsmarkt ... |
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| 23.01.2006 |
Stromerzeuger kritisieren Gabriel |
| Dass sich Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (noch) so deutlich gegen Atomstrom positioniert, lässt die Atomkraftbetreiber und Stromversorger unruhig werden. So stellte laut dpa der Geschäftsführer des Verbands der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Roger Kohlmann, die Effizienz der Förderung im Bereich Erneuerbare Energien in Frage. Wenn die ehrgeizigen Ausbauziele der Bundesregierung für Erneuerbare Energien tatsächlich ernst zu nehmen seien, ... |
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| 20.01.2006 |
Kilowattstunden statt Menschen arbeitslos machen |
| Er will in Zukunft nicht nur über Staatsquote, Lohnstückkosten und Sozialstandards reden, wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie geht. Die entscheidende neue Kennziffer wird nach Meinung des neuen Bundesumweltministers Sigmar Gabriel (SPD) die der Energieeffizienz sein. Das erklärte er jüngst in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Zukünftig sei zu fragen, wie viel Energieeinheiten zur Produktion ... |
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| 19.01.2006 |
Erneuerbare Energien schaffen Jobs |
| Während in vielen anderen Zweigen Arbeitsplätze gestrichen und Löhne und Gehälter gedrückt werden, entwickelt sich der Bereich Erneuerbare Energien zunehmend zum Jobmotor. Wie der Bundesverband Erneuerbare Energien e. V. meldet, will jedes fünfte Unternehmen aus der Branche die Zahl seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis 2010 mindestens verdoppeln. In keiner anderen Branche sind Umsätze ... |
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| 18.01.2006 |
Strompreise um bis zu 44,9 Prozent gestiegen |
| Auch dieses Jahr hat die Verivox GmbH in Heidelberg wieder untersucht, wie stark die Strompreise in der Bundesrepublik Deutschland gestiegen sind. Einsamer Spitzenreiter der Analyse war die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart, wo sich die Strompreise seit 2000 um satte 44,9 Prozent erhöht haben. Stromversorger waren dort im Jahr 2000 die Neckarwerke, heute ist es EnBW. Verivox sieht das ... |
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| 17.01.2006 |
Bundesbürger wollen Ausbau Erneuerbarer Energien |
| Der Wunsch nach Unabhängigkeit von herkömmlichen, endlichen Energiequellen und der Umweltschutz sind die beiden Hauptargumente bundesdeutscher Bürgerinnen und Bürger, sich für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien einzusetzen. Gerade um weniger abhängig von ausländischen Energielieferanten zu sein, sollte Deutschland vor allem auf Energiequellen wie Sonnenenergie und Windkraft setzen. Dagegen sehen nur ... |
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| 16.01.2006 |
Anspruch und Wirklichkeit |
| „Energieeinsparprogramm“ lautet eines der Schlagworte aus der jüngsten Klausur der Bundesregierung im brandenburgischen Genshagen. „Energieeffizienz“ hat sich dieselbige ins Koalitionsprogramm geschrieben. Ein „riesiges Potenzial zur wirtschaftlichen Einsparung von Energie“ sieht die CDU/SPD-Koalition in der „Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden, Geräten, Fahrzeugen, Kraftwerken und Industrieanlagen“. Doch wie sieht die Realität aus? |
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| 13.01.2006 |
Alles Psychologie oder was? |
| Auf der internationalen Automobilmesse in Detroit präsentieren die Automobilkonzerne derzeit wieder ihre neuesten Modelle. Noch immer sind es Motorenkraft, Hightech und chromglänzende Größe, mit denen die Anbieter sich gegenseitig zu übertrumpfen suchen. Und noch immer fahren diese „Kraftpakete“ überwiegend mit Benzin oder Diesel. Unvergessen der Slogan „Pack den Tiger in den Tank“. Doch der Rohstoff Erdöl ... |
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| 12.01.2006 |
RWE nur zu Kulanzregelung bereit |
| Wie schwierig die Klärung der Verantwortlichkeiten im Zusammenhang mit wetterbedingten Unglücken ist, wird uns dieser Tage wieder in Bad Reichenhall vor Augen geführt. Wer hat wo wann was versäumt und wer ist letztlich verantwortlich für extreme Wetterphänomene, wie wir sie zunehmend häufiger erleben? Traurig deutlich wird, dass es meist die Falschen sind, ... |
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| 11.01.2006 |
Geothermie Fördergeld verdoppelt |
| Weil die Nachfrage nach Fördermitteln für Erdwärme so unerwartet hoch ist, hat Baden-Württemberg nun beschlossen, die Gelder zu verdoppeln. Das Anfang 2005 auf ursprünglich zwei Millionen Euro begrenzte Impuls-Förderprogramm wurde auf vier Millionen Euro erhöht. Zusätzlich will der Karlsruher Konzern Energie Baden-Württemberg (EnBW) die Erdwärmenutzung ... |
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| 10.01.2006 |
Weiter Kontroverse um Atomausstieg |
| Der russisch-ukrainische Gasstreit und die weiter steigenden Energiepreise lassen vor allem die Befürworter der Atomenergie Aufwind spüren. So warnte der Chef des größten deutschen Energieversorgers E.ON, Wulf Bernotat, in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ vor den Folgen des Atomausstiegs. Seiner Meinung nach sei es eine „Illusion“, ... |
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| 09.01.2006 |
Energy payback |
| Wie der Bund der Energieverbraucher meldet, haben Fotovoltaikanlagen nach 2,6 bis 4,4 Jahren so viel Strom erzeugt, wie zu ihrer Herstellung erforderlich war. Das belegt eine neue Studie der Ruhr-Universität Bochum und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft München. Betrachtet man sogar nur die Module ... |
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| 05.01.2006 |
„Sparen ist geil“ |
| Steigende Energiepreise führen uns täglich vor Augen, wie teuer modernes Leben sein kann. Warme Wohnung, Auto, Fernseher, Kühlschrank und Co fressen uns täglich größere Löcher ins magerer werdende Portmonee. Doch statt darüber zu verzweifeln, wäre es intelligenter, zum Energiesparexperten zu werden. Denn eine unserer größten noch weitestgehend ungenutzten Energiequellen ... |
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| 04.01.2006 |
Europaweite Auswirkungen des Gasstreits |
| Globalisierung einmal anders herum: Der Streit zwischen Russland und der Ukraine um die Gasexporte wirkt sich auch auf Deutschland und seine europäischen Nachbarn aus. Bis zu einem Drittel weniger als die vertraglich vereinbarte Gasmenge meldeten Österreich, Ungarn, Rumänien, Polen. Auch Frankreich erreicht seit Jahresbeginn etwa 25 bis 30 Prozent weniger Gas als vereinbart. Erst nach heftigen Beschwerden der finanzstarken ... |
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| 04.01.2006 |
NABU kritisiert Glos |
| Kurzsichtig und verantwortungslos nennt der Präsident des Naturschutzbundes NABU, Olaf Tschimpke, den jüngsten Vorstoß der Union zum Thema Atomausstieg. Bundeswirtschaftsminister Glos (CDU) hatte sich angesichts des Streits zwischen Russland und der Ukraine für längere Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke ausgesprochen. Dieser erneute Vorstoß nutze nur ... |
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| 03.01.2006 |
Gasversorgung gesichert? |
| Der sich in den letzten Tagen zuspitzende Streit ums Gas zwischen Russland und der Ukraine zeigt deutliche Auswirkungen auch auf den deutschen Gasmarkt. Allmählich kommt Nervosität auf, die Abhängigkeit vom größten Gasimporteur bereitet ernsthafte Sorgen. „Wir bekommen eindeutig weniger als vertraglich vorgesehen,“ erklärte eine Ruhrgas-Sprecherin. Bundeswirtschaftsminister Glos (CSU) stellte ... |
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| 03.01.2006 |
Stromanteil aus erneuerbaren Energien gestiegen |
| Wie der Bund der Energieverbraucher meldet, hat sich der Anteil des Stroms, der nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) vergütet wird, in den vergangenen zwölf Monaten von 8,48 Prozent auf voraussichtlich 10,68 Prozent erhöht. Laut einem aktuellen Papier des Bundesumweltministeriums ... |
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| 02.01.2006 |
Ölpreis bleibt instabil |
| Steigende Nachfrage in China, Indien und Brasilien, politische Unsicherheiten im Nahen Osten, Hurrikans im Golf von Mexiko, Versorgungsängste und Spekulationen an der Börse haben laut dpa den Ölpreis im abgelaufenen Jahr 2005 von einem Rekordhoch zum nächsten getrieben. Und auch für 2006 ... |
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| 02.01.2006 |
BUND bilanziert 2005 |
| Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, BUND, fällt die Bilanz für 2005 nicht rosig aus. Gerade beim Umwelt- und Klimaschutz sei viel Zeit verloren worden. Klimaerwärmung, Flächenversiegelung und Artensterben gingen ungebremst weiter, zugleich gab es durch die Neuwahlen in Deutschland ... |
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