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Solar Nachrichten Februar 2010

Nachrichten der Vormonate im Newsarchiv
25.02.2010
PHOTON: Koalitionskompromiss zur EEG-Novelle enthält zwei Fehlsteuerungen
„Der nun verhandelte Kompromiss der Regierungsparteien zur Photovoltaik-Förderung im Erneuerbare-Energien-Gesetzes geht grundsätzlich in die richtige Richtung, enthält aber mit dem Ausschluss von Ackerflächen sowie der Eigenverbrauchsregelung zwei Fehlsteuerungen, welche Solarstrom unnötig verteuern und damit den Ausbau der Photovoltaik in Deutschland langfristig gefährden“, kommentiert Anne Kreutzmann, Chefredakteurin des Solarstrom-Magazins PHOTON, das Verhandlungsergebnis des Koalitionsausschusses zur neuerlichen EEG-Novelle.
25.02.2010
juwi: Bundesregierung zerstört Billigmacher bei Solarstrom
Die juwi-Gruppe aus Wörrstadt (Rheinland-Pfalz) fordert eine deutlich schwächere Absenkung der Solarstromvergütung für Photovoltaik-Anlagen auf Freiflächen sowie den Erhalt des Standortes Ackerfläche. „Die Bundesregierung will die Verbraucher schützen, macht aber genau das Gegenteil, indem sie den großen Billigmacher im Solarsegment zerstört“, betont juwi-Vorstand Matthias Willenbacher, der auch Vorstand im Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) ist.
25.02.2010
SolarWorld AG übertrifft Umsatzprognose von 1 Miliarde Euro
Die SolarWorld AG konnte im Geschäftsjahr 2009 die Umsatzprognose übertreffen: Der Konzernumsatz wuchs durch Vollauslastung der Produktionskapazitäten auf 1.012,6 (Vorjahr: 900,3) Millionen Euro. Der bereinigte Konzerngewinn belief sich für das Geschäftsjahr 2009 auf 91,4 (Vorjahr: 135,2) Millionen Euro. Damit habe der Konzern sein Umsatzziel trotz branchenweit um ein Drittel gesunkener Preise durch Absatzmengensteigerung von 38 Prozent übererfüllen können, teilt er in einer Adhoc-Mitteilung mit.
24.02.2010
BSW-Solar kritisiert Koalitionspläne zu Photovoltaik-Förderung
Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) übt scharfe Kritik an Plänen der Koalition, die Photovoltaik-Förderung zum 1. Juli um 16 Prozent zu reduzieren. Das gegenüber der Gesetzesvorlage des Bundesumweltministers um drei Monate verschobene Inkrafttreten der Förderabsenkung sei keine substantielle Hilfe für die Branche. Beim vordringlichen Problem der deutschen Solarindustrie mit den Kürzungsplänen, dem gesamten Kürzungsumfang bis zum Januar 2011, habe sich die Politik bislang nicht bewegt.
23.02.2010
Solar Millennium: Umsatz versechsfacht, Jahresüberschuss stieg um über 260 Prozent
Die Solar Millennium AG (Erlangen) präsentierte heute ihren Jahresabschluss 2008/2009 im Rahmen einer Bilanzpressekonferenz in München und bestätigt in diesem Zusammenhang das bereits mit den vorläufigen Zahlen angekündigte beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte. Nach 32,0 Millionen Euro in der Berichtsperiode 2007/2008 erwirtschaftete das Unternehmen einen gegenüber dem Vorjahr (d.h. dem Geschäftsjahr 2007/2008) mehr als sechsmal so hohen Konzern-Umsatz nach IFRS von 201,3 Millionen Euro einschließlich des im Vorjahr angekündigten Sondereffekts in Höhe von 48 Millionen Euro. Gleichzeitig steigerte sich das Betriebsergebnis (EBIT) auf Konzernebene in Summe um 282 Prozent auf 43,1 Millionen Euro (11,3 Millionen Euro im Vorjahr) einschließlich eines Sondereffekts von 12 Millionen Euro.
23.02.2010
Q-Cells SE: Jahresverlust 2009 von 1.356 Millionen Euro
Die Q-Cells SE hat heute ebenfalls ihre vorläufigen Zahlen bekannt gegeben. Für das gesamte Jahr 2009 weist das Photovoltaik-Unternehmen ein EBIT von -481 Millionen Euro auf (bereinigt: - 77 Millionen Euro). Ebenso wie das EBIT wurde das vorläufige Nettoergebnis des vierten Quartals stark durch Abschreibungen von Beteiligungsbuchwerten beeinflusst und belief sich auf zirka -411 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr meldet das Unternehmen einen Verlust von 1.356 Millionen Euro. Die heute veröffentlichten vorläufigen Zahlen stehen noch unter dem Vorbehalt einer laufenden Prüfung des Zahlenwerks für das Jahr 2008 durch die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR).

  

23.02.2010
SOLON SE: Konzernergebnis durch Sondereffekte belastet
Die Berliner SOLON SE legte heute vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 vor. Während die ersten drei Quartale deutlich hinter dem Vorjahr zurückblieben, zeigte sich Unternehmensangaben zufolge im vierten Quartal ein starkes Jahresendgeschäft. Dagegen sei das Geschäft mit solarer Kraftwerkstechnik im Geschäftsjahr 2009 massiv eingebrochen. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2009 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 132 MW produziert, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent (2008: 176 MW).
23.02.2010
SMA: 2009 erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte
Die SMA Solar Technology AG berichtet vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2009. Mit einem Rekordumsatz von zirka 934 Millionen Euro wurde die Umsatzprognose von 850 bis 900 Millionen Euro übertroffen (Vj.: 682 Millionen Euro). Der Konzernumsatz sei im Wesentlichen von der stark gestiegenen Nachfrage im zweiten Halbjahr 2009 getrieben worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch für 2010 wird ein starkes Marktwachstum erwartet. Deutschland werde dabei der mit Abstand größte Photovoltaik-Markt weltweit bleiben.
22.02.2010
„Merkel-Zettel“ gegen solaren Rotstift
Beschäftigte der deutschen Solarindustrie demonstrierten heute vor der Berliner CDU-Parteizentrale gegen radikale Kürzungspläne bei der Photovoltaik-Förderung. Mit überdimensionalen gelben „Merkel-Zetteln“ erinnerten sie Bundeskanzlerin Angela Merkel an ihre zahlreichen Bekenntnisse zum Ausbau der Solarenergie. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) appelliert mit der Aktion an die Kanzlerin, sich schützend vor die rund 60.000 Beschäftigten der deutschen Solarwirtschaft zu stellen und die Photovoltaik-Förderung deutlich weniger stark zu reduzieren, als von Bundesumweltminister Norbert Röttgen geplant.
22.02.2010
Kyocera: 16,6 Prozent Wirkungsgrad bei polykristallinen Solarmodulen
Der japanische Technologie-Konzern Kyocera hat eigenen Angaben zufolge einen Wirkungsgrad von 16,6 Prozent bei polykristallinen Photovoltaik-Modulen erreicht. Dieser Erfolg sei das Ergebnis der proprietären Rückkontakt-Technologie von Kyocera, heißt es in einer Pressemitteilung.
18.02.2010
Conergy mit vorläufigen Jahreszahlen 2009: Positiver Trend
Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise und dem ausfallenden spanischen Markt erreichte die Hamburger Conergy AG nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2009 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) von -10,8 Millionen Euro nach -147,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das entspricht einer Verbesserung von 93 Prozent, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Demnach konnte auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) deutlich um 80 Prozent auf -36,8 Millionen Euro verbessert werden (Vorjahr: -181,8 Millionen Euro).
18.02.2010
Morlok (FDP): Solarförderung darf ostdeutsche Photovoltaik nicht gefährden
Vergangene Woche hatte sich Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) erneut mit Vertretern von Bundesregierung und FDP-Bundestagsfraktion getroffen, um vor den Folgen von Röttgens Vorstoß zur Solarförderung für die ostdeutsche Photovoltaik-Industrie zu warnen. Erneut bekräftigt Morlok: „Der vorliegende Berliner Kompromiss ist nicht akzeptabel. Die Verschiebung der Absenkung auf den 1. Juni hilft nur den Betreibern der Anlagen, jedoch nicht den Herstellern.“

  

18.02.2010
Geld nachhaltig investieren rechnet sich
Vielen Anlegerinnen und Anlegern ist gar nicht bewusst, dass sie mit ihren Ersparnissen zur Finanzierung von Firmen und Industrien beitragen, deren wirtschaftlicher Erfolg auf Kosten der Umwelt oder der Gesundheit ihrer Arbeitskräfte geht. Konventionelle Banken orientieren sich, wenn sie das Geld ihrer Kunden investieren, vor allem an der Rendite. Ökologische oder ethisch-soziale Kriterien werden häufig außer acht gelassen, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
17.02.2010
Aktuelle Fraunhofer-Studie: Starke Kürzung gefährdet Solarindustriestandort Deutschland
Die vom Bundesumweltministerium vorgeschlagene Absenkung der Photovoltaik-Förderung ist unangemessen hoch und gefährdet die Solarproduktion in Deutschland. Dies ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE). Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) fordert die Bundesregierung daher auf, die Kürzungsvorschläge zu überarbeiten. Nur mit einer moderaten Reduktion der Photovoltaik-Förderung sei es möglich, den Solarindustriestandort Deutschland zu erhalten und weiter auszubauen.
17.02.2010
PHOTON-Modultest: Solarworld an der Spitze, Sharp ist Schlusslicht
Das Solarstrom-Magazin PHOTON stellt - wie berichtet - in seiner aktuellen Ausgabe (Februar 2010) die Ergebnisse eines Langzeittests von Photovoltaik-Modulen vor. Dazu hat das PHOTON-Labor 16 unterschiedliche Modultypen von europäischen, asiatischen und amerikanischen Herstellern während des gesamten Jahresverlaufs 2009 vermessen. Am besten schnitten die Module der SolarWorld ab, das Schlusslicht bildete Sharp.
17.02.2010
Strom zum Selbermachen: Sonnenstrudel statt Atomkuchen
Die Conergy AG (Hamburg) startet das erste, bundesweite Pilotprojekt zum Thema Eigenverbrauch – und stellt damit die Weichen für die solare Energielösung der Zukunft. Eigenverbraucher nutzen den von ihrer Photovolatik-Anlage produzierten Strom im eigenen Haushalt – und verringern damit ihre Abhängigkeit von aus Kohle und Atomenergie erzeugtem Strom der Energieversorgungsunternehmen. Zum guten Gefühl kommt dabei noch ein, so Bundesumweltminister Röttgen, „wirtschaftlich unterlegter Anreiz“, denn der Eigenverbrauch von Sonnenstrom soll zukünftig besonders gefördert werden.
16.02.2010
PHOTON Modultest: SolarWorld erneut Testsieger
Die SolarWorld AG ist erneut Testsieger der aktuellen Qualitätsstudie der Fachzeitschrift PHOTON. Auch in dem Langzeittest 2009 haben die Photovoltaik-Module der SolarWorld mehr Strom erzeugt als alle Wettbewerbsprodukte. Im Vergleich zu den übrigen Modulen ist der Stromertrag der SolarWorld Module bis zu zwölf Prozent besser, heißt es in einer Pressemitteilung.
15.02.2010
TÜV Rheinland: Bereits 200 Dünnschicht-Module einer Lichtalterung unterzogen
TÜV Rheinland hat innerhalb der ersten sechs Monate seit Inbetriebnahme auf dem weltweit größten Light-Soaking-Teststand im neuen Solarprüfzentrum Köln bereits 200 Dünnschicht-Module einer Lichtalterung unterzogen. Erforderlich ist die Lichtalterung im Rahmen der Bauartzertifizierung für terrestrische Dünnschicht-Photovoltaik-Module nach IEC 61646, um die Nennleistung von Modulen vergleichbar zu machen. Denn Dünnschicht-Module sind in ihren elektrischen Eigenschaften nicht stabil.

  

12.02.2010
ZSW erweitert Testlabor „Solab“ zur besseren Vorhersage von Photovoltaik-Erträgen
Die boomende Dünnschicht-Photovoltaik benötigt genauere und effizientere Messverfahren. Zu diesem Zweck hat jetzt das Forschungsinstitut Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) sein Dünnschicht-Testlabor „Solab“ erweitert. Mit Sonnensimulation, Vorbeleuchtung, Klima- und Belastungstests wollen die Solarforscher grundlegende Messverfahren entwickeln, die an die spezifischen Erfordernisse der Dünnschichttechniken angepasst sind. Die neuen Verfahren werden zusammen mit der Solarindustrie entwickelt. Ziel ist eine bessere Vorhersage der Photovoltaik-Erträge.
11.02.2010
Neue Zubauzahlen Photovoltaik: Bundesnetzagentur meldet 2,3 GW bis November
Der deutsche Photovoltaik-Markt hat sich in den vergangenen Monaten deutlich stärker entwickelt, als von vielen Marktteilnehmern erwartet. Ein wichtiger Gradmesser für die Entwicklung des heimischen Absatzmarktes sind dabei die jährlichen Zubauzahlen. In Deutschland ist die Bundesnetzagentur mit der Erfassung von Zubauzahlen im Bereich der Solarstrominstallationen beauftragt. Für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. November 2009 meldet die Agentur jetzt einen Zubau von 2,3 GW. Die Daten für Dezember sollen Anfang März veröffentlicht werden.
10.02.2010
BSW-Solar übt scharfe Kritik an Koalitionsplänen zu Photovoltaik-Förderung
Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) übt scharfe Kritik an Plänen der Koalition, die Photovoltaik-Förderung zum 1. Juni um 16 Prozent zu reduzieren. Das gegenüber der Gesetzesvorlage des Bundesumweltministers um zwei Monate verschobene Inkrafttreten der Förderabsenkung sei keine substanzielle Hilfe für die Branche. Beim vordringlichen Problem der deutschen Solarindustrie mit den Kürzungsplänen, dem gesamten Kürzungsumfang bis zum Januar 2011, habe sich die Politik bislang nicht bewegt.
10.02.2010
Erneuerbare erfüllen Röttgens Bedingungen für Atomausstieg schon vor 2020
Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen hat die Bedingungen für den Atomausstieg präzisiert. In einem Zeitungsinterview sagte er: „In dem Augenblick, in dem wir 40 Prozent Anteil der erneuerbaren Energie an der Stromproduktion in Deutschland haben, gibt es keine Notwendigkeit mehr für Kernenergie.“ Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) bekräftigt daraufhin seine Zusage, bis 2020 bereits 47 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland aus regenerativen Quellen zu decken. Der von Röttgen geforderte Anteil wird demnach schon vor dem bisher geltenden Atomausstiegszeitpunkt erreicht.
10.02.2010
Spatenstich für 11 Megawatt-Solarpark Ahorn
Zuletzt hatte noch das Wetter für Verzögerungen bei der Bauvorbereitung gesorgt, doch nun konnten mit einem symbolischen Spatenstich der Solarpark Ahorn offiziell in die Realisierungsphase gehen. Mit einer Kapazität von rund 11 Megawatt entsteht in unmittelbarer Nähe des Ortes Berolzheim (Main-Tauber-Kreis) auf einer Fläche von 23 Hektar ein Photovoltaik-Park in einer Größenordnung, die gerade mal von einem Dutzend weiterer Anlagen in Deutschland erreicht bzw. übertroffen wird. Zirka 50.000 kristalline Solarmodule von Q-Cells (Bitterfeld) werden für die Deckung des Strombedarfs von über 3.500 Familien sorgen, bei einer jährlichen CO2-Ersparnis von fast 10.000 Tonnen.
09.02.2010
Union will Kürzung der Photovoltaik-Förderung verschieben
Der unionsinterne Streit um die Kürzung der Solarförderung ist offenbar beigelegt. Das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung unter Berufung auf führende Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Demzufolge verständigte sich der Fraktionsvorstand in seiner Sitzung am Montag darauf, die Kürzung der Förderung von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern erst zum 1. Juni vorzunehmen – dann aber um 16 statt um wie bisher geplant 15 Prozent. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) wollte die Kürzung schon zum 1. April.

  

09.02.2010
juwi realisiert seinen bislang größten amerikanischen Photovoltaik-Park
Die juwi-Gruppe baut ihr US-Geschäft mit großer Dynamik aus. So hat der Projektentwickler aus Wörrstadt (Rheinland-Pfalz) in Nebraska nicht nur sein erstes US-Windprojekt auf den Weg gebracht, sondern realisiert darüber hinaus in Texas seinen bislang größten amerikanischen Photovoltaik-Park. Der Solarpark Blue Wing in San Antonio hat eine Leistung von 16 Megawatt. Damit ist Blue Wing nicht nur die größte Freiflächen- Photovoltaik-Anlage, die juwi in den USA bislang realisiert hat, sie ist auch der größte Photovoltaik- Park des US-Bundesstaates Texas.
08.02.2010
Aus der „Intersolar“ wird die „Intersolar Europe“
Am 9. Juni 2010 fällt erneut der Startschuss für die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik „Intersolar“ am Standort München, die jetzt „Intersolar Europe“ heißt. Mit der neuen Namensgebung soll der fortschreitenden Internationalisierung der Messe rund um Photovoltaik & Co. Rechnung getragen werden, so die Veranstalter. Knapp sechs Monate vor Eröffnung der Messe ist die geplante Ausstellungsfläche von 120.000 Quadratmetern in elf Hallen zu 90 Prozent belegt. Damit ist die Fläche des Vorjahres bereits heute überschritten. Rund 1.500 Aussteller werden im Juni auf der Neuen Messe München erwartet.
05.02.2010
Internationale Photovoltaic Equipment Association (IPVEA) unterstützt Forderungen der deutschen Solarindustrie
Die Internationale Photovoltaic Equipment Association (IPVEA) unterstützt die Forderungen der deutschen Photovoltaik-Unternehmen und des Bundesverbandes der deutschen Solarindustrie nach einer Mäßigung bei der Höhe der geplanten Kürzungen im EEG. Die von Bundesumweltminister Röttgen geplanten Maßnahmen gefährdeten „tausende von Arbeitsplätzen in der Solarindustrie in Deutschland mit unberechenbaren Auswirkungen auf das restliche Europa“, so der Verband.
05.02.2010
Infratest: Mehrheit für Photovoltaik-Förderung
Ein klares Nein zur geplanten Kürzung der Photovoltaik-Förderung ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage, die Infratest dimap im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) durchgeführt hat. Danach sind 84 Prozent der deutschen Bevölkerung gegen die vom Bundesumweltminister geplante sofortige und deutliche Absenkung der Photovoltaik-Förderung.
04.02.2010
„Röttgens Rotstift würde zehntausende Arbeitsplätze gefährden “
In einer bundesweiten Aktion protestierten heute über 35 Solar-Unternehmen, die insgesamt rund 20.000 Menschen in Deutschland beschäftigen, gegen die radikalen Kürzungspläne von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) bei der Photovoltaik. Mit symbolischen Werkschließungen und anderen Aktionen an über einem Dutzend Solar-Standorten warnten sie vor einem massiven Stellenabbau und drohenden Firmenpleiten.
04.02.2010
Neue dena-Praxisreporte für Photovoltaik-Unternehmen
Zwei neue Publikationen der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) informieren deutsche Unternehmen über die Entwicklung der Solarmärkte in Frankreich und Südosteuropa. Die Praxisreporte „Solarmarkt Frankreich“ und „Solarmarkt Südosteuropa“ beantworten ausführlich Fragen zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten, rechtlichen Rahmenbedingungen, Genehmigungsverfahren und Zertifizierungen rund ums Thema Photovoltaik.

  

03.02.2010
Bundesweite Protestaktion gegen Kahlschlag bei Photovoltaik-Förderung
Bundesweit protestieren am morgigen 4. Februar mehrere tausend Beschäftigte der Solarwirtschaft mit Aktionen gegen den von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen (CDU) angekündigten Kahlschlag der Solarförderung und für eine Zukunft mit Solarenergie - Made in Germany. Rund 60.000 Beschäftigte im Wachstumsmarkt Photovoltaik fordern von der Bundesregierung: Kein Kahlschlag bei der Solarförderung!
02.02.2010
Neue Prüfverfahren sollen Dünnschicht-Photovoltaik-Module genauer und schneller testen
Die boomende Dünnschicht-Photovoltaik benötigt genauere und effizientere Messverfahren. Zu diesem Zweck hat jetzt das Forschungsinstitut ZSW sein Dünnschicht-Testlabor „Solab“ erweitert. Mit Sonnensimulation, Vorbeleuchtung, Klima- und Belastungstests wollen die Solarforscher grundlegende Messverfahren entwickeln, die an die spezifischen Erfordernisse der Dünnschichttechniken angepasst sind. Die neuen Verfahren werden zusammen mit der Solarindustrie entwickelt. Ziel ist eine bessere Vorhersage der PV-Erträge.
02.02.2010
Ein Jahr Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz - positive Bilanz
Ein Jahr nach Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes ziehen Bauunternehmen sowie Planungs- und Architektur­büros eine insgesamt positive Bilanz: Etwa zwei Drittel der Neubauten wurden von ihnen im vergangenen Jahr mit einer Heizungsanlage auf Basis Erneuer­barer Energien, also Solarthermie-Anlage, Holz- oder Pelletheizung oder Wärmepumpe, ausgestattet. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von tns emnid hervor.
01.02.2010
BEE fordert Konsequenz beim Umstieg auf Erneuerbare Energie
Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen sieht die Energiepolitik in Deutschland vor einer grundlegenden Erneuerung. Auf dem Neujahrsempfang des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) sprach er von der Notwendigkeit einer „Revolution“ im Energiesektor, die sich aus den Anforderungen von Klimaschutz und Ressourcenschonung ergebe. BEE-Präsident Dietmar Schütz appellierte daran, die geplanten Kürzungen bei der Photovoltaik noch einmal zu überarbeiten, sagte aber gleichzeitig die volle Unterstützung für den Umbau der Energieversorgung zu.

  

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