Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
21.09.2012

Mathe-Nachhilfe für Wirtschaftsminister Rösler

Mit Braunkohlekraftwerk, Windrad, Photovoltaik Panel und den echten Stromkosten der Energiewende im Gepäck ist heute die klima-allianz deutschland vor das Bundeskanzleramt gezogen. Das gesellschaftliche Bündnis für Klimaschutz appelliert mit der Aktion an die Bundesregierung, die Energiewende nicht länger mit ihren Rechenkünsten zu gefährden. Speziell für Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) gab es Mathe-Nachhilfe.

Die nur kurzfristig und teuer -gerechneten Kalkulationen der Bundesregierung zu den angeblichen Kosten der Energiewende gefährden nach Ansicht der klima-allianz deutschland die Wende. Insbesondere von Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) gebe es seit Jahresbeginn ausnahmslos Vorschläge, die die eben erst begonnene Energiewende bremsen oder zum Erliegen bringen sollen, kritisiert z.B. die Deutsche Umwelthilfe (DUH, 09/2012).

Mit ihrer Auftaktaktion zum Klima-Aktionstag will die klima-allianz der Bundesregierung jetzt die wahren Kosten der Energiewende zeigen. Denn schon heute und auch künftig sind Erneuerbare günstiger als Kohle und Atom. Die Studie „Was Strom wirklich kostet“ des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) zeigt: Zwar finden sich die Kosten der Erneuerbaren per EEG Umlage auf der Stromrechnung wieder, wesentliche Kosten der Stromerzeugung aus Atom und Kohle jedoch nicht.

Swantje Küchler, Energieexpertin beim FÖS rechnet vor: „Wenn diese zusätzlichen Kosten der konventionellen Energieträger wie beim EEG ebenfalls auf die Endverbraucher umgelegt würden, läge diese „Konventionelle-Energien-Umlage“ bei 10,2 Cent /kWh“ (im Vergleich zu derzeit 3,6 Cent/kWh für erneuerbare Energien, Daten für 2012).

Die Bundesregierung darf mit ihren Rechenkünsten nicht länger die Energiewende gefährden, sonst steht Deutschland bald nicht mehr in der ersten Reihe der Energiewendeländer, so das Aktionsbündnis. Denn Frankreich will jetzt seine Energiewende forcieren, Japan fördert die Erneuerbaren stark, Spanien beschließt stärkere Besteuerung von fossiler und nuklearer Energie, um nur einige Beispiele zu nennen.

„Die Vorgehensweise in Sachen Energiewende ist hochrelevant für alle gesellschaftlichen Gruppen. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Anrecht darauf, dass die Regierung mit den für sie relevanten Daten arbeitet - und nicht mit den Zahlen, die die großen Energiekonzerne gerne hätten“, so Dr. Katharina Reuter, Leiterin der Geschäftsstelle klima-allianz deutschland.

Bei der Umsetzung der Energiewende müsse die begrenzte Leistungsfähigkeit einkommensschwacher Haushalte (20 Prozent aller Haushalte) besondere Berücksichtigung finden. Diese Bevölkerungsgruppe dürfe weder von Maßnahmen der Energiewende (wie z. B. Gebäudesanierungen, Effizienztechnik in Haushalten) abgekoppelt werden, noch durch hohe, nicht kompensierbare Energie- und Mietkosten über Gebühr belastet werden, so dass sich die soziale Spaltung vergrößert. Hier müssen nach Ansicht des Aktionsbündnisses ggf. Ausgleichsmaßnahmen geschaffen werden.

Die Aktion war zugleich Auftakt für den bundesweiten Klima-Aktionstag 2012, der am 22.09.2012 stattfindet. Der Klima-Aktionstag am 22.09.2012 steht unter dem Motto „Wir sind Energiewende“. Deutschlandweit werden öffentlichkeitswirksame Aktionen veranstaltet, siehe www.klima-bewegen.de

Die klima-allianz deutschland ist das breite gesellschaftliche Bündnis für Klimaschutz, bestehend aus mehr als 110 Organisationen aus den Bereichen Umwelt, Entwicklung, Kirche, Jugend, Tierschutz, Verbraucherschutz und Gewerkschaften. Weitere Informationen unter www.klima-allianz.de

Quelle: klima-allianz deutschland

  

Vorheriger Artikel:
Energiekonzerne zocken Haushalte ab
Nächster Artikel:
Energiewende: Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 09.08.2022 12:28
                                                                 News_V2