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07.09.2006

Fotovoltaikbranche: Qualität wichtigstes Kriterium

Qualität und Zuverlässigkeit – das sind die beiden Hauptkriterien, nach denen sich Handwerker wie Endkunden beim Kauf von Fotovoltaikprodukten leiten lassen. Der Preis spielt erst an dritter Stelle eine Rolle. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die EuPD Research anlässlich der morgen zu Ende gehenden „21st European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition“ in Dresden veröffentlicht hat. Auch Pre- und After-Sales-Dienstleistungen wie Wartung und Versicherungen gewännen an Bedeutung.

Das Qualitätsbewusstsein des deutschen Fotovoltaikmarktes nimmt zu. Insbesondere installierende Handwerksbetriebe fordern beim Einkauf der Produkte mehr Qualität und Zuverlässigkeit. Auch die Leistungsgarantie von 20 Jahren spielt bei der Auswahl der Komponenten eine zunehmend wichtige Rolle, ergab die Studie. Wesentliche Gründe hierfür seien die Anlagenlaufzeiten und mögliche Garantiefälle durch auftretende Fehler. Immer mehr Handwerksbetriebe würden deshalb als Reaktion auf diese Entwicklung in Eigenregie, im Rahmen von Gewerkekooperationen oder in Zusammenarbeit mit Herstellern Pre- und After-Sales-Dienstleistungen anbieten. Insbesondere regelmäßige Wartungen sowie Versicherungen gewännen an Bedeutung, so die Studie.

Waren es 2004 noch 60 Prozent der befragten Installationsbetriebe, die Qualität als wichtigstes Kaufkriterium angaben, so sind es in der aktuellen Studie bereits rund 84 Prozent. Das Kriterium Leistungsgarantie rangiert – wenn auch mit deutlichem Abstand – auf Platz zwei: 67,2 Prozent der Befragten sehen diese Produkteigenschaft als „sehr wichtig“ an. Für Markus Hoehner, Geschäftsführer von EuPD Research, belegen die Ergebnisse die Reaktion der Installationsbetriebe auf ein deutlich verändertes Endkundenverhalten: „Trotz des noch relativ hohen Preisniveaus im Solarstromsektor hat sich die Bedeutung des Preis-Leistungsverhältnisses für Handwerksunternehmen beim Kauf der Anlagenkomponenten um zehn Prozent verringert: Nur für jeden zweiten Betrieb ist dieses Merkmal noch entscheidend.“

Die Zahl der Kundenreklamationen und Garantiefälle ist geringfügig gestiegen. Der Wechselrichter ist nach Auffassung der befragten Marktteilnehmer im letzten Jahr die Schwachstelle der Solarstromanlage gewesen. Knapp 17 Prozent der Installationsbetriebe gaben an, dass in bis zu fünf Prozent der Installationen Schäden an diesem Teil der Anlage auftraten. Zweithäufigste Fehlerquelle sind die Solarmodule. Jeder zehnte Installateur gibt an, dass an defekten Anlagen häufig Leistungsreduzierungen aufgrund von Verschmutzung der Module auftraten. Dazu merkt EuPD Research an, dass auch Installationsfehler diese Ursache bedingen können, wie zum Beispiel Montage in der Nähe von Bäumen.

Immer mehr an Bedeutung gewinnen Pre- und After-Sales-Dienstleistungen. Bisher wird der Großteil der von den Betrieben angebotenen Leistungen noch eigenständig durchgeführt. So beraten beispielweise über 90 Prozent der Befragten die Kunden vor dem Kauf der Anlage selbst, bei der konkreten Planung der Anlage reduziert sich die Zahl auf rund 75 Prozent. Auch die Garantieabwicklung erfolgt mehrheitlich direkt durch die befragten Handwerksbetriebe. Lediglich jedes zehnte Unternehmen gibt an, dass es die Leistung in Kooperation mit den Herstellern abdeckt bzw. diese von den Herstellern selbst durchgeführt wird. Verstärkt angeboten werden regelmäßige Wartungen sowie die Versicherung von Ertragsausfällen.

Für die aktuelle Studie hat EuPD Research Anfang 2006 insgesamt 408 Unternehmen befragt, die im letzten Jahr zusammen rund 100 Megawatt Solarstromleistung in Deutschland installiert haben. Ergänzend wurde eine weitere quantitative Befragung von 42 Großhandelsbetrieben durchgeführt.

Quelle: Europressedienst Bonn

  

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