Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
26.10.2011

Tschimpke: Steuerrabatt muss an echte Energiespareffekte geknüpft werden

„Jetzt gibt es endlich die Chance, die widersinnige Hängepartie um Steuerrabatte für die energetische Gebäudesanierung zwischen Bund und Ländern zu beenden“, kommentiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke die heutige Kabinettsentscheidung, den Vermittlungsausschuss des Bundesrates anzurufen. „Damit muss das Schwarze-Peter-Spiel zwischen Bund und Ländern endlich ein Ende haben“, fordert Tschimpke. „Nur eine schnelle Einigung im Vermittlungsausschuss kann die Verunsicherung der Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer und damit den Sanierungs- und Investitionsstau auflösen“, mahnt Tschimpke.

Hauptstreitpunkte zwischen Bund und Ländern sind die Verteilung der Kosten der Steuerentlastung und eine gerechte Ausgestaltung der Förderung. Aus NABU-Sicht kommt es nun vor allem darauf an, an den geplanten ambitionierten Effizienzstandards festzuhalten. 

„Steuerrabatte sind der richtige Weg, die Sanierungsrate zu erhöhen“, erklärt der NABU-Präsident. „Aber zielführend sind die Maßnahmen nur, wenn sie auch an hohe energetische Effizienzstandards geknüpft sind.“ Zugleich müsse die Förderung gerecht gestaltet werden. „Dafür sollte der Steuerrabatt nicht wie geplant auf das zu versteuernde Einkommen, sondern anhand der tatsächlichen Steuerlast bemessen werden. Nur so werden hohe Einkommen nicht über Gebühr bevorteilt“, erklärt Tschimpke.

Der NABU teilt nicht die bisherige Sicht der Länder, dass allein der Bund die Kosten der steuerlichen Förderung tragen soll. „Gerade die regionale Wirtschaft und damit die Kommunen und Länder profitieren davon, wenn deutlich mehr Häuser energetisch saniert werden und die lokale Konjunktur für Handwerker, Dienstleistungen und Hersteller ankurbeln“, macht Tschimpke deutlich. So sei es widersinnig, wenn die Länder die Verhandlungen im Vermittlungsausschuss an diesem Punkt scheitern lassen. 

Der NABU drängt auf eine schnelle Einigung: „Was wir brauchen ist Planungs- und Investitionssicherheit für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer  – und die gibt es nur mit einem schnellen Beschluss für einen Steuerrabatt.“

Quelle: Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)

  

Vorheriger Artikel:
Transparent und demokratisch: Energie-Genossenschaften
Nächster Artikel:
Wandelanleiheinhaber von Q-Cells bestellen gemeinsamen Vertreter

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 20.09.2020 22:47
                                                                 News_V2