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09.08.2011

KACO new energy erweitert Produktion und stellt 150 neue Arbeitsplätze in Aussicht

KACO new energy investiert am Stammsitz in Neckarsulm 30 Millionen Euro und erweitert seine Spitzenkapazität um 4 Gigawatt. Die neue skalierbare Fertigung ermögliche es, mit der Produktion flexibel den Marktentwicklungen zu folgen. Damit verschaffe man sich logistische Vorteile im internationalen Wettbewerb, heißt es in einer Pressemitteilung. Wenn die Entwicklung so positiv wie bisher verläuft, sollen insgesamt 150 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, meldet KACO.

Wie in allen anderen Produktionsstätten soll auch in Werk 5 klimaneutral produziert werden, heißt es in der Pressemitteilung weiter. KACO new energy demonstriere damit, wie nachhaltige industrielle Produktion in Zeiten der Energiewende aussehe: Höchste Energieeffizienz verbunden mit klimaneutraler Produktion. „Wir haben eine der modernsten Wechselrichter Fertigungen mit vollautomatischen Prozessen und Just in time-Lagerhaltung errichtet“, sagt Geschäftsführer Ralf Hofmann.

Nach nicht einmal neun Monaten Bauzeit konnte die Geschäftsleitung von KACO new energy vor kurzem das fünfte Werk des Unternehmens in Betrieb nehmen. In Werk 5 sollen zukünftig vor allem Drehstrom Wechselrichter der TL3-Serie gefertigt werden. Auf 12.000 Quadratmetern Nutzfläche können Unternehmensangaben zufolge bis zu 400 Arbeitsplätze untergebracht werden. Bis dato hat KACO new energy bereits dreißig neue Mitarbeiter eingestellt. Wenn die Entwicklung so positiv wie bisher verläuft, sollen insgesamt 150 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

„Durch innovative Prüfverfahren verschaffen wir unseren Geräten in Punkto Langlebigkeit einen Vorsprung auf dem Markt“, ist Hofmann überzeugt. Die neue Prüfanlage, in der die Wechselrichter einem Dauerlauftest unterzogen werden, ist wie die meisten Prozessschritte im neuen Werk vollautomatisiert. Das gilt auch für das Hochregallager mit 1.200 Paletten- und 16.000 Behälterstellplätzen.

Ein Reserveflächen-Konzept ermöglicht es Unternehmensangaben zufolge, innerhalb der Anlage die Produktion zu erweitern, wenn die Nachfrage plötzlich steigt und mehr Wechselrichter auf den Markt gebracht werden müssen. Für hohe Flexibilität bei der Anpassung an wechselnden Bedarf sorge auch die Just in time Belieferung mit Kleinteilen (Kanban-Prinzip). Sie sichere die Versorgung bei reduzierten Lagerbeständen und möglichst geringer Kapitalbindung.

Sowohl das Gebäude an sich, als auch die Betriebsprozesse wurden bei Werk 5 auf maximale Energieeinsparung ausgerichtet. Mit Solarstromanlagen, Wärmerückgewinnung aus der Gleichstromversorgung, intelligenter Haustechniksteuerung, bis hin zur Nutzung der Bremsenergie in der Logistikanlage wird sogar mehr Energie eingespart, als in der Wärmeschutzverordnung gefordert.

„Wir unterschreiten die EnEV 2009 voraussichtlich um mehr als 10 Prozent“, sagt Stefan Horlacher, Leiter Finanzen, Controlling und Logistik bei KACO new energy. Selbst die Fassade trägt als Solaranlage 13 Prozent zur firmeneigenen Stromerzeugung bei. Durch den Anschluss an ein nahegelegenes Hackschnitzel-Blockheizkraftwerk bleibt die Klimabilanz auch unter Berücksichtigung der von außen eingekauften Energie positiv.

Technische Details: Eine Photovoltaik Anlage mit 272 Kilowatt kristallinen Siliziummodulen auf dem Dach und die Solarfassade mit 146 Kilowatt CIS-Dünnschicht-Modulen steigern die bei KACO new energy installierte Gesamtleistung auf 1,15 Megawatt. Während die Dachanlage mit 28 Powador 9600 Wechselrichtern betrieben wird, sorgen bei der Fassade aus Dünnschicht-Modulen acht Drehstromwechselrichter Powador 18.0 TR3, ein Powador 16.0 TR3 und ein Powador 6002 für zuverlässigen Stromertrag. 

Damit auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens persönlich einen Beitrag zur Energiewende leisten und von ihrem Einsatz profitieren können, wird eine 116 Kilowatt große Solarstromanlage als Mitarbeiterbeteiligungsanlage betrieben. So würden auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Kleinunternehmern in Sachen Energiewende, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.

Quelle: KACO new energy GmbH

  

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