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24.09.2010

Photovoltaik: Mehrertrag durch Leistungsoptimierer?

TEC, das Institut für Technische Innovationen im bayerischen Waldaschaff, untersucht kontinuierlich die Leistungsfähigkeit von Modulen und Photovoltaik Zubehör unter Realbedingungen und unter unterschiedlichsten Aspekten. Ein Test behandelte Untersuchungen an verschatteten Photovoltaik Modulen ohne und mit einem so genanntem „Leistungsoptimierer“.

Für den Test wurden monokristalline Module der Marke „ANTARIS ASM 180“ verwendet und der Leistungsoptimierer „SolarMagic“, ein Produkt der Firma National Semiconductor. Die Module des Mess-Aufbaus wurden unter einem Neigungswinkel von zirka 30 Grad nach Süden ausgerichtet.

Geprüft wurden die unterschiedlichsten Verschattungsvarianten (spaltenweise sowie reihenweise ) ohne und mit dem Leistungsoptimierer „SolarMagic“. Laut Herstellerangaben sollten Verschattungsverluste eines Photovoltaik Moduls mit Hilfe des SolarMagic um bis zu 50 Prozent verringert werden können.

Laut Dipl.-Ing. Eberhard Zentgraf, Leiter der Forschungsabteilung für Photovoltaik am TEC-Institut, hatten die durch das TEC-Institut durchgeführten Tests zum Ziel, herauszufinden, „ob SolarMagic generell Verschattungsverluste „zurückgewinnen“ kann und in welcher Größenordnung sich dieser Zurückgewinn bewegt.

„Unsere Messungen haben ergeben, dass das Produkt SolarMagic in verschiedenen Verschattungssituationen durchaus in der Lage ist, Verschattungsverluste um zirka 30 Prozent zu mindern. Wir haben jedoch nur zwei Verschattungsvarianten exemplarisch getestet, tatsächlich gibt es jedoch unendlich viele Möglichkeiten. Es empfiehlt sich deshalb eine genaue Kosten-/ Nutzen-Analyse, wenn bei teilverschatteten Photovoltaik Anlagen der Kauf von SolarMagic-Geräten erwogen wird“, so Zentgraf.

Den genauen Testverlauf ist auf der Homepage des TEC-Institutes für technische Innovationen unter www.tec-institut.de nachzulesen.

Quelle: TEC-Institut für technische Innovationen GmbH & Co. KG

  

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