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12.05.2010

Ökologischer Lärmschutz erstmals mit Photovoltaik kombiniert

Gemeinsam mit dem alternativen Münchener Energiedienstleister Green City Energy errichtete die Firma Rau Lärmschutzsysteme am Nestlé-Standort in Biessenhofen (Allgäu) die erste ökologische Lärmschutzwand mit Solarenergie Das mit Photovoltaik Modulen ausgestattete Bauwerk ist 360 Meter lang und erzeugt 93.047 Kilowattstunden grünen Strom pro Jahr – genug um damit zirka 50 Haushalte zu versorgen.

Die neu entwickelte Lärmschutzwand von Green City Energy und Rau Lärmschutzsysteme kombiniert naturnahes Bauen mit Solarenergie Die integrierten Photovoltaik Module erzeugen 93.047 Kilowattstunden grünen Strom pro Jahr, genug um damit zirka 50 Haushalte zu versorgen. Das ökologische und ökonomische Leuchtturmprojekt wurde im Erneuerbare Energien Fonds „Solarpark Deutschland 2010“ gebündelt, an dem sich private Anlegerinnen und Anleger ab 2.500 Euro beteiligen und so eine nachhaltige Rendite von prognostizierten 6,5 Prozent erzielen können.

Die bereits Ende 2009 fertiggestellte Lärmschutzlösung wurde nun in Betrieb genommen und in den Solarpark Deutschland 2010 mit einer Gesamtleistung von 5,6 MWp eingebunden. Die in umweltbewusster Bauweise errichtete Wand verfügt wegen des integrierten Solarkraftwerks über Pioniercharakter. Auf der angeschrägten Oberfläche liefern 352 Solarmodule jährlich 93.047 kWh ökologisch erzeugten Strom mit dem circa 50 Haushalte versorgt und 100 Tonnen CO2 einspart werden kann.

Die später üppig bewachsene Solar-Lärmschutzwand besteht aus einem verzinkten Baustahlgehäuse und wird komplett mit dem eigenen, für den Bau nötigen Erdaushub befüllt. Diese Bauweise spart nicht nur Kosten beim Materialaufwand, die Lärmschutzlösung ist dadurch auch besonders pflege- und wartungsarm. „Der Bewuchs kommt ohne künstliche Bewässerung aus. Die Wand wird als solche kaum wahrgenommen, da sie sich harmonisch in das Landschaftsbild und das bestehende Ökosystem einfügt“, erklärt Erwin Königsberger, Geschäftsführer von Rau Lärmschutzsysteme.

Vor allem Kosten- und Umweltaspekte, wie auch der Trend zur naturnahen Landschaftsgestaltung machen das Projekt zum Zukunftsmodell für den öffentlichen und privaten Bau. „Insbesondere die integrierte Photovoltaik Anlage setzt Anreize“, so Christoph Dold, Projektleiter Photovoltaik bei Green City Energy. „Für die integrierten Module gibt es entweder einen Baukostenzuschuss oder Mietzahlungen an Kommunen. Die Kombination von Solarenergie und ökologischem Lärmschutz ist eine überzeugende Idee und kann als Vorbild für viele Städte und Gemeinde sowie Unternehmen dienen. Die Chancen stehen gut, dass künftig vermehrt im doppelten Sinn grüne Lärmschutzwände vorzufinden sind.“

Green City Energy setzt sich für eine hundert prozentige Umstellung auf Erneuerbare Energie ein. Das aktuelle Projekt des alternativen Münchner Energiedienstleistes, der Solarpark Deutschland 2010, bündelt Photovoltaik Aufdachanlagen an neun verschiedenen, sonnenreichen Standorten in ganz Deutschland als Bürgerbeteiligungsmodel. Darin enthalten ist auch die solare Lärmschutzwand in Biessenhofen. „Am Solarpark Deutschland 2010 können sich Bürger ab einer Einlage von 2.500 Euro ohne Agio beteiligen und von den stabilen Rahmenbedingungen des Erneuerbare Energie Gesetzes (EEG) profitieren.“ 

Dank der Fertigstellung sämtlicher Anlagen vor dem 1. Juli 2010 ist der Fonds nicht von der außerplanmäßigen Absenkung betroffen, teilt Green City Energy mit. „Alle unsere Solarparks laufen im Mittel über Prognose und das Interesse ist groß. 30 Prozent der Anteile wurden bereits gezeichnet, 40 Prozent sind vorreserviert“, erläutert Christoph Dold, Projektleiter Photovoltaik bei Green City Energy.

Quelle: Green City Energy GmbH

  

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