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23.02.2009

Massenproduktionsanlage für Dünnschicht-Fotovoltaik schneller als geplant in Betrieb

Alle 50 Sekunden verlässt ein Fotovoltaik Modul die neue 40-MW-Fertigungslinie der taiwanesischen Sun Well Solar, einer Tochtergesellschaft von CMC Magnetics. Das bedeutet, dass hier täglich mehr als 1.250 Module bzw. 110 kW produziert werden. Mit Erreichung der vollen Fertigungsskapazitäten ging nun die erste End-to-End-Installation einer Produktionslinie für Dünnschichtsilizium-Solarmodule in der Fotovoltaik Branche in volle Produktion, meldet die Schweizer Oerlikon Solar (Pfäffikon).

In der derzeitigen Phase der jungen und rasch wachsenden Branche für Dünnschichtsilizium-Solarmodule entspeche diese Leistung etwa 10 Prozent der weltweiten Modulproduktion, womit Sun Well in Asien in der Branche zu einem der größten Produzenten aufsteige, so Oerlikon Solar in einer Pressemitteilung. Oerlikon Solar und Sun Well gaben bereits Pläne für den künftigen weiteren Ausbau der Produktionskapazität von Sun Well bekannt. 

Für dieses Projekt setzte Oerlikon Solar eine spezielle, leistungsstarke Front- und Rückkontakt-Technologie in der Fertigung ein. Dabei wird mithilfe eines LPCVD-Prozesses (Low Pressure Chemical Vapor Deposition) eine transparente, leitfähige TCO-Schicht (Transparent Conductive Oxide) erzeugt, die Unternehmensangaben zufolge allen herkömmlichen Methoden überlegen sei. Die Lichtdurchlässigkeit- und -streuungseigenschaften dieser Schicht seien ein entscheidender Faktor für die Effizienz, mit der das Solarmodul Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln kann. Die durchschnittliche Stromerzeugung der Module lag laut Oerlikon Solar über den vertraglich vereinbarten Zielen. Im Oktober 2008 erhielt Sun Well zusätzlich die IEC-Zertifizierung durch den TÜV Rheinland.

„Unsere Entscheidung für die Nutzung der Technologie von Oerlikon Solar wurde durch die schneller als terminlich vereinbarte Fertigstellung unserer ersten Dünnschichtfertigungsanlage in beeindruckender Weise untermauert“, sagte Bob Wong, Chairman von CMC Magnetics. „Vor allem bei dieser schwierigen Marktlage muss unsere Produktionsleistung die kostengünstigste der Branche sein.“ 

Einen Monat früher als geplant wurde die volle Produktionskapazität der 40-MW-Produktionslinie für amorphe Dünnschichtsilizium-Solarmodule erreicht. Während des gesamten Projekts seien dem Oerlikon Solar Expertenteam erfahrene Sun Well Ingenieure zur Seite gestanden. Diese perfekte Kooperation habe ermöglicht, dass alle Herausforderungen erfolgreich gemeistert und alle vereinbarten Ziele termingerecht erreicht wurden, heißt es in der Pressemitteilung weiter. 

„Das war unser erstes End-to-End-Projekt und gleichzeitig ein sehr deutlicher Test für unsere Technologie so wie für unsere Umsetzungsfähigkeiten“, erklärte Jeannine Sargent, CEO von Oerlikon Solar. „Das Team hat alle Erwartungen übertroffen und ich bin sehr stolz auf diese Arbeit. Durch diese Leistungen demonstrieren wir den Kunden, dass wir unsere gegebenen Versprechen halten. Die hervorragende Leistungsfähigkeit der Fotovoltaik Module von Sun Well und die erstklassige Anlagenproduktivität sind ein klarer Beweis dafür, dass die TCO-Technologie von Oerlikon Solar serienreif und bereit ist für die Grössenordnung, die die Branche verlangt. Für Oerlikon Solar ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu seinem Ziel, Sonnenenergie wirtschaftlich nutzbar zu machen.“

Quelle: Oerlikon Solar

  

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