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11.07.2008

Skulpturaler Entwurf für den Solar Decathlon 2009

Am Fachgebiet Energieeffizientes Bauen im Fachbereich Architektur der TU Darmstadt ist die Vorbereitung auf den Solar Decathlon 2009 bereits in vollem Gange: Eine interne Jury hat vor kurzem entschieden, welcher von 16 Vorentwürfen weiterentwickelt und im Herbst 2009 die TU auf dem internationalen Solararchitektur-Wettbewerb in Washington D.C vertreten wird. Als eine von nur zwei europäischen Hochschulen überhaupt hatte sich die TU Darmstadt 2007 für den Wettbewerb qualifizieren können - und gewonnen! Begründung: Keinem Beitrag sei die Integration der Fotovoltaik besser gelungen.

Der skulpturale Entwurfsansatz des Siegerkonzeptes der Studierenden Scholeh Abeini, Maximilian Kolbe, Sardika Meyer, Ramzia Rahmani und Angela Specht konnte am Ende aufgrund des hohen integrativen Potenzials aller Anforderungen überzeugen. Das Einraum-Wohnkonzept befriedigt sowohl den Wunsch nach großzügigen und offenen Räumen als auch das Verlangen nach Privatsphäre und Behaglichkeit, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Diese Anforderungen erfüllt die Raumskulptur über einer stark betonte Decken- und Bodenlandschaft, die unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten anbietet und zulässt. Über unterschiedliche Ebenen, Treppen und Rampen entsteht eine Landschaft im Innenraum des Gebäudes, die eine lebendige wechselseitige Beziehung zum Außenraum ermöglicht. 

Drei, auf unterschiedlichen Wohnkonzepten basierende Arbeiten standen in der Finalrunde zur Auswahl. Für deren Bewertung musste die Jury vor allem die komplexen und zum Teil gegensätzlichen Wettbewerbsbedingungen berücksichtigen. Die Konzepte müssen zum einen den Anspruch eines „Prototyp Wohnen 2015“ erfüllen, während der Wettbewerbs-Woche in Washington, D.C. täglich 500 Besucherinnen und Besucher empfangen und begeistern können und sich auch für eine Nachnutzung eignen. 

Die TU Darmstadt wird auch beim Solar Decathlon 2009 die einzige deutsche Universität sein, die an dem vom U.S.-Energieministerium ausgeschriebenen internationalen Hochschul-Wettbewerb teilnehmen darf. Während es 2007 noch allein um die Konzeption von energieautarken Gebäuden ging, müssen sich die 20 konkurrierenden Beiträge den Titel „Plus-Energiehaus“ verdienen: Das Haus, welches während des Wettbewerbs am meisten Energie produziert und in das angeschlossene Stromnetz einspeist, gewinnt die gegenüber 2007 neue Disziplin des „Net-Meterings“. 

Letztes Jahr hatte sich die TU Darmstadt mit ihrem Fachbereich Architektur als eine von nur zwei europäischen Hochschulen überhaupt für den internationalen Wettbewerb „Solar Decathlon“ des US-Energieministeriums qualifizieren können. Sie kamen als überragende Sieger aus Washington zurück. „Das ist das Haus, das wir zu sehen hofften, als wir zum Wettbewerb kamen“, so die letztjährige US-Jury euphorisch. Keinem Wettbewerbsbeitrag sei die Integration der Fotovoltaik besser gelungen.

Das innovative Solarhaus der Darmstädter war im August 2007 fertig gestellt und dann in verschiedene Teile zerlegt per Container über Bremerhaven nach Baltimore verschifft worden. Anschließend musste es innerhalb weniger Tage in Washington D.C. wieder aufgebaut werden. Entwickelt wurde das Wohngebäude von einem Team aus 30 Studentinnen und Studenten des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt unter Leitung von Prof. Manfred Hegger. 

In insgesamt zehn Kategorien wie Technik, Energiebilanz, Wohnkomfort oder Vermarktungsstrategien wurden die gut 70 Quadratmeter großen Häuser 2008 bewertet. Am Ende siegte das deutsche Team mit 1025 Punkten vor den US-Universitäten Maryland (1000 Punkte) und Santa Clara aus Californien (980).

Quelle: TU Darmstadt

  

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