Artikel vom 16.12.2009, Druckdatum 07.07.2020

Phoenix Solar AG errichtet Deutschlands größte Photovoltaik-Anlage auf einem Carport

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos) hat in Berlin Deutschlands größte Photovoltaik Anlage auf einem Carport errichtet. Der mit Solarmodulen bedeckte Carport befindet sich auf dem Polizeigelände der Direktion 2 in Berlin Spandau und bietet über 500 Fahrzeugen Schutz vor Sonne und Regen. Das Solarkraftwerk mit einer Spitzenleistung von 998 Kilowatt produziert umweltfreundlichen Strom für rund 250 Vier-Personen-Haushalte. Der Netzanschluss der Photovoltaik Anlage soll noch vor Weihnachten erfolgen.

Die Anlage ist Unternehmensangaben zufolge zudem das derzeit größte Photovoltaik Kraftwerk Berlins. Das Bauteam der Phoenix Solar AG hat auf einer Parkplatzfläche von 7.200 Quadratmetern rund 3.700 kristalline Solarmodule in acht Doppelreihen und einem Winkel von 18 Grad auf dem Carport installiert. Die elektrische Anbindung erfolgt über Minizentralwechselrichter und einen Transformator sowie eine Übergabestation mit Schaltanlage, die an das 10 kV Mittelspannungsnetz des Energieversorgers Vattenfall angeschlossen ist. 

„Wir freuen uns sehr, dass wir den Zuschlag für dieses Leuchtturmprojekt bekommen haben. Photovoltaik Anlagen auf Carports sehen wir als zukünftig bedeutendes Marktsegment an. Hier können wir die Multifunktionalität der Photovoltaik nutzen - und für den Kunden einen Mehrwert generieren, der über die reine Stromerzeugung hinausgeht“, sagt Ulrich Reidenbach, Vertriebsvorstand der Phoenix Solar AG. 

Für die Projektentwicklung und -koordination des Carport-Projekts ist die Bumiller Neue Energien GmbH mit Sitz in Berlin verantwortlich. Die Gesellschaft konzentriert sich auf Konzeption und Realisierung von Solarprojekten. „Wir haben mit diesem Projekt gezeigt, dass innerstädtische Raumplanung durch Kreativität und Aufgeschlossenheit eine ganz neue Dimension erreichen kann“, so Henrik Bumiller, Geschäftsführer der Bumiller Neue Energien GmbH. 

Die Projektierung erfolgte über die MW Solar Consulting GmbH, sowie die Finanzierung und Finanzplanung durch die MW Beratung, die die Investoren des Solarkraftwerks berät. „Unsere Kunden wünschen sich in unruhigen Finanzzeiten eine sichere Geldanlage sowie ein sinnvolles Investment - hier ist die Kombination einer Investition in Photovoltaik in Verbindung mit der persönlichen Finanzplanung eine ideale und renditestarke Lösung“, sagt Markus Wahle, Inhaber der MW Beratung. 

Die Liegenschaft der Polizeischule in Spandau wird durch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) verwaltet. Als Vertragspartner der MW Solar Consulting GmbH vertritt sie den Eigentümer, das Land Berlin. „Die Solaranlage spart 750 t CO2 pro Jahr - ein weiterer wichtiger Schritt zum Erreichen unseres Klimaschutzziels, die CO2 Emissionen in den von der BIM bewirtschafteten Gebäuden bis 2015 um 21 Prozent zu senken“, so BIM-Geschäftsführer Sven Lemiss. 

Quelle: Phoenix Solar AG
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