Artikel vom 21.09.2007, Druckdatum 31.01.2023

„Die Zukunft des Heizens liegt auf dem Dach“

Wenn es um die Zukunft des Heizens geht, kommt niemand mehr um die Solarthermie herum. Diese Überzeugung vertritt Wolfgang Brouwer von der Wardenburger Rudolf Brouwer GmbH. Das Heizen mit der Sonne stand deshalb auch am vergangenen Samstag im Oldenburger Stadthafen an Bord des ersten deutschen Polarforschungsschiffes „Grönland“ auf seinem Programm. „Sonnenenergie ist ein spannendes Zukunfts-Thema, das man nicht verschlafen sollte“, ist sich Wolfgang Brouwer sicher.

Das Schiff ist seit dem Frühjahr mit der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne „Klima sucht Schutz“ in verschiedenen Nordseehäfen unterwegs und hatte am Samstag seine letzte Station in diesem Jahr in Oldenburg. Das Hauptanliegen der Kampagne ist es, darüber aufzuklären, wie jeder einzelne etwas gegen den Klimawandel unternehmen kann.

Die Kampagne unterstütze er, weil im Bereich der erneuerbaren Energien Aufklärung und Überzeugungsarbeit immer noch ein sehr wichtiger Teil seien, so Brouwer. Noch nicht überall seien die Vorteile der kostenlosen Sonnenenergie angekommen. Mit vielen anderen Energieexperten sei er sich einig, dass die Zukunft des Heizens auf dem Dach, also bei der Nutzung der Wärme der Sonne liegt. Erste Experten, beispielsweise von Bundesverband der Solarwirtschaft, sind sogar überzeugt, dass es in Zukunft Häuser gibt, die ganzjährig durch die Kraft der Sonne beheizt werden.

Die Rudolf Brouwer GmbH ist Mitglied im Bund Solardach, der einzigen länderübergreifenden Solargenossenschaft in Europa.

Quelle: BUSO Bund Solardach eG
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