Artikel vom 27.06.2007, Druckdatum 26.05.2022

Q-Cells AG eröffnet Repräsentanz in Japan

Heute eröffnete die Q-Cells AG ihre neue Repräsentanz in der japanischen Hauptstadt Tokyo. Damit ist der weltweit zweitgrößte Hersteller das erste Unternehmen aus der erfolgreichen deutschen Fotovoltaik Branche, das den Schritt in das Land der aufgehenden Sonne wagt. „Trotz der starken Konkurrenz der japanischen Konzerne sehen wir durchaus Marktchancen für uns“, so der Vorstandsvorsitzende der Q-Cells AG, Anton Milner.

Der Weg auf den japanischen Markt sei vor allem deshalb ungewöhnlich, so Q-Cells, weil Japan nach wie vor Weltmarktführer in der Produktion von Fotovoltaikanlagen sei. Gerade dieser Umstand aber mache Japan für Q-Cells interessant, denn die Niederlassung in Tokyo werde sich vor allem mit dem Einkauf befassen: „Wir haben langjährige gute Beziehungen zu Waferherstellern und anderen Lieferanten in Japan“, so Anton Milner, Vorstandsvorsitzender der Q-Cells AG, „diese wollen wir durch unsere Präsenz vor Ort ausbauen.“

Darüber hinaus soll die Repräsentanz in Japan mit ihren gegenwärtig drei Mitarbeitern mittel- bis langfristig den Absatz der Solarzellen aus Thalheim auf dem japanischen Markt steigern. Milner: „Trotz der starken Konkurrenz der japanischen Konzerne sehen wir durchaus Marktchancen für uns. Denn auch hier gibt es Modulhersteller, die auf einen unabhängigen Partner in der Zellherstellung setzen.“

Die Repräsentanz in Japan ist bereits die dritte Niederlassung der Q-Cells AG auf den ostasiatischen Zukunftsmärkten. Zuvor hatte das Unternehmen ein Büro in Hangzhou/China und die Q-Cells Asia Limited mit Sitz in Hongkong gegründet, deren Mitarbeiter von dort aus den Vertrieb im asiatisch-ozeanischen Raum leiten, unter anderem in Südkorea, einem der gegenwärtig bedeutendsten Wachstumsmärkte der Fotovoltaik und in Indien, einem potenziell äußerst bedeutenden Zukunftsmarkt, so Q-Cells.

Quelle: Q-Cells AG
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