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Solar Nachrichten August 2006

Nachrichten der Vormonate im Newsarchiv
31.08.2006
Netzwerk REN21 veröffentlicht Globalen Statusbericht 2006
Zwei Jahre nach der Konferenz „renewables 2004“ in Bonn hat das globale Politiknetzwerk REN21 (Renewable Energy Policy Network for the 21st century) jetzt den Globalen Statusbericht aktualisiert. Demnach erhöhte sich weltweit die Kapazität zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien von 160 Gigawatt (GW) in 2004 auf 182 GW. Allein in Deutschland wurden im vergangenen Jahr – wie übrigens auch in China – 7 Milliarden Dollar investiert, gefolgt von den USA (3,5 Milliarden Dollar), Spanien und Japan (jeweils 2 Milliarden Dollar). Und über eine halbe Milliarde Dollar fließt pro Jahr als Entwicklungshilfe in die Förderung erneuerbarer Energien in Entwicklungsländer.
30.08.2006
ErSol und Solon: Gemeinsame Erschließung des US-Marktes
Die gemeinsame Erschließung des wichtigen US-Marktes erhoffen sich die Erfurter ErSol Solar Energy AG (ErSol) und die Solon AG von ihrer weiter intensivierten Zusammenarbeit. Beide Gesellschaften haben zu diesem Zweck vor wenigen Tagen einen neuen Langfristvertrag unterschrieben, der 2017 endet. Nach Einschätzung der beiden Unternehmen gelten die USA neben Südeuropa und Asien zu den Märkten, die für die Fotovoltaikindustrie das größte Wachstumspotenzial aufweisen.
30.08.2006
Wasser: Noch erhebliche Einsparpotenziale
In jede deutsche Tasse Kaffee fließen ungefähr 140 Liter Wasser. Darauf machte der WWF-Süßwasserexperte Martin Geiger vergangene Woche auf der World Water Week in Stockholm aufmerksam. Und er mahnt: „60 Prozent unseres Wassers fließt durch Badewannen, Wasch- und Spülmaschinen und Putzeimer. Ein weiteres Viertel rauscht durch die Toilette in die Kanalisation. Hier gibt es noch erhebliche Einsparpotenziale". Eine aktuelle WWF-Studie weist darauf hin, dass sich Dürrekatastrophen und Wasserknappheit nicht auf die armen Nationen der Südhalbkugel konzentrieren, sondern auch die reicheren Industriestaaten treffen werden.
29.08.2006
SolarWorld AG: Neuer Exportauftrag sichert Arbeitsplätze in Deutschland
Ihren bisher größten Exportauftrag hat die SolarWorld AG akquiriert. Der nach eigenen Angaben führende internationale Solarproduzent hat mit dem spanischen Instituto Tecnológico y de Energías Renovables (ITER), Teneriffa, eine Vereinbarung zur Lieferung von Solarstrommodulen mit einer Gesamtkapazität von 8 Megawatt (MW) bis Mitte 2007 geschlossen. „Allein mit diesem Auftrag werden in unseren Fabriken 80 Arbeitsplätze für ein Jahr gesichert“, rechnet Vorstandsvorsitzender Frank H. Asbeck vor.
29.08.2006
Sorge um künftige Klimaerwärmung bestätigt
Wie stark wird sich das Klima durch die vom Menschen verursachte Anreicherung von Kohlendioxid in der Atmosphäre erwärmen? Eine Gruppe Klimawissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat einen neuen Ansatz zur Beantwortung dieser Frage verfolgt: Sie richtete ihren Blick auf die letzte große Eiszeit (vor zirka 21.000 Jahren), um einen entscheidenden Test durchzuführen. Er ergab, dass eine Verdoppelung der Kohlendioxid-Konzentration einen globalen Temperaturanstieg um etwa 3°C bewirken würde.
28.08.2006
Erneuerbare Energien in Ungarn
Ungarn befindet sich in Aufbruch-Stimmung: In der Erneuerbare Energien-Branche sind konkrete Projekte gefragt, die der Markteinführung von regenerativen Energietechnologien Vorschub leisten sollen. In Augsburg findet Ende September die RENEXPO® - IHE® HolzEnergie - reCONSTRUCT® statt. Ungarn ist dabei erstmals Gastland. Führende Vertreter der Branche sowie Abgeordnete aus Politik und Verwaltung präsentieren sich im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes. Über Investitionsmöglichkeiten, Marktbedingungen und Kooperationen in Ungarn informiert das Seminar „Regenerative Energien in Ungarn“.

  

28.08.2006
Höhere Energieeffizienz beim Heizen und Kühlen
Rund 60 Prozent des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs wird derzeit zum Heizen und Kühlen benötigt. Eine bessere kurz- und längerfristige Wärme- und Kältespeicherung birgt also immense wirtschaftliche Potenziale. Bei der effektiven Nutzung von erneuerbaren sowie fossilen Energien spielen neue hocheffiziente thermische Speichertechniken eine Schlüsselrolle. Sie reduzieren den Brennstoffverbrauch und erhöhen die Deckungsbeiträge regenerativer Energien. Über Fortschritte thermischerEnergiespeicherung informiert jetzt das Fraunhofer Demonstrations-Zentrum für solares Bauen SOBIC und der Projektträger Jülich.
28.08.2006
Begeistert vom Sonnenhaus
„Bislang war noch jeder im Freundeskreis verblüfft, wenn er von unseren Heizkosten gehört hat“, erzählt Sonnenhaus-Bewohner Thomas Schmid. „Ein Freund musste 1.200 Euro Gaskosten nachzahlen, ein anderer hat fünf Raummeter Stückholz für seinen Schwedenofen gebraucht, nur um ein bisschen vom teuren Heizöl zu sparen. Wir haben die gleiche Menge Holz verbraucht und im vergangenen Winter nur insgesamt 250 Euro Brennstoffkosten gehabt.“ Familie Schmid im Landkreis Regensburg heizt mit viel Sonne und ein bisschen Holz.
25.08.2006
„Mehrfach-Rendite“ mit der Sonne
„Geringes Risiko und umweltfreundliche Rendite: Wer bis Ende 2006 eine Fotovoltaikanlage baut, in Betrieb nimmt und Solarstrom produziert, kann sich vom Staat mithilfe des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) die nächsten 20 Jahre finanziell unterstützen lassen“, so die Stiftung Warentest. Sie zeigt auf, warum es sich für die Umwelt UND den eigenen Geldbeutel lohnen kann, noch 2006 in eine Fotovoltaikanlage zu investieren.
24.08.2006
Schönauer Strom- und Energiespartipps
Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS), der Energieversorger mit dem nach eigenen Angaben höchsten Pro-Kopf-Fotovoltaikanteil Deutschlands in einem Versorgungsgebiet, haben zusammen mit dem Bund der Energieverbraucher die vierte überarbeitete Auflage ihrer „Schönauer Strom- und Energiespartipps“ veröffentlicht. Die Broschüre wartet mit insgesamt 85 Tipps auf, wie man in unterschiedlichen Bereichen des täglichen Lebens - vom Haushalt über das Büro bis hin zu Heizung und Wärmedämmung - Energie einsparen kann.
24.08.2006
Strategien gegen steigende Strompreise
In Niedersachsen sind es 29, in Nordrhein-Westfalen 108, insgesamt laut „Focus“ 519 deutsche Energieversorger, die einen Antrag auf Erhöhung der Strompreise zum 1. Januar 2007 gestellt haben. Dabei sind die 126 Stromversorger Baden-Württembergs nicht einmal mitgerechnet, weil die keine Anträge mehr stellen müssen. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher haben bereits jetzt Probleme, ihre Energierechnungen zu bezahlen. Ein genauer Blick auf die Preise der einzelnen Stromanbieter kann helfen, Geld zu sparen.
23.08.2006
Reinecke + Pohl Sun Energy realisiert 1,2 Mio. kWh-Fotovoltaikanlage aus Dünnschicht-Modulen
Eine der weltweit größten Fotovoltaik-Aufdachanlagen aus Dünnschicht-Modulen hat jetzt die Entsorgungs-Gesellschaft Westmünsterland (EGW). Vergangene Woche wurde sie in Gescher (Kreis Borken) offiziell eingeweiht. Geplant und gebaut wurde die Anlage von der Nastro-Umwelttechnik GmbH, einer Tochter der Reinecke + Pohl Sun Energy AG.

  

23.08.2006
USA: Auf dem Weg zur Sonne?
Bisher vor allem für ihren Öldurst bekannt, streben nun auch die USA nach der Energie aus der Sonne. Zwar rangieren sie in der internationalen Solarstromriege zur Zeit noch auf Platz drei, ihre Ambitionen in Sachen Fotovoltaik aber sind groß. „Wir sind auf dem Weg zur Sonne“, so David Hochschild, Geschäftsführer von PV Now, am Rande der Konferenz „Photovoltaics Summit 2006“, die Ende Juni in der amerikanischen Solarmetropole San Diego erstmalig stattgefunden hatte. Auf dem US-Fotovoltaikmarkt gilt Kalifornien als Vorreiter.
22.08.2006
Juwi-Gruppe auf Erfolgskurs
In Mainz wurde jetzt die nach eigenen Angaben zweitgrößte Solarstromanlage der Stadt offiziell in Betrieb genommen. Planung und Bauleitung des Solarkraftwerks mit einer Spitzenleistung von 580 Kilowatt lag in den Händen der Juwi-Gruppe aus Mainz/Bolanden. Auch auf der 21. Europäischen Photovoltaik-Konferenz in Dresden wird das Unternehmen dabei sein.
22.08.2006
Beck Energy: Einstieg in strategische Partnerschaft in Spanien
Ein Solarkraftwerk mit einer Gesamtleistung von 2 Megawatt soll die Beck Energy GmbH (Dimbach) in Spanien bauen. Auftraggeber ist die ASSYCE Fotovoltaica S. L. (Granada, Spanien). Beck Energy habe bei ASSYCE vor allem auf Grund der herausragenden Systemtechnik in Verbindung mit den CTS-Modulen des Lieferanten Blitzstrom und des Herstellers First Solar punkten können, heißt es aus dem Unternehmen.
22.08.2006
„Lieber Weltverbesserin als Weltverschlechterin“
„Wie kann die Menschheit die nächsten 100 Jahre überleben?“, fragte vor wenigen Wochen der britische Physiker Stephen Hawking in einem Internet-Forum von Yahoo. Über 25.000 Menschen antworteten ihm. Die Wochenzeitung „Die Zeit“ hat zehn bekannte Deutsche um ihre Antwort gebeten. Darunter Prof. Hans Joachim Schellnhuber, Leiter des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, den Philosophen Peter Sloterdijk und die evangelische Bischöfin Margot Käßmann.
21.08.2006
Große Mehrheit sieht in Energieeffizienz Chance zum Kosten sparen
„Kosteneinsparung“ und „technische Innovation“ – das verbinden die meisten mit dem Begriff „Energieeffizienz“. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Der überwiegende Teil der Befragten (knapp 90 Prozent) sehen in Energieeffizienz eine Möglichkeit, die Ausgaben für Energie zu senken. Fast 80 Prozent verbinden den Begriff mit neuen technischen Entwicklungen. Und immerhin 85 Prozent sind der Ansicht, dass jeder einzelne Verbraucher seinen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz in Deutschland leisten kann.
18.08.2006
Strompreistreiber sind nicht die Erneuerbaren Energien
Dass der Strompreis immer weiter steigt, liegt nicht an der Umlage für die Erneuerbaren Energien. Schon heute ist beispielsweise Strom aus Wind- und Wasserkraftwerken an vielen Tagen billiger als Strom aus herkömmlichen Kraftwerken. „Die Kostenschere zwischen den sauberen Energien auf der einen und Kohle, Gas und Kernenergie auf der anderen Seite schließt sich zusehends“, so Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Nach Angaben des BEE beträgt die zulässige EEG-Umlage für 2006 0,50 Cent (2005: 0,54 Cent) und damit nur noch 2,5 Prozent des Strompreises für Durchschnittsverbraucherinnen und -verbraucher.

  

17.08.2006
BP Solar bedauert Vorfälle und sichert Klärung zu
Nachdem die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) über den Fall der Überhitzung einer Anschlussdose eines BP Solar Systems und die daraufhin erfolgte Sicherheitsüberprüfung von BP Solar Modulen durch den Hersteller berichtet hatte, hat BP Solar mit einer Stellungnahme reagiert. Die Sicherheit der Kunden habe für BP Solar höchste Priorität, heißt es darin. Man entschuldige sich bei allen Beteiligten für die entstandenen Unannehmlichkeiten und arbeite mit Hochdruck daran, die Sicherheit der betroffenen Systeme wiederherzustellen.
17.08.2006
Dank „Sonne satt“: 2006 schon jetzt Solarjahr
Obwohl der Sommer in den ersten zwei Augustwochen eine Verschnaufpause eingelegt hat, hat die Zahl der bisher in 2006 gemessenen Sonnenstunden einen neuen Rekordwert erreicht. Sogar für den letzten Supersommer vor drei Jahren könnte es knapp werden. Insbesondere die Juliwerte übertreffen durchweg die Sonnenscheindauer des letzten Jahres um rund 66 Prozent. Profiteure des rekordverdächtigen Sommers 2006 sind die Betreiber von Solarstromanlagen. Dank „Sonne satt“ in den letzten Wochen lagen die Erträge ihrer Anlagen teilweise über 50 Prozent höher als in den vergangenen Jahren.
16.08.2006
„Stopp and go“ der Solarwärme-Förderung gefährdet Marktdynamik
Der von der Bundesregierung verhängte Bewilligungsstopp für Förderzuschüsse aus dem BAFA-Marktanreizprogramm für Sonnenkollektoren, Pelletkessel und Scheitholz-Vergaserkessel stößt in Fachkreisen auf heftige Kritik. Die hohe Investitionsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger müsse auch in Zukunft honoriert werden, mahnt beispielsweise der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW). Ein Förderstopp sei das gänzlich falsche Signal. Der Verband fordert deshalb eine schnelle Umstellung der Förderpraxis auf ein Wärmegesetz nach dem Vorbild des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) im Stromsektor.
16.08.2006
Sonnenstrom rechnet sich immer mehr
Erst vor wenigen Wochen war Sonnenstrom bereits günstiger als konventioneller Strom. Bald könnte er sich dauerhaft als die preiswertere Alternative erweisen. Laut einer dpa-Umfrage planen zahlreiche Stromversorger die Preise für Strom zum Jahreswechsel zu erhöhen. Vereinzelt ist von einer Größenordnung von zwei Cent je Kilowattstunde (kWh) die Rede. Zusätzlich müssen die Verbraucherinnen und Verbraucher auch die höhere Mehrwertsteuer einkalkulieren.
15.08.2006
Sonnenkollektoren: Kein Geld mehr über das Marktanreizprogramm der BAFA
Das Bundesumweltministerium (BMU) teilt aktuell mit, dass die übermäßig hohe Nachfrage an Fördergeldern für Solarkollektoren, Pelletkessel und Scheitholz-Vergaserkessel die zur Verfügung stehenden Fördermittel mittlerweile erschöpft haben. Deshalb müssten sich viele Antragsteller, die 2006 mit einem Bewilligungsbescheid gerechnet haben, auf eine Ablehnung einstellen.
15.08.2006
Mieterbund: Energiekosten gestiegen, Verbrauch gesunken
Immer mehr Mieterinnen und Mieter in Deutschland machen Ernst mit dem Energiesparen: Um fünf bis sieben Prozent ist ihr Energieverbrauch im vergangenen Jahr zurückgegangen. Dennoch sind ihre Heizkosten gestiegen. Das gab jetzt der Deutsche Mieterbund bekannt. Mieterbund-Direktor Franz-Georg Rips bekräftigte, dass bei den Heizkostenabrechnungen für 2005 mit hohen Nachzahlungen zu rechnen sei. In der kommenden Woche will der Deutsche Mieterbund den ersten bundesweiten Heizspiegel veröffentlichen.

  

15.08.2006
Für und Wider Atomenergie
Energiesparen, Effizienzsteigerung und Erneuerbare Energien sind die drei Säulen, denen die Energie-Zukunft gehört. Dennoch wurde und wird der (übrigens in Kooperation mit der Energiewirtschaft) längst beschlossene Atomausstieg immer und immer wieder diskutiert. Dabei sind alle heute wieder vorgebrachten Argumente für die Nutzung der Atomenergie längst widerlegt. Der Beinahe-Gau von Forsmark im High-Tech-Land Schweden kann jedenfalls nicht mehr mit der maroden Technik östlicher Kraftwerke erklärt werden.
14.08.2006
Durchschnittlicher Anlagenpreis: 5.117 Euro/kWp
Vor wenigen Wochen hatte die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) Endkunden und Anbieter von Fotovoltaikanlagen dazu aufgefordert, an einer Befragung teilzunehmen. Die DGS wollte herausfinden, wie sich die aktuelle Preissituation im Fotovoltaik-Markt darstellt. Hintergrund ist die nächste Senkung der Einspeisevergütung nach dem EEG zum 1. Januar 2007, die bei weiter steigenden Preisen zu einem Markteinbruch führen könnte, befürchtet die DGS. Jetzt wurden die Ergebnisse der Erhebung bekannt gegeben.
14.08.2006
Sicherheitsüberprüfung von BP Solar Modulen
Anfang Juli ist die Anschlussdose eines BP Solar Systems überhitzt und die verkohlte Dose hat eine darunter befindliche Dachlattenstruktur versengt. Daraufhin hat BP Solar eine Sicherheitsüberprüfung von deutlich mehr als 100.000 Stück von BP Solar Modulen der Produktionsjahre 2002 bis 2004 veranlasst. Da BP Solar bisher keine Aussagen über das Entstehen des Schadens gemacht habe, reagierte jetzt die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS). Sie will BP bei der Auffindung, Sichtung und Bewertung der vorgefundenen Schäden unterstützen und Betroffene breit informieren, heißt es von der DGS.
11.08.2006
Rechenkünstler, Profi-Hinhalter und andere Trittbrettfahrer
Die Solarbranche boomt. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) spricht vom „Solar Valley“ Deutschland. Es herrscht eine Art Goldgräberstimmung und die lockt regelmäßig auch diejenigen an, die sich in diesem Umfeld einen schnellen Euro erhoffen. Und damit eine ganze Branche in Verruf bringen. Die Fotovoltaikshop GmbH (Bad Wurzach) weist deshalb auf einige negative Vorfälle der jüngsten Zeit hin, um auch andere seriöse Marktteilnehmer vor eventuellem Schaden zu bewahren.
10.08.2006
Weltweit größte Solarkonferenz dieses Jahr in Deutschland
Zum 21. Mal findet Anfang September die „European Photovoltaik Solar Energy Conference and Exhibition“ (EU PVSEC) statt. Diese für die europäischen Fotovoltaik-Branche wichtigste Konferenzmesse wird jedes Jahr in einer anderen Metropole abgehalten. Dieses Jahr fiel die Wahl auf Dresden. Vom 4. bis 8. September werden sich dort rund 2.000 Experten und Entscheider aus über 75 Ländern über den neuesten Stand der solaren Stromerzeugung austauschen.
09.08.2006
Energiekonzerne: Atom- oder Alpträume?
Bereits im Februar 2004 und im vergangenen Oktober habe es im Kernkraftwerk Biblis (Hessen) ähnliche Ausfälle der Notstromaggregate gegeben wie jetzt im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark-1. Das meldet der Bund für Umwelt und Naturschutz BUND in einer Pressemitteilung. Er fordert, den Atomausstieg zu beschleunigen und die gefährlichsten deutschen Atomreaktoren in Biblis, Neckarwestheim und Brunsbüttel sofort abzuschalten. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat sich unterdessen an die für die Atomaufsicht zuständigen Länderminister gewandt und einen lückenlosen Sicherheitsnachweis für die deutschen Kernkraftwerke gefordert.

  

08.08.2006
Großauftrag für aleo solar
11.000 Module mit einer Gesamtleistung von zwei Megawatt wird der Solarmodulhersteller aleo solar AG (Oldenburg/Prenzlau) an die spanische Gamesa Solar S.A. liefern. Das meldet das Unternehmen jetzt in einer Pressemitteilung. Der neue Vertriebschef international der aleo solar AG, Christopher Dunne: „Dieser Auftrag ist ein Signal. Die Auftragsvolumina werden größer.“ Spanien gilt als der wichtigste europäische Auslandsmarkt des Solarmodulherstellers.
08.08.2006
Sonnenstrom finanziert energieZENTRUM
Ab sofort beschert die Sonne dem Landkreis Schwäbisch Hall jährlich 60.000 Euro und sichert damit für die nächsten 20 Jahre die Finanzierung des 2003 ins Leben gerufenen energieZENTRUMs. Insgesamt speisen dafür 30 Fotovoltaikanlagen auf den Dächern öffentlicher, gewerblicher und privater Gebäude ihre Erträge ins öffentliche Stromnetz. 5,7 Millionen Euro hat der Landkreis Schwäbisch Hall für dieses Modell der Finanzierung einer Non-Profit-Einrichtung investiert.
07.08.2006
„Solarzentrum“ Ostdeutschland
Weltweit Spitzenreiter bei der Installation von Solaranlagen auf Dächern und Freiflächen und nach Japan zweitgrößter Hersteller von Solarzellen: Deutschlands Solarbranche boomt. Vor allem in Ostdeutschland . Fabriken zur Herstellung von Solartechnik entstanden in den vergangenen Jahren vor allem in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. Bundesweit arbeiten mehr als 40.000 Menschen in der Solarbranche. Bis 2020 sollen es 200.000 Beschäftigte sein.
04.08.2006
Millionenauftrag für City Solar-Gruppe
Im Auftrag eines Investorenpools wird die City Solar-Gruppe (Bad Kreuznach) in der Provinz Alicante (Spanien) den größten zusammenhängenden Fotovoltaik-Solarpark der Welt bauen. Der Park soll den Angaben zufolge aus 200 Einzelanlagen bestehen und bis Spätsommer 2007 auf einer Fläche mit der Größe von 71 Fußballfeldern gebaut werden. Das Investitionsvolumen betrage 120 Millionen Euro.
04.08.2006
Deutliche Gewinne für Fotovoltaikindustrie
In den vergangenen beiden Jahren hat sich die durchschnittliche Gewinnmarge der Solarindustrie von 15 auf 30 Prozent verdoppelt. Das gab jetzt die Fachzeitschrift Photon bekannt, in deren Auftrag die Studie „Solar Annual 2006“ durchgeführt worden war. Bis 2010 könnte die Marge sogar bis auf 38 Prozent zulegen, so die Autoren der Studie. Voraussetzung dafür sei eine weltweit steigende Nachfrage, die durch attraktive Einspeisegesetze für Solarstrom unterstützt werde.
03.08.2006
Beinahe-Katastrophe in schwedischem Kernkraftwerk
Nach einem schweren Atomzwischenfall im schwedischen Kernkraftwerk Forsmark-1 sind vier der zehn Reaktoren des Landes abgeschaltet worden. Bereits am 26. Juli habe es einen Kurzschluss außerhalb des Kraftwerks gegeben, was zur Trennung des AKWs vom Stromnetz geführt hatte, erklärte die Organisation Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg. Nun sollen alle Sicherheitssysteme überprüft werden. Atomkritiker sehen in dem Zwischenfall in dem Werk nördlich von Stockholm eine Beinahe- Katastrophe.

  

03.08.2006
Positive Stimmung auch bei der Wacker AG
Auch der Münchner Chemiekonzern Wacker AG rechnet im Gesamtjahr 2006 mit höheren Umsätzen und entsprechenden Ertragszahlen. Grund seien die anhaltend positiven Marktbedingungen sowie eine erwartete stärkere Nachfrage nach Siliziumwafern für die Halbleiterindustrie im 2. Halbjahr 2006. Das Unternehmen geht davon aus, seinen 2005 erzielten Umsatz in Höhe von 2,76 Milliarden Euro um rund 20 Prozent übertreffen zu können.
03.08.2006
Erneuerbare Energien: Jedes Jahr ein Prozent weniger Abhängigkeit
Mit einem offenen Brief hat sich die Branche der Erneuerbaren Energien in Deutschland hinter Bundeskanzlerin Angela Merkel gestellt. Die Regierungschefin hatte in einer Rede zum 20-jährigen Jubiläum des Forschungszentrums Karlsruhe erklärt, den Anteil an Energieimporten in Deutschland reduzieren zu wollen. Dies sei nur mit Hilfe Erneuerbarer Energien möglich, erklärten die Verbände der Erneuerbaren Energien in ihrem Schreiben. Ohne Erneuerbare Energien sei der Preisaufstieg bei Strom, Heizkosten und Benzin nicht aufzuhalten.
02.08.2006
Solar-Fabrik AG: Bestes Halbjahresergebnis der Firmengeschichte
Das beste Halbjahresergebnis ihrer Firmengeschichte legte nach eigenen Angaben die Solar-Fabrik AG vor. Mit einem Gewinn von über 1,6 Millionen Euro nach Steuern sei man „zurück auf der Erfolgsspur“, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Wesentlich dazu beigetragen habe eine anhaltend hohe Inlandsnachfrage, erfolgreiche Exportaktivitäten sowie der Umbau des Unternehmens vom reinen Modulhersteller zum integrierten Solarkonzern.
02.08.2006
Conergy AG steigt zu führendem Solarthermie-Hersteller auf
„Die Conergy AG zählt jetzt auch bei der Solarthermie zu den TOP 5 in Europa“, freut sich Hans-Martin Rüter, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Conergy AG. Durch zwei mehrheitliche Übernahmen steigt die Conergy AG mit einem Kollektorabsatz von über 150.000 Quadratmetern in 2006 zu den führenden Herstellern im weltweiten Wachstumsmarkt für Solarwärme auf.
02.08.2006
Fotovoltaik und Solarthermie weiter auf Wachstumskurs
Klimawandel und steigende Rohölpreise machen Fotovoltaik und Solarthermie immer attraktiver. Während die Hitze der vergangenen Wochen den konventionellen Kraftwerken schwer zu schaffen machte, lieferten die in Deutschland installierten Solarstromanlagen Spitzenerträge. „Solarstrom wird schneller wettbewerbsfähig als allgemein angenommen“, ist sich Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW), deshalb sicher. Und auch die Solarwärme wird in Deutschland immer beliebter. Jetzt beginnen bereits Discountermärkte, Solarwärmeanlagen zu vermarkten.
01.08.2006
Erfurter Zellenhersteller ErSol sichert Wachstum
Bereits letzte Woche unterzeichneten die ErSol Solar Energy AG (ErSol) und die Deutsche Solar AG (Freiberg) in Erfurt einen Vertrag über die Lieferung von multikristallinen Silizium-Wafern. Der Kontrakt gilt ab 2009 und wird ErSol über zehn Jahre eine zusätzliche Produktionsmenge von mindestens 100 MWp ermöglichen. Der Preis für die Siliziumscheiben ist für die gesamte Vertragslaufzeit fest vereinbart.

  

01.08.2006
SolarWorld AG: Wachstumsprognose angehoben
Der SolarWorld-Konzern (Bonn) rechnet für 2006 konzernweit mit einem Gewinnwachstum von 40 Prozent analog zum erwarteten Umsatzwachstum von ebenfalls 40 Prozent. Das gab der Solarstromkonzern in einer Pressemitteilung bekannt. Bisherige Prognosen waren von einer Steigerung um 20 Prozent ausgegangen. Die Entwicklung belege die Effekte des EEG, die zum Aufbau von Produktionskapazitäten und Arbeitsplätzen in Deutschland führe, so das Unternehmen. Technologischer Fortschritt werde auch in Zukunft in Deutschland stattfinden.
01.08.2006
Steuersparmodell Sonnenenergie
Die Mehrwertsteuererhöhung von 16 auf 19 Prozent zum 1. Januar 2007 ist beschlossene Sache. Damit wird ab nächstem Jahr nicht nur der neue Kühlschrank und die neue Heizungsanlage teurer. Auch die Kosten für die meisten Energieträger werden zusätzlich zu den aktuellen Verteuerungen steigen. Kostenlos und mehrwertsteuerfrei dagegen gibt es die Sonnenenergie. Wer also noch dieses Jahr in Sonnenkollektoren und Co. investiert, spart doppelt: Mehrwertsteuer und Energiekosten.

  

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