Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (21)
Berater (60)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (4)
Fort- und Weiterbildung (2)
Großhändler (51)
Handwerker (204)
Händler (71)
Komplettlösungen (14)
Medien (6)
Montagegestelle (5)
Planer (38)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (60)
Solarversicherungen (17)
Verbände/Vereine (12)
Versandhandel (14)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
25.06.2008

„Stromlücke“ ist eine Schimäre – Atom- und Kohlekraftwerke sind verzichtbar

Nach Ansicht des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) könnten regenerative Energien bis 2020 die Kapazitäten der abzuschaltenden Atomkraftwerke ersetzen. Werde der Stromverbrauch bis dahin um ein Fünftel gesenkt und der Anteil des Stroms aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) auf rund 30 Prozent gesteigert, sei Deutschland weit von einer so genannten „Stromlücke“ entfernt.

Der Klimawandel wird spürbarer und die Wissenschaft prognostiziert dramatische Entwicklungen, wenn die Klimaschutzpolitik in den nächsten Jahren nicht zulegt. Nach Auffassung des BUND muss eine solche Politik den Verzicht auf neue Kohlekraftwerke, die entscheidende Steigerung der Energieeffizienz und den entschlossenen Ausbau der erneuerbaren Energien beinhalten.

Vertreter/innen von CDU/CSU und große Stromkonzerne brächten gern und oft die Atomkraft als Lösung für die Klimaproblematik ins Spiel, so der BUND in einer Pressemitteilung. Dahinter stünden die Stromkonzerne in Deutschland, für die jedes Jahr Weiterbetrieb ihrer alten abgeschriebenen Reaktoren einen Gewinn von etwa 100 Millionen Euro bedeute.

Weltweit hoffe die Nuklearindustrie auf eine Renaissance und eine Neubauwelle von Atomkraftwerken, so der BUND. Die „traditionell AKW-freundliche Internationale Energieagentur (IEA)“ wolle für den Klimaschutz jedes Jahr 32 neue AKW bauen lassen, bis 2050 über 1.300. Dies ist nach Ansicht des BUND ein „völlig unrealistisches Horrorszenario“.

Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Selbst das Umweltbundesamt hat klargestellt, dass ohne Atomstrom und ohne neue Kohlekraftwerke ambitionierte Klimaschutzziele und eine sichere Stromversorgung erreichbar sind. Auch die Länderwirtschaftsminister müssen einsehen, dass ihr Plädoyer pro Atomkraft nicht mehr zeitgemäß ist. Sie sollten dafür sorgen, dass mehr in effiziente und klimaschonende Heizkraftwerke und in Energieeffizienz investiert wird. Das würde in ihren Bundesländern zudem die regionale Wirtschaft stärken und für neue Arbeitsplätze sorgen.“ 

Der BUND zeigt in einer kurzen Zusammenstellung, dass die Gefahren der Atomenergie zunehmen, wir in Deutschland ohne Probleme auf sie verzichten können und die Atomkraft weltweit realistisch keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

  

Vorheriger Artikel:
Solarthermie & Co. rechnen sich immer mehr
Nächster Artikel:
Rosi Mittermaier und Christian Neureuther sind Fotovoltaik-Botschafter

Newsarchiv

Juli 2010 Juni 2010 Mai 2010 April 2010 März 2010 Februar 2010 Januar 2010 Dezember 2009 November 2009 Oktober 2009 September 2009 August 2009 Juli 2009 Juni 2009 Mai 2009 April 2009 März 2009 Februar 2009 Januar 2009 Dezember 2008 November 2008 Oktober 2008 September 2008 August 2008 Juli 2008 Juni 2008 Mai 2008 April 2008 März 2008 Februar 2008 Januar 2008 Dezember 2007 November 2007 Oktober 2007 September 2007 August 2007 Juli 2007 Juni 2007 Mai 2007 April 2007 März 2007 Februar 2007 Januar 2007 Dezember 2006 November 2006 Oktober 2006 September 2006 August 2006 Juli 2006 Juni 2006 Mai 2006 April 2006 März 2006 Februar 2006 Januar 2006 Dezember 2005
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 31.07.2010 07:38
                                                                 News_V2