Artikel vom 17.04.2007, Druckdatum 03.03.2024

ersol Solar Cells feiert Richtfest für zweite Solarzellenfabrik in Arnstadt

ersols Unternehmensbereich Solar Cells feiert heute das Richtfest für seine neue Solarzellenfertigung in Arnstadt. Zusätzlich zur Produktionsstätte in Erfurt errichtet die ersol Gruppe dort eine Fabrik für kristalline Silizium-Solarzellen. Das geplante Investitionsvolumen beträgt rund 46 Millionen Euro. „Mit der neu entstehenden Kapazität nähern wir uns sukzessive unserem Ausbauziel von 400 MWp Kapazität bis 2010“, so Dr. Claus Beneking, Vorstandsvorsitzender der ersol Solar Energy AG. In der Arnstädter Fabrik sollen schrittweise mehr als 150 Arbeitsplätze entstehen.

„Wir freuen uns über diesen entscheidenden Schritt beim Aufbau unseres zweiten Zellwerkes. Die Produktion von mono- und multikristallinen Silizium Solarzellen war und ist das Herzstück der ersol Gruppe“, so Beneking weiter. In diesem Jahr belaufen sich die geplanten Investitionen des ersol Konzerns insgesamt auf knapp 120 Millionen Euro.

Auf einem 41.000 qm großen Grundstück lässt das Fotovoltaik Unternehmen derzeit eine etwa 10.100 qm große Fertigungsstätte errichten. Bis Ende 2007 sollen in diesem neuen Werk 100 MWp, ein Jahr später 120 MWp Nominalkapazität zur Verfügung stehen. Damit würde die ersol Gruppe Ende 2008 an den Standorten Arnstadt und Erfurt über eine Nominalkapazität von 220 MWp für kristalline Solarzellen verfügen.

Baubeginn für das neue Zellwerk war im Dezember des vergangenen Jahres. „Nach dem Richtfest soll es mit den Bauarbeiten weiterhin so zügig vorangehen. Das erste Equipment kann, wenn alles wie geplant verläuft, bereits ab Ende Mai angeliefert und noch im Juli in Betrieb genommen werden“, äußert sich Dr. Rüdiger Schulz, Technischer Direktor bei ersol Solar Cells, zum Arnstädter Zellwerk und fährt fort: „Im Laufe des Jahres 2008 wollen wir dann die maximale Kapazität erreichen.“

Auch im thüringischen Arnstadt soll im 4-Schicht-Betrieb an 7 Tagen pro Woche gearbeitet werden. In der Arnstädter Fabrik werden schrittweise mehr als 150 Dauerarbeitsplätze entstehen. Den Personalbedarf kann ersol mit Hilfe einer gelungenen Kooperation mit dem Erfurter Bildungsträger BWAW und der Agentur für Arbeit decken. Mittelfristig wünscht sich das Unternehmen ein stärkeres Augenmerk auf den Fachkräftebedarf der aufstrebenden Solarbranche von der Politik.

„Für unsere zukünftigen Ausbauvorhaben werden wir noch mehr qualifiziertes Personal wie Mikrotechnologen und Ingenieure aus der Region benötigen. Wir würden uns als Vertreter der Solarindustrie wünschen, dass diesen Berufen gerade bei der klassischen Erstausbildung noch mehr Aufmerksamkeit zuteil wird. Diese Berufsbilder für eine prosperierende Branche sind bei den Schülerinnen und Schülern leider noch nicht hinreichend bekannt“, appelliert der bei ersol auch für den Bereich Personal verantwortliche Vorstand Beneking an Politik und Gesellschaft.

Quelle: ersol Solar Energy AG
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