Artikel vom 21.03.2007, Druckdatum 07.08.2020

Investitionen in Umwelttechnologien sind Investitionen in die Zukunft

Die Bedeutung der Umwelttechnologien für den Industriestandort Deutschland hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug, betont. „Wer in Umwelttechnologien investiert, investiert in die Zukunft und wird umweltpolitisch wie wirtschaftlich erfolgreich sein“, sagte Klug anlässlich der Eröffnung der Bund/Länder-Tagung „Innovative Technologien und Dienstleistungen im Umweltschutz“ in Berlin.

Mit einem Weltmarktanteil von knapp 20 Prozent ist Umwelttechnik „made in Germany“ führend auf dem internationalen Markt. „Wir dürfen uns auf diesen Lorbeeren aber nicht ausruhen. Bund und Länder tun gut daran, mögliche Hemmnisse für die Entwicklung der Umwelttechnik frühzeitig zu erkennen und abzubauen“, mahnte Klug. Diesem Ziel dient auch die Bund/Länder-Tagung „Innovative Technologien und Dienstleistungen im Umweltschutz“ in Berlin: Sie soll die Aktivitäten der Bundesländer miteinander vernetzen und Beiträge zur Umsetzung des Europäischen Aktionsplans für Umwelttechnologien (ETAP) erarbeiten.

Um die Innovationsdynamik in der Europäischen Union zu stärken und gezielt für den Umweltschutz zu nutzen, wurde mit dem Aktionsplan ETAP die herausragende Bedeutung des Umweltfaktors für Wachstum und Beschäftigung betont, so das Bundesumweltministerium. Die Mitgliedstaaten sind aufgerufen, zur Umsetzung von ETAP aktiv beizutragen. Die Empfehlungen des Aktionsplans ETAP umfassen Maßnahmen der Forschungsförderung, finanzielle Anreize und staatliche Rahmensetzung ebenso wie eine innovationsorientierte Beschaffung, die Förderung des Technologietransfers und eine verbesserte Netzwerkbildung.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
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