Artikel vom 18.06.2013, Druckdatum 09.08.2022

aleo Module beweisen Leistungsstabilität im „Härtetest“ des Fraunhofer ISE

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat im Rahmen seiner „PV Durability Initiative“ (PVDI) Photovoltaik Module von acht Herstellern einem „Härtetest“ unterzogen, der über die üblichen Teststandards hinausgeht und sich den Belastungen während der Lebensdauer eines Solarmoduls annähert. Beim Modul der aleo solar AG (Oldenburg/Prenzlau) lautete das Ergebnis nach der umfangreichen Prüfserie: Die Leistung des aleo Moduls bleibt stabil, die Verluste liegen auch nach härtesten Belastungen nur im einstelligen Prozentbereich. Auch die elektrische Sicherheitsprüfung hat das aleo Modul ohne Beanstandungen gemeistert.

Das TestLab PV Modules des Fraunhofer ISE setzte die Solarmodule starken mechanischen Belastungen sowie ausgedehnten Temperaturwechseln aus und kombinierte mehrwöchige Feuchte-Wärme-Tests mit intensiver UV-Bestrahlung. In einem Klimakammer-Test wurde ermittelt, ob eine Anfälligkeit für potenzialinduzierte Degradation (PID) besteht. Das Prüfprogramm bildet Belastungen realitätsnah ab: Um etwa die Windlast im Winter zu simulieren, ließen die Tester bei minus 40 Grad Celsius einen variierenden Druck bis 2600 Pascal auf das Modul wirken. Für die Simulation von Schneelasten wurde in mehreren Zyklen ein kontinuierlicher Druck von 5600 Pascal ausgeübt. Um normale Betriebsbedingungen abzubilden, durchlief das Modul 600 Zyklen mit Temperaturwechseln von minus 40 bis plus 85 Grad Celsius. 

Die „PV Durability Initiative” ist ein gemeinsames Programm des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesyststeme ISE und des Fraunhofer Center for Sustainable Energy Systems CSE. Die Module der Teilnehmer werden dabei schrittweise verschiedenen Lastsequenzen ausgesetzt. Die Ergebnisse ermöglichen eine Abschätzung der Wahrscheinlichkeit, dass die Module eine zuverlässige Leistung während ihrer Lebensdauer erzielen. Hersteller, die an der PV Durability Initiative teilnehmen, erhalten eine quantitative Einschätzung der Zuverlässigkeit der geprüften Module und leisten einen aktiven Beitrag zur Weiterentwicklung der Qualität von Photovoltaik Modulen sowie von Zuverlässigkeitsprüfungen, die über die Aussagekraft der IEC-Zertifizierung hinausgehen. Das Fraunhofer ISE in Freiburg ist das größte europäische Solarforschungsinstitut und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung, Prüfung und Qualifizierung von Photovoltaik Technologie. 

„Mit dem anspruchsvollen PVDI-Testprotokoll haben das Fraunhofer ISE und das Fraunhofer CSE eine neue Bewertungsgrundlage für die Haltbarkeit eines Solarmoduls entwickelt“, sagt Günter Schulze, Technischer Vorstand der aleo solar AG. „Photovoltaik-Betreibern gibt der realitätsnahe Härtetest die Sicherheit, dass bei aleo Modulen langfristig hohe Energieerträge zu erwarten sind. Die guten Testergebnisse zeigen einmal mehr die Robustheit und Leistungsfähigkeit unserer Solarmodule.“ Die Laborprüfungen des Fraunhofer ISE bestätigen frühere Testergebnisse bei aleo Modulen: Der unabhängige Fachdienstleister MBJ hatte nach rund zehn Jahren Betriebszeit im Feld nur minimale Leistungsverluste festgestellt. Zuvor waren aleo Module durch die Stiftung Warentest (2006) für die gute Stromerzeugung, Haltbarkeit und Sicherheit mit der Bestnote und von Öko-Test (2010) mit der Bewertung „sehr gut“ ausgezeichnet worden. 

Quelle: aleo solar AG
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