Artikel vom 12.02.2013, Druckdatum 25.01.2022

Mainzer Schott AG sucht Partner für Solarthermie-Geschäft

Der Mainzer Technologie-Konzern Schott will Anteile seines Solarthermie Bereichs (Concentrated Solar Power, CSP) verkaufen und sucht dazu einen starken Partner, der auch die Mehrheit am Geschäftsfeld übernehmen kann. Nach Informationen Allgemeinen Zeitung Mainz hat der Glasspezialist die französische Bank BNP Paribas mit Suche nach einem entsprechenden Anteilskäufer beauftragt. Schott beschäftigt im Bereich CSP in Mainz, Mitterteich und Sevilla rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der CSP-Bereich produziert so genannte Receiver für solarthermische Kraftwerke, die das Sonnenlicht über Spiegel in Wärme umwandeln, die wiederum in Dampfturbinen Strom erzeugt. Wie es im Umfeld des Unternehmens weiter hieß, will Schott mit dem neuen möglichen Mehrheitseigner die Chancen erhöhen, dass die Mainzer bei internationalen Solarthermie Großprojekten zum Zuge kommen. „Der Schott-Konzern hält sich immer alle Optionen offen, seine Geschäfte erfolgreich zu entwickeln“, sagte ein Schott-Sprecher auf Anfrage. 

Dabei sei das Unternehmen im CSP-Bereich „prinzipiell offen für eine Zusammenarbeit mit Partnern“. In der CSP-Sparte erzielte Schott zuletzt einen Umsatz von rund 130 Millionen Euro; die Rendite (Ebit-Marge) soll im zweistelligen Prozentbereich liegen. Die Produktion kristalliner Photovoltaik Module und Komponenten zur Erzeugung von Solarstrom hat Schott im vergangenen Jahr geschlossen. 

Quelle: Allgemeine Zeitung Mainz
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