Artikel vom 02.02.2013, Druckdatum 06.07.2020

Göppel (CSU): Altmaiers Vorschläge sind unausgewogen

Der Obmann der CDU/CSU im Umweltausschuss, Bundestagsabgeordneter Josef Göppel, wendet sich gegen den von Minister Peter Altmaier vorgeschlagenen Stopp von Eigenerzeugung und Eigenverbrauch Privatleuten und Mittelstand werde Entsolidarisierung vorgeworfen. Jedoch Großkunden, die sich an der Börse direkt mit Strom eindeckten, blieben weitgehend unberührt.

Die derzeit erfolgreichsten Treiber der Energiewende - Solarstrom und Binnenlandwind - würden nach Ansicht des CSU-Politikers mit den neuen Vorschlägen von Bundesumweltminister Altmaier abgestraft. Der stockende Off-shore-Bereich wäre hingegen kaum von Kürzungen betroffen.

„Die Senkung der Leistungsspitzen im Netz durch zellenartige autonome Abgleiche von Erzeugung und Verbrauch ist dagegen die richtige technische Antwort auf zahlreiche dezentrale Erzeuger. So wird das neue Strommarktdesign aussehen“, ist sich Josef Göppel sicher.

Die notwendigen Gesetzesänderungen sollen noch vor der Sommerpause verabschiedet werden. Angesichts der Unausgewogenheit der Vorschläge ist dieser Zeitplan laut Göppel nicht zu halten. „Das Konzept liest sich wie eine Aufforderung rot-grün zu wählen, um die Energiewende nicht auszubremsen“, sagt Josef Göppel.

Quelle: BUNDESVERBAND CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK), CDU/CSU - Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie Bundesgeschäftsstelle

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