Artikel vom 25.01.2013, Druckdatum 31.01.2023

SolarWorld kündigt gravierende Einschnitte an

Die Bonner SolarWorld hat ihre Ertrags- und Finanzplanung sachverständig extern überprüfen lassen. Auf Grundlage dieser Ergebnisse geht das Photovoltaik Unternehmen jetzt davon aus, dass gravierende Einschnitte bei den Verbindlichkeiten der Gesellschaft, insbesondere den ausgegebenen Anleihen und Schuldscheindarlehen notwendig sind, und kündigt „finanzwirtschaftliche Restrukturierung und notwendige Maßnahmen operativer Art“ an.

Vor dem Hintergrund der wettbewerbswidrigen Marktbedingungen hat der Vorstand der SolarWorld AG demnach in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat der SolarWorld AG die Unternehmensplanung der kommenden Jahre, insbesondere die Ertrags- und Finanzplanung, sachverständig extern überprüfen lassen.

Auf Grundlage der sachverständig plausibilisierten Unternehmensplanung des laufenden und der kommenden Jahre geht die SolarWorld-Verwaltung davon aus, dass gravierende Einschnitte bei den Verbindlichkeiten der Gesellschaft, insbesondere den ausgegebenen Anleihen und Schuldscheindarlehen notwendig sind, heißt es in einer Adhoc-Mitteilung.

Gleichzeitig geht die SolarWorld AG davon aus, dass eine „überwiegende Wahrscheinlichkeit“ dafür besteht, dass die erforderliche finanzwirtschaftliche Restrukturierung und notwendige Maßnahmen operativer Art - im allseitigen Interesse - umgesetzt werden können und somit eine positive Fortführungsprognose besteht.

Der Vorstand prüfe laufend die positive Fortführungsprognose und wird zielführende Gespräche einleiten, heißt es in der Adhoc-Mitteilung abschließend

Quelle: SolarWorld AG

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