Artikel vom 08.01.2013, Druckdatum 20.02.2024

Solarboom in Japan kurbelt europäische Solarproduktion an

Der japanische Technologiekonzern Kyocera blickt positiv in die Zukunft der Sonnenenergie Das europäische Werk im tschechischen Kadan produziert derzeit bei voller Kapazität - und es gibt Pläne zum weiteren Ausbau. Die dort produzierten Photovoltaik Module sollen unter anderem die boomende Nachfrage in Asien befriedigen. In Japan wächst die Solarbranche nach dem katastrophalen Unglück in Fukushima und der Abschaltung der Kernkraftwerke als Folge dessen weiter, berichtet das Unternehmen.

Hohe Einspeisevergütungen machen insbesondere Japan zu einem der attraktivsten Länder für die Solarbranche weltweit, so Kyocera in einer Pressemitteilung. Die Märkte der Zukunft für Solarmodulhersteller liegen demnach in den USA, Japan und Asien. Kyocera nutzt die Kapazitäten der europäischen Solarfabrik im tschechischen Kadan unter anderem, um den asiatischen Markt zu bedienen. Perspektivisch soll das europäische Solarwerk noch weiter ausgebaut werden, um die steigende Nachfrage nach Komplettsystemen bedienen zu können. „Die Zukunft des Solarwerkes in Kadan ist gesichert“, so Kyocera Europapräsident Shigeru Koyama. 

Unterstützt von einer sehr attraktiven, seit Juli geltenden Solarstromförderung sehen Expertinnen und Experten den japanischen Solarmarkt bis 2014 bei der Installation von Solarstrommodulen auf Platz drei in der Welt - zusammen mit dem bisherigen Branchenprimus Deutschland. Der dank der staatlichen Förderung stetig wachsende Markt in Japan werde von den großen japanischen Herstellern wie dem Solarpionier Kyocera dominiert, so das Unternehmen in seiner Pressemitteilung. 

Quelle: Kyocera Fineceramics GmbH

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