Artikel vom 13.10.2012, Druckdatum 23.01.2022

Steigenden Stromkosten begegnen

Wer rechnen kann, ist sich im Klaren darüber, dass das Thema Energie-Kosten ein Dauerbrenner bleiben wird. Angesichts weiter steigender Energie-Preise lohnt es sich endlich, Energie zu sparen und energieeffiziente Geräte zu bevorzugen. Eine weitere Perspektive ist die eigene Herstellung von Strom Photovoltaik Anlagen kosten heute nur noch ein Drittel dessen, was man vor zwölf Jahren bezahlen musste. Und bei steigenden Stromkosten rechnet es sich immer mehr, den selbst erzeugten Strom selbst zu verbrauchen.

Seit Jahren steigen die Strompreise unaufhaltsam. Im Jahr 2000 zahlten Verbraucherinnen und Verbraucher noch 14 Cent pro Kilowattstunden (Ct/kWh), heute sind es bereits durchschnittlich 26 Ct/kWh. Zudem ist der durchschnittliche Stromverbrauch der Privathaushalte im gleichen Zeitraum um 10 Prozent gestiegen. Prognosen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zeigen auf, dass dieser Trend anhalten wird und die Energiekostenbelastung der Privathaushalte weiter ansteigen wird.

Sorgsamer mit Energie umgehen, lautet also die Devise. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rät allen Haushalten und Firmen, ihren Stromverbrauch zu überprüfen und zu minimieren. Dabei helfen auch Energiespar-Ratgeber auf Internet-Portalen wie der von co2online, zu finden unter: www.co2online.de/kampagnen-und-projekte/energiespar-ratgeber/index.html.

Laut BUND werden hierzulande die Kapazitäten von zwei Großkraftwerken allein für Elektrogeräte benötigt, die in Privathaushalten und Büros auf Standby laufen. Grundsätzlich sollten also alle Energiesparfunktionen der Haushaltsgeräte und Computer genutzt werden. Sinnvoll sparen kann man auch mit Steckerleisten, die einen Ausschalter haben und vor allem nachts und während des Urlaubs mehrere Elektrogeräte gleichzeitig vom Netz trennen können. Der Kühlschrank muss davon ausgenommen werden, hier spart man am meisten mit einem Gerät der Energie-Effizienzklasse A+++.

Neben dem Einsatz energiesparender Haushaltsgeräte und sparsamer Beleuchtung ist eine weitere Möglichkeit, die eigenen Stromkosten zu beeinflussen die eigene Herstellung von Strom Photovoltaik Anlagen kosten heute nur noch ein Drittel von dem was man vor zwölf Jahren noch bezahlen musste. Das heißt: Die Anschaffungskosten sind deutlich gesunken. Gleichzeitig rechnet es sich gerade bei steigenden Strompreisen – die ja die Erneuerbare-Energien-Anlagen-Betreiberinnen und Betreiber für ihren Eigenverbrauch ebenfalls an ihren Energieversorger zahlen müssen – umso mehr, den selbst erzeugten Strom nicht zu verkaufen, sondern selbst zu nutzen.

Laut Stiftung Warentest ist die Vergütung für die Stromeinspeisung in den letzten eineinhalb Jahren so weit gesunken, dass sie jetzt niedriger ist als die Strompreise. Deshalb rechnet es sich, den Solarstrom zunächst selbst zu verbrauchen und nur den Überschuss ins Netz zu speisen. Damit wird für viele Eigenheimbesitzerinnen und Eigenheimbesitzer die Installation einer Photovoltaik Anlage interessant.

Verbraucherinnen und Verbraucher können sich außerdem bewusst für atomenergiefreie Ökostrom Anbieter entscheiden und so zur Beschleunigung der Energiewende beitragen. Unter www.atomausstieg-selber-machen.de erfahren Sie, welche Stromanbieter echten Ökostrom liefern und wie leicht der Umstieg geht.

Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Stiftung Warentest, Atomausstieg selber machen!
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