Artikel vom 01.09.2012, Druckdatum 27.05.2024

Sparlampen in Kerzenform: „Gute“ Alternativen zu Glühlampen

Bei einem Test von energiesparenden Lampen in Kerzenform fanden die Tester „gute“ Alternativen zu Glühlampen, aber auch teure, die nichts taugen und billige, die auf Dauer zu teuer sind. Im Test waren 20 energiesparende Lampen in Kerzenform mit E14-Sockel, darunter 8 Kompaktleuchtstoff-, 4 Halogenglüh- und 8 LED-Lampen. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der September-Ausgabe der Zeitschrift test. Ab dem 1. September gilt das Verkaufsverbot nicht mehr nur für Glühlampen mit hohen Wattzahlen, sondern auch für 25 und 40 Watt

Die besten Ergebnisse gab es bei den LED-Lampen. Strahlende Testsiegerin ist eine Lampe von Osram für 18 Euro. Fünf weitere LED-Lampen sind ebenfalls „gut“. Eine ist „ausreichend“, weil sie sich bei hohen Temperaturen mitunter selbst abschaltete. Eine andere „mangelhaft“, weil sie weniger hell leuchtete als versprochen und obendrein flimmerte. Insgesamt konnte die Technik die Tester aber überzeugen und auch preislich rechnen sich die LED-Lampen durch ihre lange Lebensdauer. Sie enthalten kein Quecksilber.

Die Kompaktleuchtstofflampen in Kerzenform schnitten „befriedigend“ und „ausreichend“ ab. Einige büßten im Dauertest zu schnell einen Teil ihrer Helligkeit ein und alle hatten Probleme, direkt nach dem Einschalten schnell für viel Licht zu sorgen. Das ist ein Indiz dafür, dass die Hersteller kein flüssiges Quecksilber mehr verwenden. Aus Sicherheitsgründen kommt das Schwermetall stattdessen in fester Form als Amalgam zum Einsatz.

Wer auf Glühlampenlicht schwört, kann eine der vier billigen Halogenglühlampen kaufen. Für die Grundbeleuchtung der Wohnung sind sie aber ungeeignet. Denn sie haben eine schlechte Lichtausbeute, fressen zu viel Strom und sind damit auf Dauer teuer. Im Gesamturteil kamen sie deshalb über ein „Ausreichend“ nicht hinaus.

Der ausführliche Test Sparlampen in Kerzenform ist in der September-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/lampen veröffentlicht. 

Quelle: Stiftung Warentest
                                                                 News_V2